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Schneebrennen

Gedicht zum Thema Abgrund


von RainerMScholz

Glitzernde Tautropfen
an der Spitze
der Nadel,
die ich in die Hitze
der erlischenden
Glut
spritze und lache
in das Angesicht
der Nacht;
dort steht die Wacht,
die mich über
die Schwelle begleitet,
die mich in die Hölle
geleitet, und ich weiß,
dass ich verglühe
und weine leis´.
Der Engel
nimmt meine Hand,
er zeigt mir das Licht:
Vergehe nicht.
Und ich lache,
denn ich erwache
unter blauem Himmel,
der singt mir ein Lied
- Scheiden tut weh -
zu meinem Abschied;
ich drehe mich um und geh´
in die Sonne
an der Spitze der Nadel.
Ich spüre die Hitze
und ein leises Garen,
als mein Geist
im siedenden Pech verklart.
Ich bin der Nagel und
ihr seid die Zange.
Ich fühl´ keine Reue,
und ihr werdet lange
staunen wie hell
die Nacht doch sein kann;
ich geh´.
Zögere nicht länger:
In der Hölle fällt Schnee.



© Rainer M. Scholz


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