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Erlebnisgedicht zum Thema Beziehung


von AZU20

Ein mächtiger Apfelbaum
im Garten des Nachbarn.
Einige verdorrte Äste,
einer ragt zu mir herüber.
An dessen Spitze
sitzt ein Amselmännchen
und flötet seine Melodie in den Abend.

Es schaut zu mir herunter
als kenne es mich schon lange.
Ist es mein Freund,
der vor kurzem verstarb
und in Gestalt dieses Vogels
mein Herz erfreut?

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von aliceandthebutterfly (36) (23.05.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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AZU20 meinte dazu am 23.05.2020:
Du verstärkst mich in diesem Glauben. LG
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susidie
Kommentar von susidie (23.05.2020)
Lieber Armin, dein Gedicht berührt mich sehr. Besonders, weil ich - mehr als einmal - ähnliche Erlebnisse hatte in Verbindung mit geliebten Verstorbenen. So viele und intensive, als dass es kein Zufall sein kann, den es im Leben sowieso nicht gibt.
Eine tröstliche Gewissheit liegt in diesen Gedanken. Und das ist alles was zählt. So gerne gelesen. Herzliche Grüße von Su
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HerrSonnenschein
Kommentar von HerrSonnenschein (23.05.2020)
Es wird so sein! Ein tröstlicher Gedanke, sehr berührend geschrieben.
Liebe Grüße

Jörg
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Kommentar von una (56) (23.05.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Peer antwortete darauf am 23.05.2020:
Ich persönlich glaube nicht an Seelenwanderung, habe aber in ähnlichen Fällen auch so gefühlt.
LG Peer
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AZU20 schrieb daraufhin am 23.05.2020:
Ich danke euch. Ich bin hin und herger issen. Habe im vorigen Sommer mit einem Tagpfauenauge ähnliches erlebt. Kaum saß ich im Garten, schwebte es heran und setzte sich zu mir an den Tisch. Da kann man irre werden. LG
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (23.05.2020)
Trost finden, das sagt sich so einfach, doch mit etwas Fantasie ist es nicht schwer.
LG TT
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AZU20 äußerte darauf am 23.05.2020:
Das stimmt. Danke und lG
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Jorge
Kommentar von Jorge (23.05.2020)
Auf alle Fälle berührt der Text. Verstandesgemäss wehre ich mich gegen die Auslegung vom Gefühl her denke ich ähnlich.
LG
Jorge
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (23.05.2020)
Tröstliche Erlebnisse sind das allemal.
LG Sä
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AZU20 ergänzte dazu am 23.05.2020:
Ich danke euch. LG
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DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (23.05.2020)
Das Leben hat nicht aufgehört mit uns zu reden, wie wir das interpretieren, ist unsere Sache, es will uns nur erreichen, mit all den wirklich belebenden Details, die es nun mal zu bieten hat.
Und ich will hier weder Wiedergeburt ausschließen noch die Natur von Begegnungen einsperren, soweit mir dies überhaupt möglich ist.
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AZU20 meinte dazu am 23.05.2020:
Genießen wir es einfach wie es ist. LG
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (23.05.2020)
Wenn du es für dich so entscheidest, ist er es bestimmt. Konrad Lorenz hätte es wohl genauso gemacht.
Alles Gute!
Dirk
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AZU20 meinte dazu am 23.05.2020:
Dieser Vergleich ehrt mich. LG
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (23.05.2020)
Hallo Armin, die Annahme spricht für deinen Freund, für den Vogel und für dich. Warum solltest du sie also bezweifeln?
LG
Ekki
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AZU20 meinte dazu am 23.05.2020:
Zweifel sind sicher angebracht, aber sie sind nicht allzu groß. LG
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Aha
Kommentar von Aha (23.05.2020)
Kann schon ein bisschen was dran sein - das Herz spürt es manchmal, und ich schätze so ein Himmelsgeschöpf läßt sich ab und zu ganz gern für solche Zwecke einspannen.

Saludos

Aha
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AZU20 meinte dazu am 23.05.2020:
Vielen Dank und lG
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Martina
Kommentar von Martina (03.06.2020)
Ich denke, jedes Tier kann das Herz erfreuen, aber manche schleichen sich mehr als andere in unser Herz, weil sie besonders sind. Und da ich an Reinkarnation glaube, halte ich es für möglich =)
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AZU20 meinte dazu am 03.06.2020:
Du bestärkst mich.Danke. LG
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Kommentar von XtheEVILg (11.06.2020)
Oh Mann, der Anfang liest sich wie der Beginn eines dieser Nachbarschaftsstreits, ein Ast ragt in den Garten ... später dann sprudelnde Gerichtskosten und psychotische Zustände bei allen Beteiligten. Spannung wird aufgebaut, getrieben durch das Wort "Spitze" und - zieht das Amselmännchen zwei Wummen und perforiert den Beobachter? Mitnichten. Ein Sturz ins Belanglose: "flötet seine Melodie in den Abend" ... ährhg. Flöten Vögel? Tun sie es in den Abend? Was auch immer. Dann der nächste Bruch, jetzt ins Sentimentale, aber wo ist hier die Glaubwürdigkeit? Würde ein Freund, kürzlich verstorben, als Amsel reinkarnieren - ich meine, geht das mit Brutzeit konform, haut das zeitlich hin? Wieviel Zeit verstreicht von dem Punkt, an dem ein Amselspermchen seine Wiedergeburt beginnt bis hin zum Amselmännchen-Sein? Oder ist der Geist des Freundes in einen Vogel gefahren? Klar, die Empfindung ist absolut menschlich, ich hab auch schon gedacht: Ja, die Wolke sieht aus wie mein toter Kumpel. Aber muss das gleich ein Gedicht werden? Ich weiß nicht. Das Hirn eines Vogels ist so groß wie ein Kirschkern, und meinen toten Freund ausgerechnet in solch einem primitiven Stück Biomasse erscheinen zu lassen, finde ich pietätlos.
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AZU20 meinte dazu am 12.06.2020:
So kann man das auch sehen, muss ich akzeptieren.. LG
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XtheEVILg meinte dazu am 15.06.2020:
Nö, musst du nicht. Kannst du - fände ich treffender. Jedenfalls tust du es. Ich wollte nicht auf deinen Gefühlen rumtrampeln.
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Kommentar von Omnahmashivaya (29.06.2020)
Wunderbare Zeilen, sehr rührend. Vom Laut her, vom Lesen her, da gefällt mir "und flötet seine Melodie in den Abend" sehr gut. Vom Inhalt ganz besonders, dass vielleicht der Freund in einer anderen Gestalt zurückgekommen ist. Über diesen Text habe ich mich heute Abend gefreut.
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AZU20 meinte dazu am 29.06.2020:
Ich danke Dir sehr, wunderbare Worte. LG
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Veröffentlicht am 23.05.2020. Textlänge: 55 Wörter; dieser Text wurde bereits 161 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.07.2020.
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