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Der Junge im Zwielicht, oder da wo die Sprache versagt

Engagiertes Gedicht zum Thema Gesellschaftskritik


von Tomcat22

Der Junge im Zwielicht, oder da wo die Sprache versagt

Im Dämmerlicht und im Dunkel,
mal mit gesenktem verlorenem Blick,
mal mit aufgerichtetem, todtraurigem Blick:
Ein einziger stummer Schrei der Verzweiflung,
aus dem Tränenmeer seiner Augen.

Dieser Blick, der sich schutzlos ausliefert;
Anklagt, durch sein unermessliches Leid,
und erzählen würde, könnte er nur:
Mit den hungernden und sterbenden Kindern in den Slums;
Mit den Kindern die zu Soldaten gemacht wurden;
Mit den Kindern die vergewaltigt  und zur Prostitution gezwungen wurden;
Mit den Kindern die in Fabriken malochen müssen, noch zudem für einen Hungerlohn;
Mit den Straßenkindern, die ihre Familien verloren haben, im Krieg;
Über all die geschundenen, gequälten und missbrauchten Kinder dieser Welt:

Millionen stumme, ohnmächtige Aufschreie,
gesammelt in den Augen dieses Jungen;

Und Millionen mal die quälende Frage:

WARUM NUR?

Anmerkung von Tomcat22:

auch ich erlebe mich oftmals als großes sehr tief verletztes und todtraurig verlorenes Kind Kind in dieser Welt


Tomcat22
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Veröffentlicht am 07.10.2017, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 07.10.2017). Textlänge: 131 Wörter; dieser Text wurde bereits 309 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.10.2021.
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