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Qual der Wahl!?

Gedanke zum Thema Ideologie


von Austrasier

Wer die Menschen sieht, nicht aber den Menschen, fährt damit das eigene Land gegen die Wand - man nennt es Kommunismus.

Wer das Eigene achtet, nicht aber das Fremde, ist in der Lage ganze Kontinente gegen die Wand zu fahren - man nennt es Nationalismus.

Wer den Gewinn sieht, nicht aber seine Verantwortung, fährt den ganzen Planeten gegen die Wand - man nennt es Kapitalismus.

Du hast die Wahl - oder mach Dich gefälligst auf die Suche nach einer Perspektive die erfolgversprechender ist!

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Regina (28.05.2019)
Herzlich willkommen hier, bei uns Dichtern und Denkern. Und gleich ein empfehlenswerter Text. Aber sag mal, kommt der nicht einen Tag zu spät? Gestern war doch Wahl mit einer ellenlangen Parteienliste, die kaum in die Wahlkabine reingepasst hat. Perspektive? Hm. LG Gina
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Austrasier meinte dazu am 28.05.2019:
Es ist nie zu spät - Nach der Wahl ist vor der Wahl.
Außerdem darf man ja neuerdings die Wahlen nicht mehr beeinflussen. Ich weiß nicht von wem das kommt … vielleicht von einer neuen Gedanken- oder Meinungs-Polizei?!

Antwort geändert am 28.05.2019 um 10:53 Uhr
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Stelzie
Kommentar von Stelzie (28.05.2019)
Da ist schon etwas Wahres dran. Ich habe ja noch die Hoffnung, dass der Mensch sich ändern wird und somit bereit ist für den Kommunismus. Im Moment läuft das hier im Osten allerdings in die falsche Richtung.

Herzlich Willkommen und liebe Grüße
Kerstin
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Austrasier antwortete darauf am 28.05.2019:
Doch Kommunismus? Meinem Text nach zu urteilen könnte man auf die Idee kommen, dass es vielleicht das kleinere Übel ist.
In die falsche Richtung geht es aber nicht nur im Osten Deutschlands, sondern in ganz Europa. Und das ist nicht in erster Linie ein Rechtextremismus- oder Nationalismus-Problem, auch wenn es sich erst einmal so darstellt, sondern ein grundlegendes Kapitalismus-Problem. Du kannst also weiter hoffen … aber genug mit Politik! Erst einmal Danke für Deine nette Begrüßung und Deine Rückmeldung.
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (28.05.2019)
Na ja, ist mir etwas zu klischeehaft und simplifizierend.
LG Sä
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Austrasier schrieb daraufhin am 28.05.2019:
Letzteres ist beabsichtigt. Ersteres das Stilmittel das dort hinführen soll. Du hast also Recht. Das "zu" viel von Beidem fällt unter die persönliche Meinungsfreiheit und ist somit auch gerechtfertigt. LG.

Antwort geändert am 29.05.2019 um 07:13 Uhr
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Dieter_Rotmund äußerte darauf am 29.05.2019:
Ja, da muss ich Sätzer zustimmen, das erinnert auch sehr an das alte "Wer in der Jugend kein Sozialist war, hatte kein Herz usw."
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (28.05.2019)
S-E-H-E-N ???
Neu hier und gleich Worte erfinden. So geht das ja nicht!
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Austrasier ergänzte dazu am 29.05.2019:
??? Tach auch!
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Kommentar von cannon_foder (50) (08.06.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Kommentar von TheReal-K (15.06.2019)
Hey Austrasier,

am besten finde ich natürlich deinen vierten Absatz.

Eine spannende Frage: Welche Perspektive kann es geben, die für den Menschen (als sehr träges, mehrheitlich, aber auch im Einzelnen, oft sehr wenig mit Vernunft handelndes Wesen) bzw. den Menschen als Masse zukünftig praktikabler, auch sozialer, wäre?

Wir wissen was für uns und den Planeten gut wäre. Aber diese Schleuse, um viele sinnvolle, vernünftige Veränderungen auch global in Gang zu bringen, bedienen eben Entscheidungsträger(immer noch zu wenige *innen), die stur (z. B. kapitalistisch) genug an den jetzigen Perspektiven festhalten und diese neue notwendige "Perspektive[,] die erfolgsversprechender ist", nicht zulassen.

Ich denke daran wird sich auch auf Dauer bzw. in Zukunfts auch erst einmal nichts ändern.
Der von dir eben angesprochene Paradigmenwechsel bleibt in meinen Augen vorerst aus oder ergibt sich zu schleichend.
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Austrasier meinte dazu am 17.06.2019:
Hi, TheReal-K. Das denke ich auch. Es gibt immer noch zu viele Menschen, die starke Männer brauchen, die ihnen sagen wo´s lang gehen soll und zu viele starke Männer, die Angst haben ihre Einflussmöglichkeiten zu verlieren, wobei ich nicht weiß, welche der beiden "Kräfte", die ja beide aus einer Angst zu resultieren scheinen (die man darum vielleicht nicht unbedingt "Kräfte" sondern "Schwächen" nennen sollte) die stärkere ist. Vielleicht ergänzen sie sich auch nur all zu gut, als dass sich da etwas fundamental ändern könnte. Für mein Gefühl wäre nur ein Paradigmenwechsel hin zu mehr Demokratie ein gangbarer Weg, gegen den sicher aber ausgerechnet viele derer, die vorgeben, die Demokratie hoch zu halten, besonders große Bedenken hegen. Ich denke es gibt im Grunde eine weit verbreitete Angst vor wirklicher Demokratie (Verlust der Kontrolle) und bei sogenannten Volksabstimmungen hätte ich durchaus auch meine größten Bedenken, dass sich dieses Verfahren zu leicht instrumentalisieren lässt. Aber es gäbe durchaus andere - bessere - demokratische Verfahren. Aber ich glaube, das ist vielen zu kompliziert. Man macht dann doch lieber weiter alle vier Jahre sein Kreuz (oder auch nicht - mosert rum) und guckt dazwischen fern.
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TheReal-K meinte dazu am 18.06.2019:
Danke für deine klugen Überlegungen!
Mehr "wirkliche Demokratie" setzt aber auch voraus, dass die Menschen klüger sind bzw. werden. Bei der Unterfinanzierung unseres Bildungssystems und dem vergleichsweise geringen Stellenwert, den Bildung in der Politik genießt, sieht es da übel aus.
Ja, bessere demokratische Verfahren gibt es. Vor allem welche, in denen mehr Vernunft waltet (siehe Klimakatastrophe) oder die Einflüsse, die der Lobbyismus auf politische Entscheidungen hat (siehe VW-Skandal).
Solche Fälle zeigen wie Bankrott unser demokratisches System in manchen Teilen ist. In anderen Ländern ist es ja dort durchaus schlimmer.
Schade, dass hier vor allem den Deutschen viel Mut fehlt. Die Skandinavier sind dort bereits weiter?

Alle vier Jahre ... die Politiker*innen überlegten ja zuletzt, ob sie es nicht einfach auf fünf Jahre erweitern. Dieselben Politiker*innen, die Gehaltserhöhungen von jährlich 5% blind zustimmen, während sich der Bundestag aufbläht ...
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Austrasier meinte dazu am 19.06.2019:
Das stimmt, aber ich denke, die Menschen sind gar nicht so dumm, wie sie vielleicht für manche scheinen. Die meisten haben doch einen ganz gesunden Menschenverstand. Gut, sie sind natürlich egoistisch. Das kann positiv wie auch negativ sein. Zu großer Egoismus ist eine Art Kurzsichtigkeit, die jedenfalls nicht automatisch zu den besten Ergebnissen für eine Gesellschaft führt, wie von gewisser Seite aber immer wieder behauptet wird (vor allem von den Liberalen oder ebensolchen Strömungen in anderen Parteien). Von daher weiß ich nicht, ob diejenigen auch wirklich verantwortungsvoller sind, die da behaupten sie selbst seien die Vernünftigeren und die anderen - in der Masse - nicht wirklich dazu in der Lage. Diese These zweifle ich an. Sie wird nur gerne angeführt um Ängste und Zweifel zu schüren um eine größere Beteiligung und Mitbestimmung der Bürger in der Politik und in Richtung mehr Demokratie und zu verhindern.
Und stimmt, hier fehlt es den Deutschen (Politikern) an Mut zur Veränderung. Warum soll man auch etwas was "gut läuft" ändern. Wenn man aber mal genau hin sieht, sieht man, dass es eben nicht gut läuft und dass wir in vielen Bereichen die Augen verschließen, weil wir die Nutzniesser dieses Systems sind, das auf Kosten vieler anderer läuft, die weit genug weg sind oder sich nicht in unserem Dunstkreis aufhalten.
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Veröffentlicht am 28.05.2019. Textlänge: 79 Wörter; dieser Text wurde bereits 190 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 04.02.2020.
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