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Todessinfonie meines Sein (II. Akt)

Expressionistisches Gedicht zum Thema Wahrheit


von Mondsichel

Und die Spiegelbilder brechen,
kaltes Glas das im Staub verweht.
Es ist vorbei, nur ein Moment,
der mich noch trägt in Raum und Zeit.
Ein Lächeln küsst die Lippen,
blutig rot im letzten Traum.
Und in den Schatten an den Wänden,
manifestiert sich die Realität.

Unendlich träglich vergessend,
stell ich mir die Fragen kalter Realität.
Ist es Wahrheit oder Lüge,
was zum Teufel wollt ihr von mir?
Ich kann nicht verstehen,
ich kann nicht glauben.
Das all dies der letzte Schleier war,
doch ich falle in der Realität.

Die letzten Tränen mich erfüllen,
das letzte Lächeln mir gegeben.
So lichten sich die Spiegelbilder,
und ich sehe mich selbst im Angesicht.
Die Haut in Fetzen gerissen,
das Blut vertrocknet und stumm.
Es ist vollbracht nun dies,
ich gehöre dazu und doch nicht.

Zerschlagend diese Grausamkeit,
kann nicht, will nicht mehr.
Denn was soll denn noch die Wahrheit sein,
wenn es nicht jene ist die ich begreife?
Und so zerfällt das Angesicht,
vergeht wie Staub im toten Wind...

(c)by Arcana Moon

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