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Erörterung zum Thema Gott


von Shagreen

Ma_r_x Revolutions, Teil 1

Lies das "Gleichnis vom verlorenen Sohn" (eigentlich von den beiden verlorenen Söhnen) in Lukas 15, 11-32.

Wie findet man zu Gott? Gott findet dich!
Vor 2000 Jahren kam sein Sohn auf die Erde. Jesus durchschaute und kritisierte das religiöse System jener Zeit und prüfte die Herzen. Er wollte die Juden zurück zum wahren Glauben führen. Jesus sprach und aß mit den selbstgerechten Pharisäern und Schriftgelehrten ("den älteren Brüdern/Söhnen"), aber auch mit den Zöllnern und offenkundigen Sündern ("den jüngeren Brüdern/Söhnen").

Jesus gab ihnen kein neues Gebot, er zitierte nur das Gesetz des Mose, das "Schma Israel" (5.Mose 6,4-9) und 3.Mose 19,18 und legte den Kern der Worte Gottes frei:
"Und Jesus sprach zu ihm [einem dieser Gesetzesgelehrten, der ihn nach dem größten Gebot fragte]: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken«. Das ist das erste und größte Gebot. Und das zweite ist ihm vergleichbar: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«. An diesen zwei Geboten hängen das ganze Gesetz und die Propheten."
(Matthäus 22,37-40, Markus 12,29-31)

Doch die Obersten des Volkes verwarfen ihn als ihren König, sie kannten nur noch den römischen Kaiser (Johannes 19,15).

1800 Jahre später gab sich der junge Karl Marx, selbst jüdischer Abstammung, keinen Illusionen über die preußische Regierung hin. Der Stechschritt der NVA hätte auch ihn noch das Fürchten gelehrt. Marx kritisierte völlig zurecht das System der Arbeitsverwaltung mit seinen Institutionen, den Zucht- und Armenhäusern, den Irren- und Verwahranstalten. Er widerlegt die ganzen Nationalökonomen wie Smith und Ricardo auch wegen der angeblichen Sparsamkeit der kapitalistischen Produktionsweise und spottet über diese ganze Veranstaltung:
"Akkumuliert, Akkumuliert! Das ist Moses und die Propheten!"
(Karl Marx, "Das Kapital", Bd. I, MEW 23)

Das Doppelgebot der Liebe, wie es uns unser Messias aufgibt, wandelt der Gott dieser Welt laut Marx in ein einziges Gebot um, noch dazu reduziert auf ein einziges Wort, welches er nur lapidar zu wiederholen vermag. Es meint das Anhäufen von Kapital, Waren, Reichtum und Elend. Leider sah Marx nicht den Ausweg darin, die Elenden auf die Quelle ihrer Erlösung zurückzuverweisen, sondern entwarf seine "Ersatztheologie": Proletariat statt Jesus. Das Ziel waren die Futtertröge der Macht, das Ergebnis die "Verhausschweinung der Arbeiterklasse" (Robert Kurz). Und jetzt kann man sich die Schoten schmecken lassen.

Und was ist das Fazit für heute, nach dem Blick in den Rückspiegel?
Es gibt nur einen Weg, den Weg zurück zum Vater.
Da gibt es Musik und Tanz, aber nicht um das Kalb - das wird geschlachtet.
Mögen die Apologeten des Systems heulen und mit den Zähnen knirschen.
Wir werden die Welt überwinden und ewiges Leben gewinnen.
Schon jetzt!

Anmerkung von Shagreen:

Jesaja 5, 13
Hosea 4, 6
2. Korinther 4, 1-6


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von buchtstabenphysik (25) (17.07.2019)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Shagreen meinte dazu am 17.07.2019:
Shalom Patrick,
Religion ist für Marx ein Ausdruck des Menschen, der noch nicht zu sich selbst gefunden hat. Alle seine Wünsche und Sehnsüchte sieht er irgendwann in Erfüllung gehen, nur nicht im Hier und Jetzt. Der Mensch macht die Religion, das ist auch richtig. Das unterscheidet sie ja vom wahren Glauben. Marx kannte auch nur das religiöse Christentum.
Eine "Ersatzgesellschaft", wie du es nennst, hat gerade Marx selbst entwickelt, mit ihren Stadien Sozialismus und Kommunismus.
Danke für deinen Kommentar. So kann der Leser auch deine Ergänzung berücksichtigen.
LG, Andreas
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Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (18.07.2019)
Okay, und was hat diese Predigt mit dem Film der Wachowski-Brüder zu tun?
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Shagreen antwortete darauf am 18.07.2019:
Shalom Dieter,
ich möchte den Menschen den Weg aus der Matrix aufzeigen.
Die Wachowskis sind übrigens jetzt Schwestern. Das sollte einem zu denken geben.
LG, Andreas
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Dieter_Rotmund schrieb daraufhin am 18.07.2019:
Was die Wachowskis privat machen, ist deren Privatsache. Das gibt nicht zu denken, denn das ist deren persönliche Entscheidung. Werk und Autor(en) sind zu trennen.
Du vernachlässigst, Anknüpfungspunkte zum Film im Text zu setzen. Einen "Teil 1" gibt es übrigens ofifziell übrigens nicht, sondern
The Matrix (1999),
The Matrix Relaoded (2003),
The Matrix Revolutions (2003).
Dies nur am Rande.
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Shagreen äußerte darauf am 18.07.2019:
"Werk und Autor(en) sind zu trennen."
Wie bitte? Handelt es sich bei einem Film noch um Kunst oder um eine Auftragsarbeit? Ist man noch freier Künstler oder hat man auch nur einen Bürojob von 9-17, auch wenn man das Büro mit dem Studio eingetauscht hat? Ja, da muss ich nochmal drüber nachdenken
Wie gesagt, es handelt sich hier nicht um eine Filmbesprechung! Der Untertitel lautet "Ma_r_x Revolutions, Teil 1", d.h. weitere Teile werden folgen. Ich bin hier der Autor. Es geht um die Besprechung der Ideen von Marx und die seiner Zeit, die Aufarbeitung und das Aufzeigen der Lösung aus der Misere. Damit ist es gleichzeitig eine Stellungnahme/Erörterung für Gott (deshalb das Thema). Falls du meintest, ich bespreche die Matrix, die im Film aufgezeigt wird, muss ich dich enttäuschen, ich zeige dir in meinen Texten die Matrix, in der wir leben.
LG, Andreas
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Dieter_Rotmund ergänzte dazu am 19.07.2019:
Achso, sorry, ich dachte es geht um die Filme, wenigstens am Rande. Schade!
Ehrlich gesagt, ich persönlich würde nicht die Marx-Matrix mit der Christen-Matrix tauschen wollen. Ist ja beides eine sehr fortgeeschritten ausgearbeitete Gehirnwäsche, oder?
Da bleibe ich lieber in meiner Tittytaiment-Matrix ...
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Shagreen meinte dazu am 19.07.2019:
Es gibt nur eine irdische und eine göttliche Matrix. Aus der letzteren kommst du nicht raus. Das Tittytainment gehört zur irdischen und nur die ist Gehirnwäsche. Nur die kannst du und musst du durchschauen, wenn du leben willst. Wenn du bei mir Tittytainment suchst, bist du definitiv falsch. Ich schreibe nur dagegen an, ich liefere nicht.
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Dieter_Rotmund meinte dazu am 19.07.2019:
Typischer Standpunkt von Christen mit Missionierungsdrang, dass man sich nicht dafür entscheiden darf, die Existenz eines Gottes zu negieren. Aber ich sage das ohne jede Häme, ob nun Marx oder Messias, ich sehe da nur geringe Unterschiede. Liegt vielleicht daran, dass ich z.T. selbst im Tittytainment-Business arbeite.

Handwerklich ist an deinem Text kaum was auszusetzen, aber so richtig mitreissend ist eine Moralpredigt ja eher selten, nicht wahr?
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Shagreen meinte dazu am 19.07.2019:
Es gibt keinen "typischen Standpunkt von Christen mit Missionierungsdrang". Wenn du Christ bist, hast du einen Auftrag. Du kannst den Schöpfer von Himmel und Erde negieren. Da rede ich dir nicht rein. Wen du nicht negieren kannst, ist der Gott dieser Welt. Wenn du das machst, belügst du dich selbst, da du weißt, dass er Tittytainment braucht.
Isst du nun das Steak oder bezahlst du nur dafür? Es ist immer beides.
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