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Aufbruch

Erlebnisgedicht zum Thema Glück


von AZU20

Ein geheimer Schimmer
                                    unentwegt lockend
                                    erlöste die Schwermut
                                    herbstlich kalter Empfindung
                                    vertrieb ihre Schatten

                                    Eine sanfte Idee
                                    eindringlich glänzend
                                    sie nahte ganz sachte
                                    still den Morgen umhüllend
                                    entzündete Neugier

                                    Ein schöner Gedanke
                                    träumerisch sichtbar
                                    er wartete schlafend
                                    auf die sanfte Erlösung
                                    entfaltete Anmut

                                    Er nahm mich gefangen
                                    unsagbar glanzvoll
                                    gewährte mir reglos 
                                    den Genuss seiner Schönheit
                                    veränderte zärtlich
                                    gewohntes Leben

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Tatzen (28) (10.03.2007)
Lieber Armin,
einen sehr gelungen Textaufbau hast du da hinbekommen, die Entwicklung vom Schimmer über die Idee zum Gedanken nimmt wirklich gefangen. Dass der erste Vers nach links gezogen ist, versinnbildlicht noch das 'unentwegte Locken' des nächsten Verses, da er tatsächlich das Gedicht zu sich hinzulocken scheint. Im Übrigen sehr bedacht wortgewählt, es legt sich eine ganz eigene Schwere unter die Verse, welche durch die Substantive und Adjektive sowie das stetige Auf- und Abschwingen der Betonung verstärkt wird.
Sehr gern gelesen, und es gäbe noch soviel dazu zu schreiben...

lg Daniel
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AZU20 meinte dazu am 10.03.2007:
Lieber Daniel,
vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar, der mir sehr viel Freude gemacht hat. Dir noch ein schönes, sonniges Wochenende
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Kommentar von orsoy (44) (10.03.2007)
lieber armin ein sehr gelungenes gedicht und gekonnt wie daniel schon sagte...ich habe beeindruckt verfolgt wie du einen verlockenden gedanken zur erfüllung geführt hast! ganz liebe wochenendgrüße,konni
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AZU20 antwortete darauf am 10.03.2007:
Liebe Konni, treue Seele, ich danke Dir für Deinen freundlichen Kommentar, Deine Empfehlung und Deine guten Wünsche. Auch Dir ein warmes, sonnige Frühlingswochenende
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Kommentar von JürgenSanders (54) (10.03.2007)
Lieber Armin, beim Lesen deiner tiefen, symbolischen Verse wächst und entfaltet sich bei allen komplexen abstrakten Gedanken und Assoziationen, die dein Gedicht auslöst, in meinem Kopf im Zeitraffertempo eine zarte Blume in ihrer ganzen, vollkommenen Schönheit, als Bild für die sinnliche Erfahrung eines unbeschreiblichen stillen Glücks- und neuen Lebensgefühls. Ein großartiges Gedicht! Liebe Grüße, Jürgen
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AZU20 schrieb daraufhin am 10.03.2007:
Vielen Dank, lieber Jürgen, für Kommentar und Empfehlung. Du hast mit eigenen Worten meine Empfindungen wunderbar nachgezeichnet. LG und einen schönen, sonnigen Sonntag
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Gini
Kommentar von Gini (10.03.2007)
ich lese auch deine duster angehauchten gerne, aber auch mal was helles von dir zu lesen zu bekommen, dass ist schön.
mir gefällt es sehr, ein silberstreif am himmel, voller lebensfreude. gern gelesen.
lg gini
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AZU20 äußerte darauf am 10.03.2007:
Liebe Gini,
ich danke Dir sehr für Kommentar und Empfehlung. Ja, das musste jetzt auch einmal sein. Dir einen schönen Sonntag mit viel Blau am Himmel.
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (20.03.2007)
Ich schließe mich Tatzen voll an! Eine gute Kurzanalyse! - Natürlich rätselt der Leser, was für ein Aufbruch dem lyrischen Ich 'widerfährt' oder was es da ergreift. Vielleicht Liebe, oder neue alte Liebe, oder eine neue Stufe der Liebe. Ein innerlicher Aufbruch, Auf-Bruch, also Erkenntnis, Selbsterkenntnis, eine neue Stufe der Selbstwahrnehmung.
Es geschieht von allein und nimmt doch zugleich gefangen. Es ist Annahme einer numinosen oder zugleich konkreten (Selbst-)Verführung.
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AZU20 ergänzte dazu am 21.03.2007:
Vielen Dank für Kommentar und Empfehlung. Sie haben es messerscharf erkannt. Es geht um eine neue Stufe der Liebe, die den Schreibenden zu diesen Zeilen geradezu zwang. Ich freue mich über Ihren trefflichen Kommentar, da ich unsicher war, ob das Gedicht nicht zu vollgepackt ist mit persönlichen Erfahrungen. Herzliche Grüße
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Bergmann meinte dazu am 21.03.2007:
Nein, es ist nicht zu voll.
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AZU20 meinte dazu am 21.03.2007:
Danke! LG
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Isaban
Kommentar von Isaban (25.03.2007)
Ein schöner Text, wahrlich ein Aufbruch aus einem Tief, geheimnisvoll schimmernd, mit ein wenig freudiger Aufregung begleitet, so wie man eben ist, wenn ein guter, ein spannender Gedanke, eine gewisse Vorfreude auf etwas sich breitmacht. Gerne gelesen.

Liebe Grüße
Sabine
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AZU20 meinte dazu am 25.03.2007:
Liebe Sabine, herzlichen Dank für den schönen Kommentar und die Empfehlung. LG
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Symphonie
Kommentar von Symphonie (17.04.2007)
eine beginnende einsame Stimmung und Erwartung zum Schluss hin wunderbar aufgelöst KLASSE sagt Ela ... LG ....
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AZU20 meinte dazu am 17.04.2007:
Danke, liebe Ela, für alles. LG
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chichi†
Kommentar von chichi† (17.02.2008)
Wie gut, dass ich einmal wieder bei Dir auf Stöbertour gegangen bin.
Du bist es wert, gelesen zu werden! Dein Erlebnisgedicht ist ein wahres Kleinod.
Abendliche Grüße
Gerda
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AZU20 meinte dazu am 17.02.2008:
Liebe Gerda, ich danke dir sehr. Das wird ein schöner Sonntagabend. LG
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Kommentar von Mondscheinsonate (39) (10.02.2010)
...oh, wie mich Dein Gedicht verzaubert hat. Es ist wie Vivaldis "Frühling"! Schön! al cori
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AZU20 meinte dazu am 10.02.2010:
Welch schöner Vergleich. Danke. LG
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Kommentar von Mondgold (11.02.2010)
die worte so zart gesetzt, dass man den schimmer "hören" kann... und ahnen... tiefer als hoffnung... sehr schön! LG M
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AZU20 meinte dazu am 11.02.2010:
Ich danke dir sehr für den einfühlsamen Kommentar und alles Weitere. LG
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Veröffentlicht am 10.03.2007. Dieser Text wurde bereits 1.944 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.10.2017.
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chichi†, Symphonie.
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