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Roter Milan

Sonett zum Thema Angst


von Walther

Roter Milan

Im Himmelsgrau kreist ein Milan. Er steuert
Mit seinem Gabelschwanz durch eine Bö.
Der Wandrer zählt die Schritte: Peu à peu
Kommt er der Hütte näher. Angstbefeuert

Fällt er von langem Schritt in schnellen Trab.
Der Blitz reißt kurz die Regenwand zur Seite:
Der Donner grollt, den er dabei befreite.
Die Hütte zeichnet sich weit vorne ab,

Und doch sind es gefährlich viele Tritte
Auf Schlittergrund aus Matsch und glattem Stein.
Der Schrei der Weihe wirft ihn aus der Mitte:

Er gleitet aus und fällt. Er ist allein.
Auf seinen Lippen schweigt die kleine Bitte:
Mein Gott, lass es das nicht gewesen sein.

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (05.03.2019)
Besser kann man Angst nicht verdichten. Der steuernde rote Milan ist ein sinnfälliges Symbol für das, was dem Wanderer verwehrt bleibt, seine Schritte kontrollieren zu können.
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Walther meinte dazu am 05.03.2019:
Lb Ekkehart,
vielen lieben dank für das lob. es kommt aus berufenem munde.
lg W.

ps: auch niemand und Lluviagata danke ich sehr für die empfehlungen!

pps. danke an franky für empfehlung und markierung als favorit!

Antwort geändert am 06.03.2019 um 14:36 Uhr
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