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Reportage
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gezeitet und geweltet

Engagiertes Gedicht zum Thema Zeit


von KayGanahl

Nicht das menschliche glück
als kriterium der vollkommenheit
trotz
des  individuellen sich-entwickelns 
während der geburt der gesellschaft

zeit
in ihrer langsamkeit:
als eine für uns geweltete
in den gesellschaftlichen zellen
unseres bleibenden seins
im mittelpunkt der aufmerksamkeit

zeit
uns quälend
als machen der menschen
sowie das zeigen dessen, was wird
in der bewährung
gegenüber dem gewordenen

zeit
rasend
gegen uns, ja
gegen alle
und diese einzige zeit
ist ungebändigt-gefährlich!



Kay Ganahl
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All rights reserved.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Songline (45) (18.01.2011)
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