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Nebelschwaden

Kurzprosa zum Thema Alles und Nichts...


von Mondsichel

Ein ruhiger Morgen. Nebelschwaden dringen durch jede Ecke und hüllen meine Welt in ein undurchsichtiges Konstrukt aus Schweigen und Müdigkeit. Ich bin wach. Noch immer. Mal wieder. Und doch, heute ist Stille in mir. Nichts das mich in ewigen Gedankenkreisen hält. Ein seltsames Gefühl, doch darüber nachzudenken steht mir nicht der Sinn. Vielleicht ist das auch mal gut so. Nach all dem Chaos der letzten Monate. Ein Lächeln liegt in meinem Herzen und vielleicht auch endlich mal ein Stück dieser Freiheit die ich so lange suchte. Ich habe aufgehört nach ihr zu suchen. Und sie fand mich. Ich bin frei. Frei von dem ewigen Kreislauf eines immer wiederkehrenden Dejavus. Ist es gut? Ist es schlecht? Ich weiß es nicht. Und ich will auch gar nicht weiter darüber sinnieren. Will nur schlafen. Dort im Morgentau, der sich auf die graue Welt gelegt hat.

Da draußen tobt schon wieder das Leben. Hier ist Frieden. Irgendwo bricht das Leben Hoffnungen und Sehnsüchte. Das Kartenhaus bricht in sich zusammen. Ein Donnerschlag in der friedlichen Welt einer Naivität. Doch nicht für mich wurde dieses Kapitel geschrieben. Eine Ruhepause, in der ich nur Voyeur sein werde. Und doch wissend, es wird mich bald erreichen um mich zu geleiten. Doch jetzt ist Ruhe. Ruhe in mir. Ruhe in diesem Nebel, der in meine Knochen zieht. Diese Feuchtigkeit, dieses Aufbäumen, das an mir abprallt, wie ein Schwert an einem Schild. Es kracht. Es scheppert. Der Schall zieht durch alle Welten. Doch mir kommt es vor, wie der letzte Ruf einer Zeit, die hinter mir liegt. Schön. Einfach nur schön. Ein trostloser Beginn, der zur neuer Blüte reift. Wohin? Ich werde es erfahren. Doch vorher, werde ich schlafen. Mich betten auf die Wolken der Gemütlichkeit. Um zu finden ein Stück von Seeligkeit. Alles liegt hinter mir. Vor mir das neue Erfahren. Ich freue mich. Was immer auch geschehen mag.

Nebelschwaden. Und das Geschrei der Krähen klingt durch die ruhelose Stadt. Ich werde schlafen. Doch nicht zu lange. Will doch noch wissen wie es weiter geht. Der Tod singt mir ein Lied. Und ich träume. Von der Zeit die kommt. Eine gute Zeit. Für mich. Und ich lächle. Tanze durch den Nebel in das Vergessen, in das Erfahren. Eine Taufe für den neuen Morgen. Eine Taufe für das Wesen in mir. Ich bin hier. Wo seid ihr? Werdet ihr jemals sein? Nein. Zugenähte Augen und Münder. Verblendung, erzwungene “Nicht-Erkenntnis”. Das Gift das mich nicht mehr töten kann. Ich bin hier. Und ich weiß wer an meiner Seite steht. Wer diesen Weg am Ende mit mir geht. Der Wandel wird nicht schweigen. Der Wandel zieht mich fort. Ich atme tief vom neuen Morgen. Seite an Seite mit den Schatten werde ich pilgern, wie die Wildvögel, die es gen Süden zieht. Euphorie. Heftiges Atmen. Und der Wunsch nach Erleben und Hinübergehen. Nach Auflösung in vollkommener Energie. Es ist so nah. Im Glanze von Samhain, werde ich wieder sein.

Nebelschwaden. Die Tore werden weit... ich bin bereit...

(c)by Arcana Moon

Mondsichel
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Veröffentlicht am 03.11.2015. Textlänge: 499 Wörter; dieser Text wurde bereits 787 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 20.07.2019.
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