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Der Fleck

Verserzählung zum Thema Schein und Sein


von Mondsichel

Ein Handwerk ist’s wohl schon
sag' ich Euch ohne Hohn,
mit eigenen Händen, denk ich mir,
zu schneidern diese Leibeszier.
Viele Tage die Finger wundgestickt,
auf das es einen nirgends zwickt.
Am Bauche gar, oder im Rücken,
so sieht der Betrachter mit Entzücken
den Winter selbst im Sommerschein
eine Weste, blütenrein!

Es leuchtet heller als die Sonn’
der Träger, welch erquickend Wonn’,
zur netten Plauderstund’ zu schreiten,
und den Horizont sich zu erweiten.
Was sag ich Euch, welch Heiterkeit
machte sich in aller Herzen breit!
Wahrlich, von solch Edelmann,
ließ man sich gerne führen dann.
Zum Traualtar und noch viel weiter,
ach kindlich Träume sind gar heiter!

Doch lauschet, jüngst wurde entdeckt,
ein gar grässlich schwarzer Fleck!
Welch ein Skandal! Die Welt empört,
empfindlich war das Bild gestört.
Wie oft hat er wohl in der Angst gekauert,
nun hat das Schicksal ihm aufgelauert.
Dahin die Schönheit und der Prunk,
umschwebte ihn der Lügen Stunk.
Die Maske fiel ihm vom Gesicht,
ein Edelmann, das war er nicht!

Drum sag ich Euch, gebt lieber acht,
wenn jemand auf weiße Weste macht...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Nein, das ist KEIN Kachelmann-Text... Es soll auch andere Leute mit schmutziger Weste geben ;)


 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (03.05.2010)
Hi liebe Arcy,
Auf diese Schippe die du da schwingst, passen gar sehr viele Weißmänner unserer Tage...
Mit schmunzeln gelesen...

Herzliche Grüße

Von

Franky
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Mondsichel meinte dazu am 03.05.2010:
Hehehe, ja so ist das wohl. Gibt ja so einige Skandälchen zur Zeit. Aber ganz ehrlich, sowas gibts auch im Kleinen, wenn man sich mal im privaten Umfeld so umschaut. Meist ist es die Angst der Person selbst, das ihre tiefsten und dunkelsten Geheimnisse an den Tag kommen, weshalb sie sich immer mehr in Lügen verstricken... ;)

Danke für den Tipp, habe es gleich korrigiert...

Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Zeit des Erwachens.
Veröffentlicht am 03.05.2010, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.08.2010). Textlänge: 184 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.045 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.02.2020.
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