Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Gigafux (20.03.), Kolja (16.03.), Gandha (09.03.), Ebenholz (08.03.), Thero (07.03.), zoe (07.03.), Phoenix (05.03.), Frontiere-Grenzen (04.03.), DeenahBlue (03.03.), stromo40 (26.02.), AvaLiam (24.02.), NiceGuySan (22.02.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 725 Autoren und 113 Lesern. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.
Genre des Tages, 20.03.2019:
Wahlrede
Parteiische Werbung für eine bestimme politische Richtung
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Endlich mal Solo-Urlaub für Eheleute von eiskimo (27.02.19)
Recht lang:  Hommage an die Nichtwähler von solxxx (856 Worte)
Wenig kommentiert:  Schwurhände. von franky (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Marihuana in my brain von Xenia (nur 122 Aufrufe)
alle Wahlreden
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Frauen und Fahrräder
von eiskimo
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich glaube, dass ich hier her ghöre." (Stone)

Teppichbeschmutzer

Kurzgeschichte zum Thema Allzu Menschliches


von SKARA666

Wir stehen allein. Ob das gut ist? Ich weiß es nicht. Jedenfalls fühle ich mich nicht einsam, denn als Familie, die wir sind, teilen wir viele Gemeinsamkeiten. Vor unserer Tür, der Gehweg, die Vielzahl der Menschen welche diesen für ihr Vorankommen nutzen, sehe ich nicht. Ich sehe nur die Kippen, das Blattwerk, leere Tüten von McDonalds. Einer muss es ja zusammen fegen. Ich weiß nicht, wer unsere Nachbarn sind, denn diese sind jeden Tag anders. Als Mensch sind sie die Gleichen, aber als Charakter spielen sie jeden Tag eine andere Persönlichkeit durch. Ob man heute den Anscheisser grüßt oder den Hilfsbereiten, den Liebenden oder den Getrennten, das Ekel oder den Saubermann, spielt eigentlich keine Rolle. Wenn man nicht wüsste, dass die Familie, in der man sich wohl fühlt, von diesen Menschen missbraucht wird, um den Teppich vor der eigenen Tür zu reinigen. Fakt ist, dass es eine Art Machtlosigkeit als Gefühl in einem weckt, denn es bringt nichts, sich gegen diese Leute behaupten zu wollen. Wer hat denn den größeren Arsch in der Hose, derjenige, der sich zur Wehr setzt? Oder jener, der weiß wo er steht, und diesen Status nicht anzweifeln muss, weder an sich selbst, noch an seiner Familie. Die Teppichreiniger sind wie die Teppichbeschmutzer, sie bauen ihr gesamtes Dasein, heute, morgen, gestern auf ein Lügenmärchen auf und werden dies immer weiter tun. Der Alltag dieser Menschen gestaltet sich sicher als sehr stressig, vielleicht nicht langweilig, aber ohne Freunde, Freude und Vertrauen. Also dann doch lieber ein Buch lesen, weiter die Straße kehren und nett grüßen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (29.12.2017)
Der Mittelteil mit den Nachbarn gefällt mir ganz gut, aber das ist keine Geschichte, bestenfalls ein Konzept für eine Geschichte. Könnte mehr draus werden.
diesen Kommentar melden
SKARA666 meinte dazu am 29.12.2017:
Stimmt! Ich wünsch Dir einen guten Rutsch! Bis nächstes Jahr^^

Antwort geändert am 29.12.2017 um 15:36 Uhr
diese Antwort melden
Sternchen (43) antwortete darauf am 29.12.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diese Antwort melden
SKARA666 schrieb daraufhin am 29.12.2017:
Danke! Dir auch!
diese Antwort melden

© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de