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Den ewig Flehenden

Gedicht zum Thema Ermutigung


von GastIltis

Der Mensch, der bald den Stein verlässt,
wenn ihn der Künstler modelliert,
hat schon das Firmament so fest
im Blick, den noch ein Schleier ziert.

Ob er sich regt, bewegt im Sein,
die sanfte Zierde abgestreift,
oder den Horizont als Schein,
als das Erhebende begreift,

das liegt beziehungsweise lag
im Auge jedes Sehenden.
Bringt es die Sonne an den Tag
zu uns, den ewig Flehenden?

Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von: plotzn, Sin, Omnahmashivaya, TassoTuwas, AchterZwerg, Moja, AZU20, LottaManguetti, Sätzer.
Lieblingstext von: Sin, LottaManguetti.
Wir sind (einmalig)!


 
 

Kommentare zu diesem Text


Sin
Kommentar von Sin (09.10.2019)
Giltis, das Bild von dem Menschen, der den Stein verlässt und dann als Phantom das ganze Gedicht durchwebt, ist großartig. Herzlich, Sin
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GastIltis meinte dazu am 13.10.2019:
Hallo Rothaut, es mag sein, dass mir ein Zweizeiler, wohl von Martial, durch den Kopf schwirrte, der etwas so lautete:
„Das sind des Phidias Fische, die du siehst,
sie schwimmen, wenn man Wasser drüber gießt.“
Andrerseits habe ich kurz überlegt, für den Begriff „Künstler“ das Wort „Gottheit“ einzusetzen, aber welcher große Künstler ist nicht gottgleich? Außerdem, was ist größer als der Mensch, von einigen amtierenden Blindgängern mal abgesehen?
Danke für deine eigene Interpretation, die es in sich hat! Es grüßt dich wie immer in Verbundenheit Gil.
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LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (09.10.2019)
Was dir bei der Betrachtung obigen Objekts so alles in die Wortschale fällt, GIltis, finde ich bezaubernd schön!

Lotta
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GastIltis antwortete darauf am 13.10.2019:
Weißt du Lotta, in der letzten Woche hatten wir unsere beiden Enkel hier. Am Tag, bevor ich diese Zeilen einstellte, hatten sie mir wohl versehentlich eine Pause von fünfzehn Minuten gegönnt. Ob ich dadurch in so einer Stimmung war, ich weiß es nicht, jedenfalls hat die Zeit für diese Zeilen gereicht. Weniger ist wohl doch mehr. Danke für deinen Teil! Herzlich Gil.
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (09.10.2019)
Statuen haben mich stets fasziniert.
Ich sehe und bedichte sie als eine Art von Zwischenwesen. -
Bei dir besticht natürlich, dass die Figur ihr Postament aus freien Stücken verlässt ...
Das hat was!

Einen schönen Abend
der8.
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GastIltis schrieb daraufhin am 13.10.2019:
Danke für den Abendgruß, der mich am heutigen Sonntag erreicht. Immerhin.
Natürlich zeigen Statuen, wenn sie denn das Besondere darstellen, immer etwas Faszinierendes. Nicht umsonst haben schon die griechischen Bildhauer etwas geschaffen, an dem sich selbst heutige Wissenschaftler noch die Köpfe zerbrechen. Denn es ist ihnen gelungen, den Menschen in seiner Einzigartigkeit darzustellen. Und Michelangelo hat allem noch die Krone aufgesetzt. Aber irgendwann werden Idioten alles zerstören, das Schöne und Einmalige, denn was zählt es schon, wenn Geld eine Rolle spielt. Liebe Grüße von Gil.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (11.10.2019)
Hallo Gil, der ewig Flehende könnte auch der Bildhauer sein, wer sich auf den Daumen gehauen hat, wird das bestätigen und könnte zum ewig Fluchenden werden. Ich möchte aber nicht zum ewig Befürchtenden werden, darum gehe ich jetzt in den Skulpturengarten und suche den, ...was wohl? LG TT
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GastIltis äußerte darauf am 14.10.2019:
Wahrscheinlich „Suchenden“. Also, dich selbst! Eigentlich hatte ich mir den ewig Flehenden als suchend nach Weisheit/Wahrheit vorgestellt. Aber mit dem „Auge des Betrachters“ war reimtechnisch wenig Staat zu machen und dass durch den Sehenden die Adaption zu dem Suchenden nach Weisheit über den danach Flehenden zustande käme, war auch nicht so hochprozentig zu erwarten. Also, lieber TT, da ich heute schon soviel Sch... gemacht habe, will ich hiermit zunächst erst einmal abdanken, als verhinderter Steinmetz, Hobbyschreiber, flehend Suchender. Ich grüße ein zeitweilig sich selbst „ver“fluchender Gil.
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plotzn ergänzte dazu am 27.10.2019:
Servus Gil und Tasso,

Gedicht und Kommentar haben bei mir allerlei in Bewegung gesetzt heraus kam:

Der Mensch, der bald den Stein verlässt,
tritt keinem auf die Zehen, denn
sein Körper zählt auf dem Podest
noch immer zu den Stehenden.

Sein Geist jedoch, der zieht umher,
wie alle ewig Suchenden,
und macht dir so das Leben schwer,
schon zählst du zu den Fluchenden.

Verzeiht mir den kleinen Spaß (schließlich seid ihr als Auslöser mitverantwortlich!

Liebe Grüße,
Stefan

Antwort geändert am 27.10.2019 um 13:29 Uhr
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GastIltis meinte dazu am 27.10.2019:
Hallo Stefan, da gibt es nichts zu verzeihen. Du weißt, dass deine Kommentare neben meinen, Verzeihung, muss natürlich DEINEN heißen, Gedichten, zu dem besten zählt, was KV zu bieten hat. Deinen Achtzeiler zähle ich selbstredend sowieso dazu. Mit gekonnter Lockerheit fasst du zwei Kommentare in kürzester Form zusammen und zeigst uns, was wir für Stümper sind. (Ich, TT natürlich nicht!). Du darfst, Stichwort Bewegung, gern noch eine Ehrenrunde laufen, sagen wir um den Westerwald. Liebe Grüße von Gil.
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TassoTuwas meinte dazu am 28.10.2019:
Hallo Stefan, der GG (großartige Gil) hat ja sofort, wen wundert´s, die Rolle des liebenswerten Verteidigers an sich gerissen, somit bleibt mir nur die A-Karte des Staatsanwaltes. Also, die Sachlage ist unstrittig, Zeugen sind abertausend KV-Leser. Um Ruhe und Ordnung in der Community zu erhalten fordere ich die Höchststrafe, d.h. lebenslängliche Jubel-Kommentierung und Empfehlung der Werke der beiden o. G., Für den naheliegenden Fall. dass ich, wie üblich, alles falsch verstanden habe, käme auch ein Freispruch in Betracht! Die Verhandlung ist geschlossen, es grüßt TT
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plotzn meinte dazu am 28.10.2019:
Euro Gnaden Richter Tasso,

lebenslänglich bekam ich schon einmal - damals aber vor dem Altar und freiwillig.
Trotzdem stehe ich selbstredend zu meinen Taten und nehme die Strafe demütig an. Sollte ich in Zukunft einmal versehentlich ein Werk der beiden Großartigen zu spät erspäht oder zu wenig beweihräuchert haben, bitte ich um einen dezenten Hinweis per PN.

Ergebenst,
Stefan der nicht mehr Unschuldige
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TassoTuwas meinte dazu am 29.10.2019:
Stefan, ich sehe am Horizont einen Kompromiss
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