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Auf der Pirsch - Gespräche mit einem Kaschmirtiger

Volksstück zum Thema Tragik


von LotharAtzert

In Indien, so hörte ich die Tage, gibt es eine Brücke über einen Fluß, die gänzlich aus den Wurzeln eines alten Baumes besteht. Eine lebende Brücke sozusagen. Auch der Baum, hieß es, erfreue sich bester Gesundheit. Ein wohlwollender Naturgott, der bewußt seine Wurzeln lenkt, zum Besten der Wesen. Die Dorfbewohner verehrten ihn und brachten ihm Blumen dar.
Das sprach sich herum. Erst bis zum Nachbardorf, dann bis in die Kreisstadt, von da drang Kunde in die Hauptstadt vor. Und so begann, erst unmerklich, aber irgendwann fiel es dem Dorfguru auf, eine Art Tourismus zu dem Ort in die Gänge zu kommen. Man wollte dieses Naturbauwunder nicht nur mit eigenen Augen sehen, sondern wenigstens einmal im Leben über diese Brücke gelaufen sein. Und man kam von immer weiter mit Bussen angereist.

Das erste Traveller-Hotel wurde gebaut. Dann stellte einer, dann viele Aufnahmen nebst Selfies  ins Internet: schaut, ihr Menschen, da war ich und bin selbst drüber gegangen. Und das könnt ihr auch, denn wir sind eine globale Familie. Kommt und geht mit uns gemeinsam über das Naturwunder am Fuße des Himalayas. Lasst uns facebook feiern und laufen für den Frieden.
Weitere Hotels entstanden, die obligatorische Landebahnen für Flugzeuge, Dorfbewohner wurden umgesiedelt, ein Spielcasino mit Ashram und Escortservice entstand. ...

Naja, ich brauche nicht weiter zu erzählen: die Brücke ist gesperrt inzwischen, der Baum am sterben, der letzte ortsansässige Widerständler sitzt im Gefängnis.
Mit dem Kaschmirtiger erörterte ich die Situation, der winkte mit der lädierten Pranke ab und sprach: "Ich hab die Menschheit so satt, obwohl mir der Magen knurrt. Ich habe seit Tagen nichts gefressen, da ist nichts im Busch und nichts im Bauch, nirgendwo traf ich  meinesgleichen. Darum suche ich mir jetzt einen Platz zum Sterben, das muß allerdings schnell gehen, denn die Bagger für die Burger-Kette sind schon unterwegs - das kannst du deinen Lesern so mitteilen", was ich, Lothar hiermit getan habe.
 CELL - Zaz
.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von ues (34) (03.04.2017)
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LotharAtzert meinte dazu am 03.04.2017:
Bin Deinem Vorschlag nachgekommen, denn wo du recht hast ... Danke.
Ansonsten will ich "euch" nichts "liefern", das macht der Pizzadienst - Lieferheld oder wie die heißen.
GRÜSS DICH
L.
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ues (34) antwortete darauf am 03.04.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 03.04.2017:
Sehr aufmerksam. Selbstfahrend, ja. Aber heute hab ich meinen Angestellten:

- Ich bring’ frisch Sprühn für verdurstendes Blühn
von Flüssen und Fluten,
ich komm’ leicht schatten, eh’ Blätter ermatten
in des Tagschlafs Gluten;
vom Gefieder mir laufen die Tropfen, die taufen,
was an Knospen den Lostag hat,
wenn die Mutter, die tränkt, von den Brüsten sie schwenkt,
wie sie tanzt um Helios Rad.
Ich trag den Prügel des Hagels am Flügel
und bleiche das Grün wie mit Linnen,
und lös’ wieder auf mit dem lauigen Trauf
und in Donnern lach’ ich von hinnen.
(1. Strophe ’Die Wolke’ - Percy Bysshe Shelley 1792 - 1822)
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Oskar äußerte darauf am 03.04.2017:
Bauen wir eine Rakete und fliegen zum Mars?
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LotharAtzert ergänzte dazu am 04.04.2017:
Ach Bruder, die Erde braucht uns, wie wir sie. Die meisten braucht sie nur als Dung, uns aber, um es zu artikulieren.
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Manjushris Schwert - Vom unzweideutigen Artikulieren.
Veröffentlicht am 03.04.2017, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.04.2017). Textlänge: 316 Wörter; dieser Text wurde bereits 413 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.12.2019.
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