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Glaube, Werte, Akzeptanz und Identität

Kommentar zum Thema Allzu Menschliches


von SKARA666

Wieso glauben viele erst im Alter oder in bestimmten Situationen, sie müssten beginnen an etwas zu glauben? Liegt es an den vielen Schicksalsschlägen, die ohne hin jeden passieren, die passieren müssen weil wir nicht unsterblich sind und daraus etwas lernen sollen, Dinge die passieren müssen um uns von Jahr zu Jahr immer wieder ein Stück stärker werden zu lassen? Die religiösen Häuser sind wie Gartenvereine, überfüllt mit einer alternden Bevölkerung. Es lässt sich kaum noch ein jüngerer Mensch dazu bewegen, auch nur einmal an einem Gottesdienst teil zunehmen. Von den Zehn Geboten kennen nur die wenigsten ein paar davon, von den wenigen die alle zehn kennen, reichen fünf Finger um diese abzuzählen. Ist das nun Kritik an unseren fehlenden Glauben, oder ist der Glaube vielleicht der Fehler, der einfach akzeptiert wird? Nein, es ist ein Versuch daran zu erinnern, das die Menschen in einem bestimmten Land sich als ein Volk fühlen sollen, nicht als die Retter der gesamten Menschheit! Ein Land, ein Volk alleine kann die Menschheit nicht retten, doch umso mehr es dies versucht, desto mehr andere Länder werden sich gegen dieses wenden. Was ist der richtige Weg? Kann man einfach so helfen ohne anderen dabei auf die Füße zu treten? Wieso fühlen sich andere überhaupt auf die Füße getreten nur weil ein Land, eine Religion, ein bestimmte Gruppe von Menschen Hilfe anbietet? Die größte Alternative, die die Bevölkerungen verschiedener Länder für sich entdeckt hat, ist das Wegschauen, niemanden geht irgendetwas oder irgendjemanden etwas an, solange es ganz weit weg ist. Doch alle Fragen aus diesem Text, und noch viele mehr, müssen früher oder später beantwortet werden. Der Glaube spielt dabei genauso eine Rolle wie die Frage nach der eigenen Identität. Wenn man als Berliner ins Erzgebirge zieht, wird man sehr lange ganz genau beäugt. Wenn man als „Wessi“ in den „Osten“ zieht merkt man schnell, das man nicht willkommen ist. Anders herum ist es oft genauso. Es sei denn man bringt viel Geld mit und geht locker damit um indem man sich seine Akzeptanz kauft. Aber was ist mit den deutschen Bürgern, deren Eltern oder Großeltern einst aus einem anderen Land kamen? Es gibt Türken, die sich hier, obwohl sie hier geboren wurden nicht zu Hause fühlen, zumindest behaupten sie das so sehr, das daraus eine politische Debatte entstand. Dabei gibt es sehr viele deutsche Bürger mit deutschen Vorfahren, die sich ebenfalls in dem Bundesland, in das sie zugezogen sind nicht zur Gesellschaft dazu gehörig fühlen, nur weil sie einen anderen Dialekt haben, lieber Currywurst essen als Weißwurst, lieber ein Hefeweizen trinken als ein Export oder Pilsener. Und was ist jetzt mit den Zuwanderern, wo stehen sie in unserer Gesellschaft? Diese Menschen bringen noch einmal ganz andere Werte und Vorstellungen mit. Sie sollen in eine Leitkultur integriert werden, die in jedem Bundesland ganz anders ausgelegt wird. Sechzehn Bundesländer, sechzehn Leitkulturen. Und wo bleibt das Grundgesetz dabei, ist dieses denn nicht eigentlich Vorreiter einer zivilisierten Kultur? Sind die zehn Gebote nicht das was wir als einen Wert, ein Gut empfinden sollten, nachdem jeder Mensch leben kann? Ja es gibt Menschen, die weder nach dem einen noch dem anderen Leben wollen, die alles mit Füßen treten was andere sich über Jahrzehnte aufgebaut haben, doch diese Menschen sind in keiner Gesellschaft akzeptiert, deswegen nennt man diese auch Straftäter und Terroristen.

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