Rache an den Ex

Erzählung zum Thema Rache

von  Erdenreiter

Sibylle hat ihren Ex ans Bett gefesselt, er ist immer noch bewusstlos.
Wer seine Freundin verarscht, betrügt und sich wie ein Arsch benimmt, sollte nicht vergessen,
nach der Trennung den Zweitschlüssel der Wohnungstür zurück zu fordern.
So liegt Bernd nun gefesselt und nackt in seinem Bett, aber davon weiß er noch nichts,
auch nicht, was ihn erwartet, Frauen können am grausamsten foltern, alte Indianer Weisheit.
Alles ist vorbereitet, gut durchdacht und die Vorfreude bei Sibylle riesengroß,
diese genießt sie, während sie geduldig darauf wartet, dass ihr Ex aufwacht.
Es ist ungefähr ein Jahr her, als sie die Beziehung beendet hatte,
vor ein paar Wochen lief Bernd ihr zufällig über den Weg, er bemerkte sie nicht.
Sein Anblick hat genügt, um den verdrängten tief sitzenden Zorn, Hass, und die Wut,
wieder an die Oberfläche zu spülen, die Sibylle gleich an ihn abreagieren wird.
Das wird für sie besser als jede Therapie sein, um endlich los zu lassen.
Wenn sich Bernd fragen sollte, wer ihm das angetan hat, dürfte die Liste lang werden, zu lang.
Da ihre Geduld nicht unendlich ist, weckt sie ihn liebevoll mit einem Elektroschocker.
Damit Bernd nicht nervt, hat er einen Knebel, die Augenbinde versteht sich von selber.
Sie muss sich richtig zusammen nehmen, um nicht zu lachen, er würde sie sonst vielleicht erkennen.
Mit ihren Handschuh umfassten Händen, streichelt sie über sein Genital, setzt an,
ein zisch Geräusch ist zu hören, Bernd windet sich, ein verschmorter Geruch ist zu riechen.
Er zuckt richtig und stöhnt, sinnlos, keine Chance dem zu entkommen,
aber da zischt es schon wieder, wieder, und wieder, der Raum füllt sich mit Fleischgeruch.
Ich würde sagen, es ist noch blutig, Sibylle mag es gern gut durchgebraten, so macht sie halt weiter.
Das Stück Fleisch ist mittlerweile gut durch, ihr Handschuh tropft und ist mit Flüssigkeit benetzt,
mehr wollte sie ja gar nicht, nur ein kleines Stückchen Fleisch braten, als kleinen Denkzettel.
Bernd atmet schwer durch seine Nase, sein Herz rast,
winselnd laufen ihm Tränen das Gesicht hinunter, an der Augenbinde vorbei.
Auf einem Teller legt sie das Teil hin, daneben eine Gabel und ein Messer,
darüber einen Zettel auf dem ausgeschnittene Buchstaben kleben, zu lesen ist:
Lass es dir schmecken, vielleicht behandelst du Frauen in Zukunft auf andere Art und Weise.
Sie benutzt nochmal ihren Elektroschocker, damit sich Bernd nicht koordiniert bewegen kann,
durchschneidet die Fesseln einer Hand und rennt davon.
Bernd löst sich panisch und geschockt die Augenbinde, das, was er sieht, überrascht ihn sehr.
Es steht ein Elektrogrill neben dem Bett, auf dem Sibylle immer ein Stückchen Fleisch legte,
um das Zischgeräusch und den angebrannten Fleischgeruch hervorzurufen,
wenn sie zeitgleich mit der anderen Hand, kurz ein Stück Trockeneis an sein Glied drückte,
ohne bleibende Spuren zu hinterlassen, zumindest keine körperlichen.

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Kommentare zu diesem Text

KoKa (42)
(27.04.11)
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 princess meinte dazu am 27.04.11:
Ich warte schon den ganzen Vormittag auf einen männlichen Kommentar zu dieser Erzählung. Und jetzt *HA!* Pöh!

 Erdenreiter antwortete darauf am 27.04.11:
Wo andere ganze Sätze brauchen,
braucht Koka nur ein Wort
KoKa (42) schrieb daraufhin am 27.04.11:
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SigrunAl-Badri (52)
(27.04.11)
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 Erdenreiter äußerte darauf am 27.04.11:
Danke für Dein Feedback.
Es freut mich, dass es Dir gefällt.

Liebe Grüße
Marco
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