Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
maiapaja (26.11.), mary (19.11.), NachtGold (16.11.), Rahel (10.11.), Anaïs-Sophie (05.11.), Palytarol (02.11.), AbbieNauser (02.11.), Enni (01.11.), Sadikud (28.10.), nadir (23.10.), rastlos (19.10.), Alabama (15.10.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 597 Autoren* und 71 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.074 Mitglieder und 440.686 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 28.11.2020:
Tweet
Ein Tweet (oder auch Tiny Tale) ist eine extrem kurze Kurzgeschichte, die aus maximal 140 Zeichen (incl. Satz- und... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Meine unsortierten Heimkindertweets von Thomas-Wiefelhaus (28.11.20)
Recht lang:  "Alle wollen nur noch schreiben, niemand mehr lesen" - Edmund White über das Ende der Belletristik von toltec-head (553 Worte)
Wenig kommentiert:  Ehemalige #Heimkinder / #Entschädigung von Thomas-Wiefelhaus (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  2) #StrafeoderHilfe von Thomas-Wiefelhaus (nur 23 Aufrufe)
alle Tweets
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Der Rattenripper
von Der_Rattenripper
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil jeder hier willkommen ist" (Blutmond_Sangaluno)
Inhaltsverzeichnis

I. Prolog

Novelle zum Thema Glaube


von Ralf_Renkking

Die Idee, die auch im Umfeld der literarischen Szene überwiegend nur fragmentarisch vorhandenen Lebensläufe von Danziger Personen und Persönlichkeiten berichtigen, ergänzen oder sogar vervollständigen zu wollen, entstand im Hinblick auf die Dichterlegende Ernst Schwabe von der Heyde, eines zwischen den Jahren 1616 und 1622 sporadisch an der Universität Viadrina in Frankfurt a. d. Oder studierenden Vordenkers des berühmtesten Dichtungsreformers im 17. Jahrhundert, Martin Opitz von Boberfeldt, der Ernst Schwabe während seines Studiums zwischen 1617 u.  1618 an der Viadrina kennenlernte und neben einigen Poetikregeln sowie Gedichten, die Opitz sowohl in seiner Festschrift 'Aristarchus de sive contemptu linguae teutonicae' aus dem Jahr 1617 als auch in seiner Poetik 'Buch von der deutschen Poeterey' aus 1624 von Schwabe übernommen hat, bzw. veröffentlichen ließ, auch Kommentare über Schwabes Erscheinungsbild, Charakter und Werk in Umlauf zu bringen wusste, die ob ihrer Spärlichkeit jedoch zu mehr Mutmaßungen als Aufklärung hinsichtlich dessen Person und ihres Wirkens führten. Doch selbst der Fund Schwabscher Sonette kurz vor der zweiten Jahrtausendwende in der Herzog-August-Bibliothek zu Wolfenbüttel auf die Krönung von Matthias und seiner Frau Anna im Jahr 1612 mit dem bezeichnenden Kürzel 'E. S. v. d. H.' und der bereits in Schwabes Immatrikulation 1622 vorgefundenen Eintragung, dass er preußischer Abstammung sei,1 sowie die zuvor schon längere Zeit bekannte Entdeckung im Nachlass des Genealogen aus Leidenschaft, Nicolaus Rittershausen (1597 - 1670], dass Schwabe 1626 vor Danzig einem gewaltsamen Tod zum Opfer fiel, warfen mehr Fragen über seinen Lebenslauf auf, als sie beantworteten, zumal seine Hinrichtung bisher historiographisch unverbürgt geblieben ist.,2 und die Bezeichnung 'Borussus' nicht nur die Annahme bestärkte, dass er in Danzig geboren worden und aufgewachsen sei, sondern auch verschiedentlich Gerüchte unterstützte, dass er sich zwischen 1611 und 1616 erneut dort aufgehalten, in akademischen Kreisen gesichtet worden sei, oder auch zu unbestimmten Zeiten das akademische Gymnasium Danzig frequentiert haben soll.3 Ebenso wenig jedoch, wie sich all diese Behauptungen momentan verifizieren lassen, da ihnen keine wie auch immer gearteten amtlichen Dokumente oder Zeitzeugnisse zugrunde liegen, lässt sich eine Beziehung Schwabes zu Danzig vollständig ignorieren, da alle mundpropagandistischen Verlautbarungen im Hinblick darauf letztendlich von irgendwelchen Personen oder Gruppierungen mit höchstwahrscheinlich persönlichem Interesse daran verbreitet worden sein müssen oder sogar von einer historiographischen Quelle gestützt werden können, die bisher entweder noch nicht entdeckt oder berücksichtigt worden ist.
Spekulationen solcher und ähnlicher Art allerdings führen zu einer mindestens gleichfalls rätselhaften Dichtererscheinung in Danzig, nämlich der des Johannes Plavius, von dem bis auf seine vogtländische Herkunft und seiner Immatrikulation an der Viadrina in Frankfurt a. d. Oder 16214 keine weiteren Stationen seines Lebens oder Hinweise darauf vor seiner Danziger Präsenz ab 1624 bekannt geworden sind.
_______________________
1Vgl. Achim Aurnhammer, Neues vom alten Ernst Schwabe von der Heyde, Drei Sonette auf die Krönung des Kaisers Matthias (1612), S. 283, Fußnote 16, Originalbeitrag erschienen in: Daphnis 31, (2002), S. 279 - 298, Prof. Dr. Aurnhammer gelangt in seinem Artikel zu der Auffassung, dass Schwabe wesentlich älter gewesen sein muss, als bisher angenommen, da der Fund der Kaiser(innen) krönungssonette Schwabes Geburtsdatum erheblich nach vorne versetzen würde. Aurnhammer bezieht sich dabei  auf die Annahme, dass Schwabe mit der Brandenburger Delegation an der Krönungsfeier teilgenommen haben könnte, als auch auf die eigentlich
stimmige Interpretation Max Rubensohns (S. 283, FN 16), dass Schwabe 1618 noch in jugendlichem Alter stand, in dem Glauben, mit dem Nachweis der Krönungssonette Rubensohns Einschätzung widerlegt zu haben (s. S. 288, FN 19).

2Vgl. ebd. S. 283, FN 13 - 15
3Vgl. Helmut Motekat, Ostpreussische Literaturgeschichte mit Danzig und Westpeussen, Schild-Verlag GmbH, Federseestraße 1, 8000 München 60, 1977, S. 83, 2. Absatz sowie Dich van Steckelenburg: Michael Albinus "Datiscanus" (1610 - 1653). Eine Fallstudie zum Danziger Literaturbarock.- Amsterdam: Rodopi 1988 (= Amsterdamer Publikationen zur Sprache und Literatur; 74), S. 169 als auch Grazyna Lopuszanska, Sprachlichkeit Danzigs, Studia Germanica Gedanensis 17, S. 221 - 229, 2008, hier: S. 224, Abs. 3.
4Vgl. Kulturgeschichte Preußens königlich polnischen Anteils in der Frühen Neuzeit, Herausgegeben von Sabine Beckmann und Klaus Garber, Sonderdruck aus: Frühe Neuzeit, Band 103 ISBN 3-484-36603-6, Max Niemeyer Verlag, Tübingen 2005, hier: Achim Aurnhammer, Barocklyrik aus dem Geiste des Humanismus: Die Sonette des Johannes Plavius, S. 801, Fußnote 3

3

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (10.03.2020)
Wenn ich's richtig erkannt habe, so geht der erste Satz über 15 Zeilen!!!
diesen Kommentar melden
Ralf_Renkking meinte dazu am 10.03.2020:
Falsch, es sind nur 14.
diese Antwort melden
Dieter_Rotmund antwortete darauf am 10.03.2020:
Schöne Fingerübung, aber nur sehr mühsam zu lesen, lieber Ralfrank.
diese Antwort melden
Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 10.03.2020:
Ja, der Text ist wahrlich nicht jedermanns Sache, liebes Dieterle, und die Lesbarkeit, nun, ich bezeichne es einmal als natürliche Auslese.
diese Antwort melden
Stelzie
Kommentar von Stelzie (13.03.2020)
Die erste Hälfte habe ich gelesen, den Rest nehme ich mir dann morgen vor. Meine Festplatte ist für heute nämlich voll

Liebe Grüße
Kerstin
diesen Kommentar melden
Ralf_Renkking äußerte darauf am 14.03.2020:
Vergiss darüber bloß das Schreiben nicht.

Ciao, Frank
diese Antwort melden

Inhaltsverzeichnis
Kein Foto vorhanden
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Blatt des mehrteiligen Textes Regina.
Veröffentlicht am 09.03.2020, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 09.03.2020). Textlänge: 682 Wörter; dieser Text wurde bereits 69 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 28.11.2020.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Ralf_Renkking
Mehr von Ralf_Renkking
Mail an Ralf_Renkking
Weitere 2 neue Novellen von Ralf_Renkking:
Regina Tod und Tabu
Mehr zum Thema "Glaube" von Ralf_Renkking:
Zeitzeugnis Regina Wissen Appell Credo
Was schreiben andere zum Thema "Glaube"?
Ахмед (Terminator) LUTHERS ERKENNTNIS – zum reformationstag 2020 (harzgebirgler) Die Quäker - Zittern, Offenbarungen und praktisch gelebter Glaube (Bluebird) Eine tränenreiche Umkehr (Bluebird) schwein & affe (harzgebirgler) Vom Herumwandern und einer neuen Vision (Bluebird) John Wyclif - ein englischer "Ketzer" und Bibelübersetzer (Bluebird) Geschehen Wunder einfach so? (Bluebird) propheten gab's und gibt's ja ziemlich viele... (harzgebirgler) Widerstand (Shagreen) und 598 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de