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Kein Thema

Sonntagskolumnen


Die Kolumne des Teams "keinThema.de"



Samstag, 29. Mai 2010, 14:56


Mißstände, Mißverständnisse

von tausendschön


 MagunSimurgh:

Also ich könnte mich ja jedes Mal maßlos aufregen, wenn Menschen einfach nicht verstehen wollen. Oder sie denken ohne Logik. Oder beides. Aber mindestens eins von beidem.
Die Jüngeren unter euch dürften die folgenden Paradebeispiele als vertraut befinden: Guter Schüler erzählt Stuss, der Lehrer nickt, lächelt, freut sich und sagt: „Super, genau, ganz genau.“ Dann erklärt der Lehrer genau das Gegenteil von dem, was gesagt wurde. Oder der Gegenfall: Schüler erzählt etwas, der Lehrer schüttelt den Kopf, sagt: „Nein, das ist falsch.“ Daraufhin erklärt er genau dasselbe mit seinen Worten und demselben Inhalt. Scheinbar spielt es eine wichtige Rolle, was man hören will. Überhaupt scheint eine gehobene Stellung eine gewisse Schludrigkeit mit sich zu bringen, eine Unverantwortlichkeit, ein „ich muss das nicht richtig verstehen.“
Übrigens sagt mein buddhistischer Kalender heute: „Um mit den Herausforderungen unserer Zeit fertig zu werden, müssen wir Menschen einen stärkeren Sinn für universelle Verantwortung entwickeln.“ Na dann: Prost.
Letztens fragte mich ein Kollege, warum denn eine Kolumne, die sich „keineJugend“ schimpft, denn bitte Schreiber unter 25 Jahren Lebensverfahrung sucht. Mittlerweile frage ich mich ernsthaft, wie eine Community, die sich „keinVerlag“ nennt, Autoren als Mitglieder sucht? Nächstens macht sich hier noch eine Philosophengruppierung breit namens „keinVerstand“. (Ich oller Krümelkacker.)



 m.o.bryé:

Nun, nett von dir, dass du den „Jüngeren unter“ uns erklärst, was genau das jetzt nochmal ist, ein Missverständnis. Ist ja auch kompliziert; Kommunikation ist so ein komplexer Spaß. Und der Hauptteil läuft unbewusst ab. Dass Kommunikationsstörungen (für - hm, „Manche“ unter uns: genau das sind Missverständnisse nämlich) da nicht Programm sind, ist eigentlich ein Wunder. Wusstest du, dass die Hauptquelle von Missverständnissen darin liegt, wie die Kommunikationspartner ihre Beziehung zueinander verstehen und ausdrücken? Angeblich. Ich meine, ist eigentlich ziemlich egal, gegen den Trend des metakommunikativen Defizits kommt diese fade These eh nicht an. Sind schließlich wirklich nervig, diese endlosen, pseudoanalytischen Dialoge… Ach, lassen wir das. Ist halt scheiße, wenn man ständig am Nichtverständnis der anderen hängen bleibt.
Zum Glück kann man durch klare Worte und Bezeichnungen immerhin vorbeugen. Und du musst zugeben, dass unser Forenname durchaus missverständlich ist.
Fazit: Nicht denken wollen, können - bitter.
(Was war das jetzt eigentlich mit dem Kalender?)



 tausendschön:

Den Kalender erkläre ich Dir gerne. Nach Deiner trefflichen Analyse sind Mißverständnisse ein Kennzeichen der intellektuell Minderbemittelten. Und langweilig noch dazu. Tatsächlich sollte ein intelligenter, pointierter Ausdruck hinreichend sein für gesellschaftliche Kommunikation; wer mehr Worte braucht, muß zusätzliche finanzielle Leistungen erbringen, um entstandenene Schäden an den privaten Zeitkontigenten auszugleichen. Bei Menschen, die diese optimale Kommunikation drei Monate lang nicht korrekt ausführen können, besteht dringender Verdacht auf geistige Impotenz. Ein derart Krankender muß seinen Führerschein abgeben, bis er IQ 85 nachweisen kann. Amtsarzt etc. pp. Und die Kinder kommen solange ins Heim. Geistig impotente sollten sowieso keine Kinder bekommen. Nicht nur aus sozialdarwinistischen Gründen. Nachgewiesenermaßen ist nichts schädlicher für die seelische und schulische Entwicklung des Kindes als metakommunikativ-defizitäre (d.h. geistig impotente) Eltern. Darin liegt dann wohl die zitierte "universelle Verantwortung": Eltern-Kind-Mißverständnissen vorzubeugen. Staatlich natürlich. Chirurgisch. Im Sinne der Chancengleichheit.



 wupperzeit:

Wobei Chancengleichheit am Ende doch nur wieder dazu führt, dass die Frau zu Hause nichts mehr kocht und der Mann im Restaurant bezahlen muss. Diese ganzen Weltrevolutionärinnen mit Rehaugen lassen sich am Ende immer wieder in den Mantel helfen…

Es kommt also alles auf das Publikum an, vor dem man spielt, ob als Lehrer vor mehr oder weniger minderbemittelten Schülern oder als, beispielsweise Sänger in billigen Bars, - ob man also im Schrebergarten seine Beamtenpension genießt nach seinem Auftritt, oder mit einem leichtbekleideten Flittchen in der Royal Albert Hall ein Duett singt. Zumeist liegt die Tragik darin, dass man sich sein Publikum nicht aussuchen kann, sondern: dass man von ihm gefunden wird und so mehr oder weniger dumme Fragen beantworten muss, um nicht selbst zu verblöden. Und ein solches Publikum entscheidet dann darüber, ob man dereinst Radieschen züchtet, bevor man sie von unten betrachtet, oder ob einem ein Fußballverein gehört, gelbes Sakko und Wembley Stadion als Denkmal.

Und: Die meisten, die hier publizieren in diesem kleinen Forum, wissen doch gar nicht, dass diese Schicksalsgemeinschaft KeinVerlag heißt, sie denken, es hieße MeinVerlag. Von sich selbst besoffen, weil irgendwelche besoffenen Kleingärtner ihnen Beifall gröhlen, hocken sie in ihren Besenkammern: Madison Square Garden in Wuppertal-Oberbarmen, weltberühmt für die Größe ihres Rasierspiegels.

Ach ja, - die Mitte finden, bevor sie einen selbst findet und neu erfindet, zumindest den Durchschnitt und Durchschnittlichen, wenn man schon nicht die Wahl hat zwischen Aposteln und Pack; - ich weiß gar nicht, ob ich Ihnen das wünschen soll oder darf, - deshalb wünschen wir alle ganz neutral allen für heute:

Einen schönen Tag.


Kein Thema
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