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Kein Thema

Sonntagskolumnen


Die Kolumne des Teams "keinThema.de"



Samstag, 03. August 2013, 22:12


Gute Besserung

von wupperzeit


Haben Sie das gelesen, dass der bisherige Ministerpräsident von Brandenburg, Matthias Platzeck, von allen politischen Ämtern zurücktreten wird, weil ihm die Arbeitsbelastung durch diese Ämter zu groß ist und er zudem auch gesundheitlich angeschlagen ist? Zu dieser Meldung passt auch Folgende: Der Berliner Flughafen, BER, wird nun doch noch einmal um 400 Millionen Euro teuer als ursprünglich geplant, nämlich mindestens 4, 7 Mrd. Euro, und damit doppelt so teuer, wie ursprünglich geplant. Den Chefposten im Aufsichtsrat füllte ein gewisser Matthias Platzeck aus, der auch im Jahre 2005 im Brandenburger Landtag eine so genannte „Vertrauensfrage“ gestellt hatte, und sein politisches Schicksal mit dem Schicksal dieses genannten Großprojektes verknüpft hatte, wie man so schön sagt.

Laut Selbstaussage arbeitet ein Ministerpräsident Brandenburgs neben anderen Tätigkeiten ca. 80 Stunden pro Woche, wobei natürlich die abendlichen Besäufnisse im Wahlkreis und auf Parteiversammlungen mitgezählt werden, und das Ganze für stolze 11 962,61 Euro im Monat. Das ist allerdings pro Stunde gerechnet gerade einmal fünf Mal so viel wie seine Partei, die SPD, als Mindestlohn für Geringstverdiener einführen will, sollte sie denn anlässlich der Bundestagswahlen im September 2013 tatsächlich in eine Regierungsverantwortung gewählt werden. Also erbärmlich wenig.

Würde er allerdings nach seinen Erfolgen bezahlt, so sähe die Entlohnung für seine diversen Tätigkeiten noch bescheidener aus: Das Land Brandenburg gehört zu den hochverschuldesten Ländern Deutschlands, und seine sonstigen Tätigkeiten; siehe oben. Der BER wird doppelt so teuer wie geplant, und ob er überhaupt je gebaut werden wird, das weiß man nicht. Und seine Leistungen als so genannter „Deichgraf“ bei zwei großen Hochwasserkatastrophen, die Brandenburg heimgesucht haben: Nun ja, nun ja … Die Frage müsste erlaubt sein, warum es zu diesen Katastrophen kommen kann, und warum man nicht, so man denn weiß, dass Fluten drohen, präventiv arbeitet anstatt anschließend das Wasser aus den Kellern zu pumpen …Bei derartigen Leistungen würde eine ähnliche Spitzenkraft in ähnlicher Position per Fußtritt, allerdings mit hoher Abfindung, aus dieser Position heraufbefördert werden.

Außerdem ist es schon seltsam zu erfahren, dass ein Mann mit derart eigentlich wenigen Tätigkeitsfeldern so viele Stunden damit verbringt, diese auszuführen, und man muss sich fragen, woran das liegen mag: Ist er ein wenig langsam bei der Lektüre, also beim Aktenstudium oder so, oder hat er sonst Verständnisprobleme bei der Erfassung oft, zugegeben, komplexer Sachzusammenhänge. Und braucht darum ein wenig länger als Andere …? Die Vorgänge um den Berliner Flughafen würden das vermuten lassen …

Natürlich hat Herr Platzeck Pensionsansprüche als Ministerpräsident und ist auch noch gesund genug, sein Landtagsmandat zu behalten, in der Erwartung der Pensionsansprüche aus diesem.
Somit geht es ihm immerhin besser als den Opfern der Agenda 2010, die er und seine Kumpane ausgeheckt haben, dort stürzt ein Dauerkranker wie Platzeck, der innerhalb weniger Jahre zwei Tätigkeiten aufgeben musste wegen diverser gesundheitlicher Probleme, innerhalb eines Jahres von einer gesicherten bürgerlichen Existenz in die Armut. Und dürfte bei der für ihn zuständigen Arbeitsagentur einige Probleme haben zu erklären, warum er denn in seinem Beruf nicht weiterarbeiten kann, wenn seine Krankheiten auskuriert sind. Bei Platzeck waren das zwei so genannte Hörstürze, gefolgt von einem aus diesen auch resultierenden Kreislauf – bzw. Nierenversagen. Diese relativ harmlosen Erkrankungen sind längst auskuriert, derzeit leidet Platzeck unter den Folgen eines leichten Schlaganfalles, der, laut Selbstaussage, ebenfalls in zwei Monaten auskuriert sein wird. So gesehen würde die Arbeitsagentur zu Recht fragen, warum denn so jemand seinen Job gekündigt hat …Und ihn entsprechend sanktionieren.

Zudem gebe ich zu bedenken, dass Herr Platzeck mittlerweile immerhin 62 Jahre alt, und jeder andere Staatsbedienstete würde da wohl in Rente geschickt, gebe er an, derartig von seinem Amt belastet zu sein.

Stattdessen genießt Platzeck unser aller Mitgefühl und unseren Respekt wegen der geschilderten Entscheidung seines Rücktrittes. Selbst die „Bild“ – Zeitung hat Mitleid, eigentlich die Höchststrafe für einen SPD-Politiker, aber auch die anderen Medien ergehen sich in langen Elogen über die Gefahren, die gesundheitlichen, in die sich Politiker begeben im Dienste am Volke. Nebbich. Mir ist die Ehrlichkeit Helmut Kohls lieber, der dem an den Folgen eines Herzinfarktes leidenden damaligen Bundeskanzler Schmidt ins Krankenhaus schrieb: Sosehr ich mir wünsche, Sie von den schweren Belastungen durch Ihr Amt entbinden zu können, so sehr wünsche ich Ihnen eine baldige Genesung.

Ich selbst freue mich so gesehen auch, dass jemand wie Platzeck von den schweren Belastungen durch sein Amt entbunden wurde, und ich wünsche ihm ebenso sehr eine baldige Genesung. Ihnen und Ihren Lieben für heute:

Einen guten Tag.


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Eine Operette (21.03.10)
Warum man einen weißen Hasen jagt, wenn man weiß, wie die Geschichte ausgeht. (14.03.10)
Ganz Frau (07.03.10)
Wahre Liebe (28.02.10)
kirschprinzip (21.02.10)
Wessen kann ich mir gewiss sein? (14.02.10)
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