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Volksbuch zum Thema Hochzeit


von toltec-head

Zunächst: Ich bin an einer Beziehung zwischen Mann und Frau von gleich zu gleich nicht interessiert. Ich suche dich nicht als Playmate, Kameradin oder Teammitglied. Gleich, das heißt auf griechisch homo und homo hatte ich genug in meinem Leben. Ich suche dich als ganz andere. Als Frau, als Maria, als Mutter. Sagen wir, da Frau und Maria Mysterien sind, vor allem als Mutter. Ich möchte in dir meine Kindheit aufleben lassen, indem du etwas machst, was ich nicht alleine oder mit anderen Männern machen kann, mir einen Sohn nämlich. Einen Sohn, mit dem ich Fußball spielen kann und wenn wir abends vom Fußballspielen Nachhause kommen, solltest du uns etwas gekocht haben, dich zu uns setzen und zuhören, wenn wir vom Fußballspielen erzählen. Du solltest im Übrigen anerkennen, dass auch Männer Mysterien sind, die du nie ganz verstehen wirst und von daher keine unnützen Fragen stellen. Dies gilt vor allem natürlich in Sachen Sexualität. Wenn du 364 Tage im Jahr Maria und Mutter bist, sollte es dich nicht wundern, wenn ich dich an einem Tag im Jahr als Hure wünsche. Als Hure allerdings, die sich nicht als Hure gibt, sondern als Maria, die sich von mir vergewaltigen lässt. Wenn ich im Sommer alleine Urlaub in Marokko machen möchte, so solltest du das achselzuckend hinnehmen, so wie ich auch nicht dabei sein möchte, wenn du dich von Frau zu Frau triffst. Über Kategorisierungen wie schwul, lesbisch, bi und hetero solltest du lachen können. Als Maria und Mutter solltest du derlei Dinge nie ganz ernst nehmen. Du solltest über derlei Dinge die Achseln zucken, weil es wichtigeres gibt. Du solltest, wie gesagt, kochen können. Und ja, ich habe für die Führung zweier getrennter Haushalte genügend Geld: ein Familienhäuschen im Grünen, wo ich euch am Wochenende besuche, und mein Apartment in der Stadt, zu dem du keinen Schlüssel haben wirst. Interesse? Bitte melden!

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von lucien (26) (02.04.2014)
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toltec-head meinte dazu am 02.04.2014:
Ich sollte vielleicht sagen, dass ich mich von einer Stelle aus dem zweiten Teil der Tagbücher von Raddatz, die ich gerade lese, habe inspirieren lassen. Dort teilt er in einem eingeschobenen Brief als Siebzigjähriger einer Jugendgeliebten mit, dass sie nur froh sein könne, ihn nicht geheiratet zu haben. Er habe ihr das nicht antun wollen, da es nur das geworden wäre, was die Franzosen eine mariage blanche nennen. Er hätte ein klassisches Doppelleben führen wollen, mit Sauna unter der Woche und einmal im Jahr nach Marokko. Er habe sie geliebt, er habe in seinem Leben als Frau nur sie geliebt, aber eine Heirat habe er ihr aus dem genannten Grund nicht antun wollen. Ich fragte mich beim Lesen dieser Stelle, ob nicht vielleicht heute unsere Gesellschaft (wieder) reif genug für "weiße Hochzeiten" wäre, ja, ob nicht sogar das gesellschaftliche Überleben zu einem guten Teil von der wieder gewonnenen Möglichkeit solcher Hochzeiten abhängt. Man weiß, dass der Geburtenrückgang hauptsächlich mit der Familienunlust der Männer zu tun hat. Doppelleben heißt auch die Selbstdarstellung von Benn. Dies ist der Punkt, wo die Emanzipation der Frau zwangsläufig in eine Sackgasse rennt, denke ich.
(Antwort korrigiert am 02.04.2014)
(Antwort korrigiert am 02.04.2014)
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parkfüralteprofs (57) antwortete darauf am 02.04.2014:
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toltec-head schrieb daraufhin am 02.04.2014:
Für sehr viele wäre ein Mann, sollte man meinen, genug. Aber wenn sie lieber Gomorrha spielen wollen, bitte schön.
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Nachrichtensansagesprechertum und Schizophrenie.
Veröffentlicht am 02.04.2014, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.10.2014). Textlänge: 308 Wörter; dieser Text wurde bereits 721 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 20.03.2019..
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