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von Oggy

Vielleicht würde man die zum Himmel stinkenden Penner, die in stiller Regelmäßigkeit und auch im Sommer bei bestem Wetter Bank- und Geldautomatenvorräume zum Übernachten und (Krank)Feiern benutzen und sie dabei mit ihren Kot- und Urinhinterlassenschaften verschönern, zu einer geregelten Arbeit bewegen oder einfach nur vergrämen können, wenn man von ihnen für diesen zumindest für sie angenehmen Aufenthalt Strafzinsen verlangte, wie von den frisch (und wirklich mit allen Wassern?) gewaschenen, werktätigen Kunden der noblen Geldhäuser, deren soziale Abgaben darüber hinaus ja schließlich auch die pünktliche Versorgung der o. g. Protagonisten mit frischem Gerstensaft und Korn garantieren, neuerdings auch.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von niemand (18.08.2019)
Mag sein, dass ich in Deinen Text Falsches hineinlege, aber ich lese in solchen Texten immer eine indirekte Art der "Beweihräucherung" von sogenannten Randgruppen. Ich stehe dem Kapitalismus und seiner Ausbeutung/Gier sehr, sehr skeptisch gegenüber, aber ich sehe auch die Randgruppen skeptisch.Man hat nicht selten das Gefühl ihnen stehe absolut immer eine Art "Sonderwurst" in puncto Wertschätzung zu. Jede Art der Selbstverantwortung soll abgenommen werden und man sollte mindestens vor Mitleid zerfließen und zubuttern so viel man eben kann [und hier meine ich den kleinen sich zur Arbeit schleppenden Kacker]. Und irgendwie sehe ich das nicht ein. Diese Gruppe ist weder was Besonderes, noch etwas das man unbedingt mit Samthandschuhen anfassen sollte. Säße einer aus einer solchen Gruppe auf einem Chefsessel, wäre er genauso Geldgierig wie jeder andere und ihm wäre alles/und alle andere/n ebenso egal. Also bitte keine Heiligsprechung. Nicht böse sein, aber mir geht dieses ewige Bemitleiden ziemlich auf den Wecker. Und ich lese es aus Deinem Text, zwar nicht direkt, aber schon zwischen den Zeilen. Mit lieben Grüßen, niemand
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Oggy meinte dazu am 20.08.2019:
"mir geht dieses ewige Bemitleiden ziemlich auf den Wecker"
Witzig. Aus anderen meiner Texte/Gedichte werden wiederum (von anderen Teilnehmern) ganz andere Motivationen herausgelesen.
Immerhin habe ich Dich damit wachgeklingelt.

"Säße einer aus einer solchen Gruppe auf einem Chefsessel, wäre er genauso Geldgierig wie jeder andere und ihm wäre alles/und alle andere/n ebenso egal."
Gleich eine doppelte Pauschalisierung. Die Menschen sind verschieden und handeln auch so. Allerdings kennt man das ja nicht zuletzt aus der Politik, daß die weniger rücksichsvoll bzw. altruitisch denkenden Zeitgenossen weitaus eher nach oben kommen.

"mit Samthandschuhen anfassen soll"
Anfassen würde man die Jungs auch mit der Kneifzange nicht freiwillig; wenn, dann nur unter eigener (Gesundheits)Gefahr. Das Amt (welches?) waltet dabei jedenfalls - wenn es das tatsächlich mal tut - in einer Art Marsanzug, von Kopf bis Fuß in Plastik verhüllt wie im besten Science-Fiction-Film.

LG,
Oggy
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Kommentar von AlexxT (18.08.2019)
Ich bin Mitsänger im Chor dieser totalen Bemitleidung. Und zwar nicht anstandshalber, im Grunde diese Menschen doch verachtend - wie viele - sondern von ganzem Herzen. Das sind erst mal und vor allen Dingen Leidtragende, Punkt. Jeder Einzelne, der in einer solchen Randgruppe steckt, hat sich das nicht ausgesucht, sondern wurde von einem schweren Schicksalsschlag getroffen. Aus eigener Erfahrung als Randgruppenmensch und Fachwissen als werdender Psychologe kann ich sagen, dass diese Gruppen vollzählig depressiv sind. DAS ist Ursache der meisten scheinbaren Verhaltensauffälligkeiten, die in den Augen von Bigotten und Moralinsauren diese Menschen verachtenswert machen. Na gut, das mit Kot und Urin in den Vorräumen muss wahrscheinlich nicht unbedingt sein, aber das Schlafen da drin ist alles andere als angenehm, weil man jeden Moment den Wachmann im Rücken erwartet, der kommt, um einen zu vertreiben. Wenn Du also tatsächlich die "Beweihräucherung" meinst, stimme ich Dir zu. Wenn Du Verachtung für Obdachlose meinst, finde ich das gar nicht gut. Und wie sich irgend ein Obdachloser im Chefsessel verhalten hätte... weiß man nicht. Schlicht und ergreifend. Zu viele unbekannte Größen, um sich da was ausrechnen zu wollen.
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Oggy antwortete darauf am 20.08.2019:
"Das sind erst mal und vor allen Dingen Leidtragende"
Es sind sicher viele darunter, die Opfer sind und volle Unterstützung auch verdienen. Aber es sind auch welche darunter, die Täter sind; welche, die sich überhaupt nicht einfügen oder ändern wollen.

"Jeder Einzelne, der in einer solchen Randgruppe steckt, hat sich das nicht ausgesucht"
Wirklich? Auch nicht der, der sich per gerichtlicher Verfügung seiner Ex-Frau/Partnerin nicht mehr nähern darf, weil er sie unter Alkoholeinfluß regelmäßig verprügelt hat?

"nicht anstandshalber, im Grunde diese Menschen doch verachtend..."
Und sie? Verachten die, welche sich nicht ändern wollen, weil sie genau wissen, daß sie vom Rest der Gesellschaft weiter durchgefüttert werden, ihre Wohltäter nicht?
Die Reinemachefrau der Bank, die über Monate immer wieder mal die weit über den Fußboden verteilten Ausscheidungen der o. g. Herren wegzaubern muß, interessiert ihr Elend die Verursacher? Gehört das etwa zu ihren Aufgaben? Ist sie exklusiv dafür da?
Und die Angestellten der Bank, die am Morgen mit bestialischem Gestank empfangen werden und teilweise nur noch arbeiten können, wenn sie sich ein Taschentuch vor die Nase halten - werden sie von den Säufern nicht verachtet?
Und die dabei entstehende Gesundheitsgefahr für andere - auch Kinder - ist sie für die Landstreicher irgendein Thema?

Muß sich schämen, wer für solche Verhaltensweisen Ekel und Verachtung empfindet?
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Oggy schrieb daraufhin am 12.10.2019:
Einer der o. g. Protagonisten hätte in der Vergangenheit einmal auf die Schaufensterscheibe eines von einem nichtdeutschen Mitbürger geführten Ladens gespuckt, ist gerade erzählt worden. Auf die Frage, warum er das getan hätte, habe er geantwortet, "weil ich keine Ausländer mag".
Ob das die Bemitleidung relativiert?
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Kommentar von harzgebirgler (18.08.2019)
manch 'penner' hat die 'penne' absolviert
bevor ihn dann das schicksal ruiniert.

lg
harzgebirgler
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Oggy äußerte darauf am 20.08.2019:
Zum Pennen ist am besten nütze
des deutschen Michels Zipfelmütze!

LG und danke für die Empfehlung,
Oggy
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