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Was hätte sein können

Kurzprosa zum Thema Liebe und Freundschaft


von Mondsichel

Vor langer Zeit waren wir beste Freunde,
so unzertrennlich und unternehmungslustig.
Gemeinsam gingen wir zwei durch dick und dünn,
ohne zu erkennen, was hätte sein können.
Wie oft lag meine Hand in der Deinen,
wie oft lächelten wir uns entgegen.
Wie oft lagen wir uns in den Armen,
schweigend und voller Ehrfurcht.
Ohne zu erkennen, was hätte sein können,
ohne unsere Gefühle einmal zu hinterfragen.

Dieses Kribbeln wenn wir uns nahe waren,
diese Fröhlichkeit, die uns übermannte.
Das Streben, welches uns immer wieder,
an vielen Orten unbewusst aufeinander treffen ließ.
Dieser Stich tief im Herzen, wenn der andere,
seine Aufmerksamkeit jemand anderem schenkte.
Und dieses Zugehörigkeitsgefühl,
wenn man sich gegenseitig mal daheim besuchte.

Doch ich erkannte es irgendwann,
dies Gefühl das die Welt in Farben ertränkte.
Das mir die Sonne strahlender, den Himmel blauer,
und den Mond geheimnisvoller und romantischer,
als all die Jahre zuvor erscheinen ließ.
Aber bevor ich es aussprechen konnte,
hast Du Deine Liebe in einer Anderen gefunden.
Und ich blieb zurück im strömenden Regen,
meiner unendlichen Verzweiflung.
So ging ich lieber von Dir mit blutendem Herz,
auch wenn es Dir das Deine damals zerriß.
Und das Schweigen malte sich auf meine Lippen,
damit wenigstens einer von uns glücklich war.

Deine Augen fragten beim Abschied mich,
immer wieder nach dem Warum.
Alles wehrte sich innerlich gegen den Gedanken,
dass auch unsere Freundschaft zuende sei.
Zum ersten Mal sah ich Tränen in Deinen Augen,
Tränen, die auch Dir nun offenbarten.
Was alles hätte sein können zwischen uns,
wenn wir es nur rechtzeitig erkannt hätten.
Ich fuhr davon, verließ Dein Leben,
mit der Gewissheit tief im Innern.
Das Du ewig der Stern sein wirst,
der unerreichbar fern am Horizont,
meiner großen Liebe funkeln wird.

Ja, mir war damals bewusst das niemand,
außer Dir all meine Sehnsucht sein könnte.
Und dennoch werde ich heute wie Du,
mich mit einer ungewissen Zukunft vermählen.
Unsere Freundschaft war unsere große Liebe,
doch sie sollte nicht sein zu jener Zeit.
Vielleicht haben wir sie ja gefunden,
doch das Fundament ist versehen,
mit einem anderen Namenszug.
So wird diese Liebe nur eine Hoffnung sein,
im nächsten Leben endlich zu erkennen,
und zuzulassen, was wir heute nicht vermochten...

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von moons (18) (27.05.2007)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Mondsichel meinte dazu am 07.06.2007:
Dankeschön
Liebe Grüßle
Arcy
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Der leere FleckInhaltsverzeichnisBittgebet der verbotenen Liebe
Mondsichel
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Tragische Liebe.
Veröffentlicht am 27.05.2007, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 07.06.2007). Textlänge: 366 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.935 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.12.2019.
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