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von RainerMScholz

Ihr habt das Licht der Welt noch nie gesehen, und das menschliche Herz scheint nicht gemacht dafür. Die Liebe wollt ihr gar nicht, fürchtet sie sogar; das Absolute, das Irrwitzige, das Wahrhaftige der vollständigen Hingabe; die Sehnsucht und das Verlangen, das Erzittern vor der Berührung des Anderen aus der Erwartung des Zerbrechens des eigenen Selbst und des Eintauchens in ein anderes; das macht euch Angst, Angst zu tief zu fallen, zu stürzen, unterzugehen atemlos; aber das ist doch das größte Glück! Die tiefe Verzweiflung und das jauchzende Hochfliegen zerreißt das Herz und fügt es wieder neu zusammen. Ihr jedoch wollt das Mittelmaß, die Vernunft, das Sanfte und Lauwarme. Das Gewöhnliche. Das, welches ihr schon kennt. Aber das habe ich nicht, ich habe den Abgrund, die schroffe Tiefe, das dunkle Wahre und die Hitze des Dunkels und die Kälte des Kosmos´, die Engel und die Dämonen. Meine Körper reißen auf und Blut spritzt an die Wände, und dann schlüpfen wir ineinander und stoßen uns gegenseitig ab von den bekannten Ufern, um uns wiederzufinden in gleißenden Himmeln, dunklen Wäldern, im Zeitverleib der Gottheiten, in ungeheuerlichem, sonnengleichem Brand und dem kältesten Nullpunkt, der das liebliche Nichts ist, in das einzugehen nur den Unzerstörbaren erlaubt ist, die sich selbst aus der Taufe zu heben vermögen.


© Rainer M. Scholz


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Regina (07.09.2021)
Sehr starke Worte.
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RainerMScholz meinte dazu am 07.09.2021:
Ich bin nie ganz sicher - aber wer kann das schon sein -, was passiert, wenn ich ohne Ironie - also ohne Distanz - zu schreiben versuche. Und bin ich vor mir selber sicher?
Gruß + Dank,
R.
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