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Gedicht


von miljan

In manchen Stunden fühl ich mich verlassen
und immer wieder scheint mir, dass mehr Zeit
in ihnen ist, als andre Stunden fassen.
Ich weiß nicht mehr, wann diese Traurigkeit
mich übernommen hat. Sie nahm mich ein
wie eine alte, ausgestorbne Stadt.
Und manchmal kann sie in mir wie ein Stein
in der Größe eines Findlings sein.

Anmerkung von miljan:

2011


 
 

Kommentare zu diesem Text


Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (09.09.2017)
Immer wenn ich deinen Namen lese, erscheint das Bild eines Falken vor mir.
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juttavon
Kommentar von juttavon (09.09.2017)
Intensive, sprechende Bilder - zum Beispiel: "Sie nahm mich ein/wie eine alte, ausgestorbne Stadt."... !

Der holprige Stil, unterstützt durch die Zeilenbrüche, und die alltägliche Sprache bilden eine klingende Spannung zur Tiefe der Aussagen, zum Titel und zur Bildhaftigkeit. Gefällt mir sehr.

Sollte da ein Komma fehlen: "in ihnen ist, als andre Stunden fassen"?

HG Jutta
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miljan meinte dazu am 10.09.2017:
Du hast völlig recht, da fehlte ein Komma; ich danke dir für den Hinweis. Ansonsten freue ich mich, dass es dir gefällt!
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Kommentar von Agneta (10.09.2017)
ein Text, der packt und doch raum lässt. Gerne gelesen, lieber Miljan. LG von Agneta
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miljan antwortete darauf am 13.09.2017:
Danke für deine Rückmeldung. :)
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sandfarben
Kommentar von sandfarben (10.09.2017)
Wieder einmal ein gelungener Text, der so sanft daherkommt, dass man ihn einfach mitnehmen möchte.
Christa
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miljan schrieb daraufhin am 10.09.2017:
Danke. :)
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ues
Kommentar von ues (10.09.2017)
Nach wie vor eines der schönsten und mich berührendsten Gedichte, die ich kenne. Weit über die kV-Grenzen hinaus.

Grüß dich lieb
u.
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miljan äußerte darauf am 10.09.2017:
Oh, das ist ein großes Lob, vielleicht das für mich größte bisher erhaltene und ich freue mich sehr darüber, zumal es von dir kommt. Vielen Dank und gleichsam liebe Grüße!
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toltec-head ergänzte dazu am 10.09.2017:
lol

dachte jahrelang, ues sei deine prosamitzeilenumbruch-version :)
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miljan meinte dazu am 11.09.2017:
So gute "Prosamitzeilenumbruch" würde mir leider nicht gelingen.
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GastIltis
Kommentar von GastIltis (18.09.2017)
Hallo miljan, nun habe ich gerade zweimal mein Labyrinth wieder besucht (erfolgreich ohne und erfolglos mit Plan), da kreuzt du schon wieder meinen Weg. Mit einem Findling. Vor kurzem habe ich den größten besichtigen dürfen, der sich auf dem deutschen Festland befindet. Und da bezweifle ich, ob dich so eine Größe an Traurigkeit übernehmen kann. Man kann Städte einnehmen, auch verlassene, aber einen Findling, der einen von innen her erfasst und so bedrückt? Jedenfalls ist es bildhaft geschrieben und damit traurig genug. Herzlich grüßt dich Giltis.
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miljan meinte dazu am 19.09.2017:
Vielen Dank für deine Rückmeldung, GastIltis. Ja, es ist eine klassische Hyperbel, unmöglich im eigentlichen Sinne, aber als bildlicher Vergleich, wie ich finde, passend, zumal es zumindest mich an den berühmten Kloß im Hals erinnert, das große traurige Etwas in einem, das in diesem Fall auch noch steinern ist, fest, unausstößlich. Manchmal kann sich das so anfühlen. Ich freue mich, dass du bei mir vorbeigeschaut und deine Gedanken zu meinem Gedicht mit mir geteilt hast. Ich wünsche dir einen schönen Abend!
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Veröffentlicht am 09.09.2017, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 10.09.2017). Dieser Text wurde bereits 182 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.02.2018.
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