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Ode
In dieser Lyrik mit gedankenvollem Inhalten und starkem Gefühlsausdruck werden in meist reimlosen Strophen fromme... weiterlesen
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Monatsabschlussberichte eines Jahres

Lehrgedicht zum Thema Zeitgeist


von Ralf_Renkking

Ungezählte Möglichkeiten eröffnen den Reigen
politischer Unbedarftheit; hier unterbreitet nur der
Mega-Männchen-Komplex vollständig neue Seiten,
an denen Hoffnungen hängen, die grundsätzlich
alle miteinander kommunizieren, zur Messung ihrer
Eitelkeiten für einen besonders stabilen Status Quo.

Das Altertum scheitert antropomorphisch an der
Frage der Zeit, denn im Zwischenraum befindet
sich kaum noch Platz; es brodelt die Intensitivität
des Sinnverlustes, die Kapitalisten verkaufen ihr
Manifest an alle Betroffenen und in der Arktis
etabliert sich ein internationalisiertes Büro.

In dem Wissen einer Kausalkette enstehen
Verdachtsmomente, die dem Chaos der Städte
entsprechen, die hausgemachten Karambolagen
jedoch halten niemanden mehr auf, denoch
verbrennen selbst die wichtigsten Argumente
feuerfester Sachlichkeit nahezu lichterloh.

Aus allen Wolken fallen gefräßige Spatzen in das
Krisengebiet ein;- ihre Nester bauen sie mit grauer
Gründlichkeit und konzentrierter Toleranz auf dem
Boden von Nebensächlichkeiten,- die Tage gehen
zuerst zugrunde, und der Schatten der unterstellten
Wahrscheinlichkeit ändert sich ständig bis sowieso.

Aktien blühen vor einer toten Landschaftsbild auf,,
rote Winde geben sich widerwillig zu erkennen,
in südlicheren Gefilden lauf veraltete Verträge aus,
und auf überbevölkerten Dörfern entwickeln selbst
Kannibalen einen guten Geschmack, das Ausmaß der
Klassenkämpfe erreicht sein derzeit höchstes Niveau

Der Versicherung von Problemen steht die der Lösung
entgegen, lebende Fossilien haben ihren wahren Wert
als Zufluchtsort für Dichter und Denker entdeckt,
der Katastrophentourismus entwickelt verwegene
Auswüchse, doch die Behandlung verletzter Gefühle
wirkt wie ein Pestizidangriff gegen Milbe und Floh.

Verlässlichen Quellen zufolge entwickeln sich Gegner
der Demokratie zu ernstzunehmenden Partnern zwecks
Unterwanderung der Lebensqualität des Prinzips
einer gegenreformierten Verstaatlichung persönlicher
Interessen, denn durch den Kälteeinbruch gehen selbst
hartgesotene Paranoiker in der ersten Runde k. o.

Die Arbeitsgemeinschaft ausgesprochen gehandicapter
Journalisten erhält in ihrem Kampf gegen die allgemeinen
Persönlichkeitsrechte kompetente Unterstützung durch
rechtsextremistische Splittergruppen, und die Dächer
auf alten Bauernhöfen inspirieren Philosophen zu sinnlich
aufgelockerten Experimentalkompositionen in Stroh.

Übervorsichtige Filmregisseure entziehen ihrer Arbeit
bis auf weiteres die Konsequenzen hinsichtlich einer
nachvollziehbaren Konstituierung, an gesellschaftlicher
Entstrukturierung erhitzen sich überforderte Zyniker,
und fatalistische Schriftsetzer verstecken die Wurzeln
ihrer Halluzinationen klammheimlich auf dem Klo.

Blätter fahler Bäume färben ab auf den Zustand der
Regungslosigkeit, noch bevor Träume des Standards
ihre volle Schlagkräftigkeit unter Beweis zu stellen
vermögen, die Tragik bedarf einer Sonderform des
aufrechten Ganges, das Muster solcher Verbindung
endet wie stets und tödlich auf einem Felsplateau.

Enthusiasten enteigneter Phantasien verbergen ihre
Einstellung aus animalischer Furcht vor den Augen
allzu neugieriger Aktivisten einer spät erwachter Elite,
Grauzonen beenden den Ausblick auf interessante
Momente der Einsamkeit sowie einen ausgedehnten
Einkaufsbummel vor dem nächsten Besuch im Zoo.

Wie der letzte Versuch sich meistens in Prosa gestaltet,
so wandern Worte dahin, als seien sie auf einer losen
Schnur eingefädelt, die Natürlichkeit beginnt sich zu
entfalten, sobald der Sturm mit der Flaute einzusetzen
beginnt, entgleisen Gezeiten entgeisterten Gesichtern,
und die Masse schaltet gedanklich wieder auf froh.

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