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von Ana Riba
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Steckbrief: Stimulus


Mein Lieblingsdichter ist tot..
Meine Lieblingsdichterin ist tot..
Mein Lieblingsschriftsteller ist tot..
Meine Lieblingsschriftstellerin ist tot..
Mein Lieblingsmusiker ist tot..
Meine Lieblingsmusikerin ist tot..
Mein Lieblingsmaler/-zeichner ist tot..
Meine Lieblingsmalerin/-zeichnerin ist tot..
Mein Lieblingspolitiker ist tot..
Meine Lieblingspolitikerin ist tot..
Der für mich wichtigste Mann der Geschichte ist mein Vater..
Die für mich wichtigste Frau in der Geschichte ist meine Mutter..
 

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir wünschen, keinen Wunsch frei zu haben.
Wenn ich einen Toten wieder ins Leben holen könnte, wäre das Gott.
Wenn ich jetzt sofort 10.000 Euro ausgeben müsste, würde ich einen Kredit aufnehmen müssen.
 

 

Zeitschrift: Vielen Dank, Herr Stimulus, dass Sie sich zu einem Gespräch bereit gefunden haben. Meine erste Frage ist: Wie lange schreiben Sie eigentlich schon?
Herr Stimulus: Seit der ersten Klasse.
Zeitschrift: Das ist sehr interessant. Können Sie unseren Lesern mehr darüber erzählen, was Sie dazu bewogen hat, mit dem Schreiben zu beginnen?
Herr Stimulus: Meine Klassenlehrerin.
Zeitschrift: Der Schritt vom privaten Schreiben zur Veröffentlichung im Internet ist sicher ein großes Wagnis gewesen. Was hat Sie dazu bewogen, mit Ihren Texten an die Öffentlichkeit zu gehen?
Herr Stimulus: Eitelkeit.
Zeitschrift: Wir haben Ihre Texte auf der bekannten Autorenplattform "keinVerlag.de" entdeckt. Warum veröffentlichen Sie gerade dort? Was ist das Besondere an dieser Seite?
Herr Stimulus: Bestimmte Autorinnen.
Zeitschrift: Haben Sie, als erfahrener Literat, vielleicht den einen oder anderen Tipp für diejenigen unserer Leser und Leserinnen, die sich bisher noch nicht mit ihren Texten an die Öffentlichkeit gewagt haben?
Herr Stimulus: Internetforen sind semipermeabel. Es ist kein Wagnis, es sei denn, man will sein Tagebuch veröffentlichen. Das will aber außer ihrer Mutter niemand lesen.
Zeitschrift: Vielen Dank. Sagen Sie, Herr Stimulus, hat das Schreiben und Veröffentlichen Ihr Leben oder Ihren Lebensstil eigentlich wesentlich beeinflusst oder verändert?
Herr Stimulus: Nein.
Zeitschrift: Wie kommt eigentlich Ihre Familie mit der Tatsache klar, dass Sie als erfolgreicher Autor auch immer im Rampenlicht der Öffentlichkeit stehen?
Herr Stimulus: Die fänden das entweder toll oder peinlich, vielleicht auch beides. Oder es ließe sie völlig kalt.
Zeitschrift: Das ist für Sie, insgesamt gesehen, sicher nicht immer einfach. Wie verhalten sich eigentlich Ihre Kolleginnen und Kollegen hier auf keinVerlag.de zu Ihnen, Ihren Texten und Ihrem Erfolg?
Herr Stimulus: Wir sind uns hier alle Mittel zum Zweck.
Zeitschrift: Vielen Dank für Ihre offenen Antworten, Herr Stimulus. Möchten Sie unseren Lesern und Leserinnen zum Schluss noch ein paar Worte sagen?
Herr Stimulus: Ein paar Worte.

 

Ich bin erfolgreich, weil ich Erfolg definiere..
Ich bin beliebt, weil ich so nett bin..
Ich bin hier willkommen, weil ich überschwänglich bin..
Ich mag es gar nicht, wenn ohne Kommentar empfohlen wird..
Ich hasse es, wenn gehasst wird..
Ich bevorzuge Menschen, die nicht hassen..
Leute, die meine Texte kritisieren, sind im Recht..
Wenn jemandem meine Texte gefallen, gefällt mir das..
Wer mich nicht leiden kann, sollte es lassen..
Bevor ich sterbe, möchte ich noch leben..
keinVerlag.de ist für mich ein Mittel zum Zweck..
 


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