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Grotesk-Zeitkritisches Drama zum Thema Politik


von RainerMScholz

Kuck, ich geh die Straße,
trink das Bier aus Dosen,
streck den Bauch
überm zu kurzen Klan-Hemd
und hau Kannacken platt;
ich walz euch drüber
und hau ein`m Nejer
in die Affenfresse,
dass `s kracht,
weil er da ging,
da wo ich grad ging.
Kuck, ich geh die Straße;
die Frau Meier winkt mir zu:
die liebe Seele hat jetz Ruh,
denn ich kuck nich länger zu,
wie das Asylantenpack die Stütze kricht
und das fremde Volk mein Doitschland besiecht.
Und der Herr Müller grüßt mit Hut -
ich heb den Arm zum Gruß, das tut ihm gut;
wir sin wieda wer,
der anständischen Doitschen heimische Wehr.
Kuck, ich geh die Straße,
meine Heimat, mein Reich;
ich brauch kein Hirn und auch kein Herz;
der linksgrünversifften Republik tu ich nen Schmerz;
die komm all ins Lager un ich steh
am Eingangstor 'Jedem das Seine'.
Wenn ersmal meine Partei regiert,
dann wird ersmal all die Scheise negiert,
was Diedaoben verbrochen hab´n -
wir schmeißen die Schaben
ab in`n See,
Sieg Heil, der Führer lebe und die AfD.


© Rainer M. Scholz


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Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (04.09.2018)
Sieg Heil, der Führer lebe und die AfD.
Ich bin tief erschüttert, wie man den Zeitgeist so missverstehen kann. Korrekt müsste es heißen: "Ich bin ja kein Nazi, aber ..."

... das wird man in Deutschland doch wohl noch sagen dürfen ...
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RainerMScholz meinte dazu am 05.09.2018:
Genau. Wie beim Schlussverkauf: Alles muss `raus.
Gruß + Dank,
R.
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Sin (53) antwortete darauf am 06.09.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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RainerMScholz schrieb daraufhin am 06.09.2018:
Warum nicht - bei mir muss es allerdings etwas mehr wummern.
Grüße,
R.
diese Antwort melden
Sin (53) äußerte darauf am 06.09.2018:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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