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Hinter dem WaldInhaltsverzeichnisWie ich zum Troll mutierte

Vor dem Verstummen

Essay zum Thema Andere Welten


von LotharAtzert

O das Gestammel -
Stummel vom Stamm, der gefällt:
Sträucher treiben aus.

MarieM schrieb vor einer Weile:
"LotharAtzert, solche Leute wie du machen eine Plattform wie kV durch ihr leider allein rein dörfliches und von daher rein persönliches Sehvermögen ketzerisch kaputt. Aber deswegen bist du wohl auch hier, um deine Fantasien und deine durch nichts zu begründenden persönlichen Ahnungen zu bestimmten Autoren hier auszulassen. Ich bin lange genug hier, um sagen zu können: schade kV.!"

"Ich weiß, daß ich nichts weiß" - man schreibt diesen Satz dem Sokrates zu. Irgendwann erkannte er, daß, egal wie weit man im Denken auch kommt, es immer noch ein Übergeordnetes gibt. Das ist der Moment, wo man wieder zum Kind wird, das ehrfürchtig vor der Schöpfung steht und von Schauder geschüttelt wird, die doch nötig sind, um in Demut Teil bzw Diener der Schöpfung zu werden.
"Wenn ihr nicht werdet, wie die Kinder, kommt ihr nicht ins Himmelreich" sprach ein anderer.

"Wissenschaft" - schon als Kind gefiel mir das Wort nicht. Später verstand ich, warum: Weil sich darin die Anmaßung des Wissens ohne den sokratischen Zusatz verbirgt, was automatisch den Himmel ausschließt, um sich selbst als kompetent anzusehen bzw. offiziell angesehen zu werden. Die Folgen haben wir ja heute in der Genmanipulation und beim Klonen und tausend anderen Dingen.
Im alten China (lange vor dem Kommunismus) hieß es: "Sobald du glaubst, du bist etwas, hörst du auf, etwas zu werden". Und in der Tradition, der ich zu folgen versuche (tib. Dzog Chen oder skt. Maha Ati) heißt es noch rigoroser: "Die wahre Sichtweise liegt darin, keine Position einzunehmen."
Um das zu verstehen, braucht man nur an das Element Raum zu denken: er hat keine Mitte, keinen Rand, kein Anfang, kein Ende, man kann ihn nicht greifen oder be-greifen - und doch birgt er wie eine Mutter alle Dinge in sich. ... sagt der Dorfketzer. ...

.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (08.01.2016)
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LotharAtzert meinte dazu am 08.01.2016:
.
- Bitte eine Armlänge Abstand einhalten, Graeculus.
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Festil (59) antwortete darauf am 08.01.2016:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 08.01.2016:
Köstlich.
Ich kenne als Erklärung für Chuzpe noch was anderes, weiß aber die Quelle nicht mehr:
Ein junger Mann hat seine Eltern ermordet und als er vor den Richter kommt und der ihm eine langjährige Haftstrafe androht, meint er zu jenem, er solle doch gnädig sein, schließlich wäre er als Vollwaise bereits genug gestraft.
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Hinter dem WaldInhaltsverzeichnisWie ich zum Troll mutierte
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Vom Wind in den Bäumen.
Veröffentlicht am 08.01.2016, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 08.01.2016). Textlänge: 306 Wörter; dieser Text wurde bereits 609 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.05.2020.
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