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totholz

Prosagedicht zum Thema Erinnerung


von Perry

neulich fällte ich den abgestorbenen kirschbaum
schnitt weihnachtsfiguren aus seinem stamm
der rest verbrannte im lodernden sonnwendfeuer

die schnitzereien lagen federleicht in der hand
wie phönix stiegen erinnerungen aus der asche
flogen als ikarus über den wolkenlosen himmel

unter dem wir als kinder am nordseestrand mit
unseren drachen den möwen nachjagten weiße
pfeile jederzeit bereit sich in die sonne zu stürzen

 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (11.06.2020)
Hallo Manfred, wie kann ein so schönes federleichtes Gedicht nur unkommentiert bleiben?
Liebe Grüße
Ekki
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Perry meinte dazu am 11.06.2020:
Hallo Ekki,
danke für die Wertschätzung.
Der Text steht ja noch nicht lange im Forum, außerdem bin hier ja leider aus Zeitgründen nicht mehr so oft präsent.
LG
Manfred
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Kommentar von Agnete (11.06.2020)
ein schönes Bild, lieber Manfred, aus etwas abgestorbenen Baum etwas zu schnitzen, das man in die Sonne tragen kann. So sollte man leben...
LG von Monika
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Perry antwortete darauf am 11.06.2020:
Hallo Monika,
ja die Kirschholzfiguren sind eine wunderschöne Erinnerung an diesen prächtigen Baum.
Danke fürs Hineinspüren und LG
Manfred
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Owald
Kommentar von Owald (25.06.2020)
Gefällt mir gut, ist einfach ein in sich stimmiges Bild. Ich frage mich, ob mir Phönix und Ikarus nicht vielleicht im Plural (wie "Erinnerungen") besser gefielen - aber ausgerechnet die sind so schwer zu "vermehren": Phönizes? Ikaren?
Beste Grüße
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Perry schrieb daraufhin am 26.06.2020:
Hallo Owald,
ich arbeite in Texten auch gerne mit der Mehrzahl, weil sie die Bilder offener hält. Danke fürs Gefallen und die konstruktive Reflexion.
LG
Manfred

Antwort geändert am 26.06.2020 um 13:06 Uhr
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