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Sonett zum Thema Zerrissenheit


von Ralf_Renkking

Die Zeit kam hervor, wie immer
lief sie im
Kreis herum, schlimm.
Am Himmel die klaffenden Schimmer
fielen durch Fenster in Zimmer
aus Grimm.
Gewalt endet nimmer.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

madrigales Halbsonett.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Hannah
Kommentar von Hannah (13.12.2019)
Ja Frank es ist schlimm,

doch ob man die Zeit erfaßt, ist immer eine eigene Angelegenheit.
Die einzige Möglichkeit, die Gewalt zu zerstreuen, ist sie zu verstehen, denn nichts geschieht ohne Grund aus heiterem Himmel, die Ordnung wird immer regulieren, sonst wäre das Universum schon zusammen gebrochen, es benötigt immer Bewusstsein, denn es besteht daraus.

Gruß von Babette

Kommentar geändert am 13.12.2019 um 04:41 Uhr
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Ralf_Renkking meinte dazu am 13.12.2019:
Danke, Babette,

auch für Deine Empfehlung. Dein Kommentar ist wie immer super, doch Verstand und Bewusstsein haben eine Kehrseite. Du kennst doch sicher den alten Spruch: "Wo der Verstand endet, beginnt die Gewalt."
Dummheit ist eine Grundlage zu Gewalt, sie spielt sich meist auf eingefahrenen Gleisen ab, und das lässt sich auf die Relais im Schädel übertragen, Vorurteile besorgen ihr übriges. Wie immer nehme ich mich da nicht aus, und obiger Spruch lässt sich auch noch erweitern: "Wo der Verstand des einen endet, beginnt die Gewalt des anderen."
Dieser Antwortkommentar ist natürlich im Kontext zu sehen. Es gibt aber bestimmt genügend Leute, die in ihrer himmelschreienden Blödheit auf ihren Stereotypen hocken, und sich nur das heraussuchen, was sie brauchen, um Stunk zu verbreiten. Das ist auch eine Art von Gewalt, und macht mich fassungslos, denn mit Selbstreflexion hat das nichts mehr zu tun, und genau diese Leute laufen dann weinend zur Mami, und beschweren sich, wenn zurück gebissen wird.
"Gewalt erzeugt Gegengewalt", aber wie soll das demjenigen begreiflich gemacht werden, der überhaupt nicht kapiert oder noch schlimmer, gar nicht kapieren will, dass er der Initiator dieser Reaktion ist?

Ciao, Frank
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Hannah antwortete darauf am 13.12.2019:
Lieber Frank,

" wo der Verstand endet, da beginnt die Gewalt", gilt nicht, je mehr man versteht. Solange wie man Geschehen und Gewähren läßt, ist man geschützt. Und das Bewusstsein ist eine größere Macht als man glaubt.
Natürlich vermag man sich nicht gleich zu ändern, erst gefällt vielleicht so ein Gedanke und dann kann man nur ganz alleine da hineinwachsen, das Schicksal führt, auch mit Krisen und wieder Hilfen.
Auch ich will niemanden ändern, denn wer bin ich um zu wissen was ein anderer noch an Erfahrung braucht.

Auf jeden Fall weiss ich, dass das Falsche nicht durch Planung und Regeln zu ändern ist, das hat sich nun schon durch Ewigkeiten gezeigt.

Aber mach weiter so, ich glaube das Du noch einiges Erkennen wirst, ich spüre Deine unbewussten Fragen in Dir und diese wird dein Schicksal Dir beantworten.

Aufmunternden Gruß von Babette
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Veröffentlicht am 12.12.2019. Textlänge: 27 Wörter; dieser Text wurde bereits 44 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.02.2020.
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