Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
PandaOfLove (28.05.), kreativschlachten (27.05.), TheTramp (27.05.), raffzahn (25.05.), FurySneakerFreak (23.05.), LuiLui (21.05.), MadEleine (13.05.), DominiqueWM (04.05.), XtheEVILg (03.05.), Konkret (29.04.), JorLeaKan (25.04.), wundertüte (21.04.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 617 Autoren* und 69 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.987 Mitglieder und 435.923 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 01.06.2020:
Elfchen
Das Elfchen ist ein fünfzeiliges Gedicht bestehend aus elf Wörtern und mit traditionell festgelegtem Inhalt: Erste... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Lebkuchenmann von Stelzie (06.12.19)
Recht lang:  Elfchen-Reihe von HarryStraight (178 Worte)
Wenig kommentiert:  Astarael von Abhorsen (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Gedankenspindel. von franky (nur 52 Aufrufe)
alle Elfchen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:
Wummys Abenteuer: Geschichte eines außergewöhnlichen Elefanten
von Borek
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil jeder hier willkommen ist" (Blutmond_Sangaluno)

ausgeschlossen

Erlebnisgedicht zum Thema Ausweglosigkeit/ Dilemma


von AZU20

Das Fenster fliegt auf,
ich bin draußen,
dumpf und schwer atmend
im verzweigten Geäst.

Sie werfen entkernte Sätze
hinter mir her.
Ich schlucke sie,
scheide die Worthülsen aus,
verschweige die Antwort.

Aber die Buchstaben schlingen sich
mir um den Hals
und kneifen ihn zu,
während ich falle.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Martina
Kommentar von Martina (08.03.2020)
Ups..sehr bedrückend lieber Armin, passend zum Wetter....
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 08.03.2020:
Ja, so waren meine Empfindungen beim Schreiben. LG
diese Antwort melden
Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (08.03.2020)
ich denke,es kommt einem Albtraum gleich,auf jeden Fall aus meiner Kindheit passend-einen Gruß-Jo
diesen Kommentar melden
AZU20 antwortete darauf am 08.03.2020:
Ja, so war es auch bei mir. LG
diese Antwort melden
una
Kommentar von una (08.03.2020)
das klingt beunruhigend, wie ein Traum. Beeindruckend die Klarheit der Gefühsbeschreibung, die sofort nachvollziehbar wird.
.
LG una

Kommentar geändert am 08.03.2020 um 18:09 Uhr
diesen Kommentar melden
AZU20 schrieb daraufhin am 08.03.2020:
Danke für den Kommentar. LG
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (08.03.2020)
Lieber Armin, ein sehr originelles Bild von den Buchstaben in diesem beklemmenden Alptraum.
LG
Ekki
diesen Kommentar melden
AZU20 äußerte darauf am 08.03.2020:
Ich danke Dir für die Auseinandersetzung damit. LG
diese Antwort melden
Sätzer
Kommentar von Sätzer (08.03.2020)
Puh, das kommt aber dicke rüber. LG Sä
diesen Kommentar melden
AZU20 ergänzte dazu am 08.03.2020:
Sollte es. Danke und lG
diese Antwort melden
eiskimo
Kommentar von eiskimo (08.03.2020)
Ein böser Traum, buchstäblich erdrückend! Aber gut geschrieben
lG
Eiskimo
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 08.03.2020:
Vielen Dank, mein Lieber. LG
diese Antwort melden
Jorge
Kommentar von Jorge (09.03.2020)
Glücklicherweise verläuft das wahre Leben nicht immer so aussichtslos und bedrohlich wie ein Traum.
Meine Träume sind oft ähnlich.
LG
Jorge
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 09.03.2020:
Traum und Wirklichkeit eben. Danke Dir und lG
diese Antwort melden
regenfeechen
Kommentar von regenfeechen (09.03.2020)
Ein bedrückender Alptraum, der sicher auch die Stimmung des darauf folgenden Tages beeinflusst.
Dir einen guten Tag
wünsch das Regenfeechen
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 09.03.2020:
Ja, so war es. Danke und lG
diese Antwort melden
AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (09.03.2020)
Ein vorzügliches Gedicht um die (Selbst-) Bestrafung eines Menschen, der nicht die "richtigen" Worte fand.
Auf einer anderen Ebene die Ausgrenzung durch die Familie oder eine familienähnliche Gruppe.

Topp!
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 09.03.2020:
Weloch vorzügliche Interpretationen. Danke und lG
diese Antwort melden
TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (09.03.2020)
"Ausgeschlossen" gibt es nicht, sagt der Realist!
LG TT
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 09.03.2020:
Zum reinen Realisten fehlt mir einiges. Danke und lG
diese Antwort melden
Lena
Kommentar von Lena (09.03.2020)
Lieber Armin, ich musste den Text erst ein paar Mal lesen, die Strophen sind, jede für sich, ganz schön wortgewaltig.... "sie werfen entkernte Sätze hinter mir her" gefällt mir sehr (aber auch was danach kommt)... die zweite Strophe ist der Hammer...es erinnert mich an meine Angst, nicht mehr schreiben zu können irgendwann, die mich manchmal erwischt... liebe Grüße, Arja
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 09.03.2020:
So viel Angst wollte ich Dir nicht machen. LG
diese Antwort melden
Bergmann
Kommentar von Bergmann (18.03.2020)
Ein sehr interessantes sprachkritisches Traum-Gedicht!
Ihr UB
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 18.03.2020:
Herzlichen Dank für die klare Analyse. LG und bleiben Sie gesund
diese Antwort melden
Aha
Kommentar von Aha (27.03.2020)
Halb Traum, halb Wachtraum - Assoziationen von Erinnerungen, Eindrücke, welche die Seele in passende Bilder umzuwandeln scheint - nach meinem Gusto: in der Literatur ein Idealfall.

Saludos
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 27.03.2020:
Lieber Aha, vielen Dank für Deinen so positiven Kommentar. Darüber freue ich mcih sehr. LG und bleib gesund
diese Antwort melden
Tatzen
Kommentar von Tatzen (05.04.2020)
Es stellt sich unvermittelt die Assoziation eines Vogels als lyrischem Ich ein - der durch das offene Fenster vielleicht zuvor hinein geflogen ist - dort sehr stört, unerwünscht ist - und dann hinausgejagt wird. Selbst das heimische "Geäst" bietet aber keine Sicherheit, noch hier wird das Ich mit (sprachlichem) Abfall beworfen, dessen Reste am Ende zum Verderben führen.
Der Text funktioniert auf mehreren Ebenen - Die Sprachhülsen als ökologisches Problem sozusagen, diese Lesart gefällt mir besonders!

Viele Grüße D.
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 05.04.2020:
Mein Lieber,
Deinem Kommentar ist nichts hinzuzufügen. Ich danke Dir sehr dafür. Es freut mich, wieder einmal von Dir zu hören. LG und bleib gesund
diese Antwort melden

© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de