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Zweite Antwort der RechtsberatungInhaltsverzeichnisAntwort vom WDR

Widerspruchsbescheid beim WDR-Intendanten anfordern

Text zum Thema Zwang


von Rudolf

Sonntag, 24.12.13


In den Internetforen sieht der Ablauf des Widerspruchsverfahrens gegen den Rundfunkbeitrag ganz einfach aus:

1. Zahlungen an den Beitragsservice einstellen.
2. Zahlungsaufforderungen und Mahnungen des Beitragsservice ignorieren.
3. Beitragsbescheid abwarten und Widerspruch einlegen. Erst der Beitragsbescheid enthält eine Rechtsbehelfsbelehrung.
4. Widerspruchsbescheid abwarten und falls Widerspruch nicht anerkannt wird, was wahrscheinlich ist, klagen.

Der Beitragsservice ist eine wolkige Institution, sie hat keinen Behördenstatus, gibt sich aber gerne als Behörde aus. Ich beschließe, mich direkt an den WDR zu wenden. Das ist die Behörde, die für mich zuständig ist; sie ist es, die den Beitragsbescheid unterschrieb (siehe  oben), sie hat auch eine zusätzliche Gebühr von 8 € festgesetzt und sie ist es, die auf meinen Widerspruch einen Widerspruchsbescheid erstellen muss, allen Lügen des Beitragsservice zum Trotz. Ich denke an den Satz „Der Fisch stinkt vom Kopf her“ und setze mein nächstes Schreiben auf:


  An den
  WDR, Köln
  z.Hd. Tom Buhrow

  Sehr geehrter Herr Buhrow,

  am 27.7.2013 habe ich Widerspruch gegen Ihren
  Beitragsbescheid eingelegt. Bisher habe ich keinen
  Widerspruchsbescheid erhalten. Bitte veranlassen Sie
  die Zusendung und bestätigen Sie den Eingang dieses
  Schreibens.

  Mit freundlichen Grüßen

  Nepomuk Idur


Laut Internetforen bekommt Herr Buhrow nur 400.000 € Jahresgehalt. Richtig gute Leute kriegt man für 4.000.000 €, da wundert es mich nicht, dass er seinen Laden so schlecht im Griff hat.



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Kommentare zu diesem Text


Graeculus
Kommentar von Graeculus (22.03.2015)
Mißt Du diesem Thema nicht eine zu große Bedeutung bei? Es gibt so viele andere Probleme. Ich könnte mich mit diesem einen nicht so lange aufhalten.
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Rudolf meinte dazu am 22.03.2015:
Ich bin harmlos ;-) Schaue 'mal hier:
 http://www.online-boykott.de
und hier:
 http://rundfunkbeitrag-abschalten.de/mitmachen
und hier:
 http://klagen-gegen-rundfunkbeitrag.blogspot.de

Mir ist allerdings nicht klar, welche anderen Probleme Du meinst. Nimm Gandhis Salzmarsch. Vordergründig ging es um wenige Pfennige, herausgekommen ist die Unabhängigkeit Indiens. Wir können die Demokratie nicht retten, wenn wir die Welt den Lobbyisten überlassen. Schon die Gründungsväter der Bundesreublik bedachten dies in Artikel 20 GG: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."
Ergo: Beitragsservice? Nein danke.
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Graeculus antwortete darauf am 22.03.2015:
Nun, parkfüralteprofs z.B. schreibt hier öfters über die Probleme, die Hartz IV mit sich bringt. An soetwas dachte ich, an die Armut in unserer Gesellschaft. Auch bei Gandhi ging es ja um die ökonomische Existenz der Inder. Die wird ja vom Zwangsbeitrag für ARD, ZDF und DRadio in aller Regel nicht berührt.
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loslosch schrieb daraufhin am 23.03.2015:
offenbar wird der zwangsbeitrag auch von denen erhoben, die weder radio noch fernseher noch internetzugang (!) haben. ich rechne mit einer erfolgreichen klage letzterer. rudolf hat internet und somit kaum reelle chancen.
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Rudolf äußerte darauf am 23.03.2015:
Moin, ich schätze die Texte von parkfüralteprofis zum Thema Hartz IV sehr und genieße sie, aber das Thema ist mir zu komplex. Ich unterstütze die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens.

Was genau stört dich? Ist Hartz IV zu niedrig? Wie hoch setzt Du einen ausreichenden Betrag an? Ist Hartz IV falsch organisiert? Wie würdest du es organisieren? Bekommen die falschen Personen Hartz IV? Welche würdest du dazunehmen, weglassen?

Da ist der Beitragsservice wesentlich dankbarer. Ich habe zwei Haushalte und muss nun sechsmal mehr zahlen als vor 2013, ohne irgendein Angebot zu nutzen, und ich habe keine Wahlmöglichkeit mehr, d.h. meine bürgerliche Freiheit wurde eingeschränkt, ohne Not.

@Lothar: Danke für die Ermutigung ;-)
(Antwort korrigiert am 23.03.2015)
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