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O die boe ist im Orchester

Gedicht zum Thema Einsicht


von GastIltis

Der frühe Mensch geht auf den Strich,
den Estrich der Erwartung.
Bleib bodenständig, denkt er sich,
und, dass er an Entartung

der Sprache etwa leiden könnt,
da mangelts ihm an Härte.
Dem Estrich fehlt indes Zement,
sonst hätt’ er bessre Werte.


Der Durchschnittsmensch tritt dann als Tor,
als Autor in Erscheinung.
Sei unbescheiden, schwebt ihm vor,
hör auf die eigne Meinung.

Betrachte sie differenziert.
Nimm mehrere von beiden,
denn wird sie einst spezifiziert,
hilft sprachlich das Vermeiden.


Der Konsumentsch ist auf dem Damm,
dem Q-Damm der Verschwendung.
Dort modelliert er weiter am
Vexierbild der Verblendung.

Das ist rein sprachlich und auch so
ein ungeahntes Level;
die Gestik hat schon kein Niveau …
Mein Gott, mir wird kotz-evel.

Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von: Absinth, Didi.Costaire, franky, Lluviagata, niemand, Tatzen.
Vielen Dank!


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Absinth (62) (15.02.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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GastIltis meinte dazu am 16.02.2017:
Hallo Absinth,
danke, auch für die Empfehlung. Ob die Autoren in den Foren in jedem Fall Toren sind, da bin ich vorsichtig. Zumal, wenn man sich selbst ausschließen möchte, was mir nicht liegt. Viele Grüße Giltis.
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Absinth (62) antwortete darauf am 16.02.2017:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (15.02.2017)
Ein anregendes Gedicht...

Autoren lieben Autorennen,
weil sie gar nichts andres kennen.
Viele sind ja ewig gestrig.
Jene fahren rechts vom Estrich.

Schöne Grüße, Dirk
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GastIltis schrieb daraufhin am 16.02.2017:
Hallo Didi,
ich meine eher:
Autoren lieben Autorinnen,
wen’ger draußen, eher drinnen.
Weich gefedert, linksfixiert
oder aber asphaltiert …
Danke und sei gegrüßt. Giltis.
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Tatzen
Kommentar von Tatzen (17.02.2017)
Melodie und Dramaturgie erinnern ein wenig an Heines "Sie saßen und tranken am Teetisch"; - freilich ist das Thema ein völlig anderes und dein Gedicht nimmt eine... andere... Wendung. Dein spielerischer Umgang mit Wortfragmenten gelingt dir jedes Mal auf’s neue. Ausgesprochen gerne gelesen!

Auch weiterhin gerne lesend grüßt Tatzen

PS:
Zum nachschlagen: http://www.deutschelyrik.de/index.php/sie-sassen-und-tranken-am-teetisch.html
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GastIltis äußerte darauf am 18.02.2017:
Hallo Tatzen,
danke. Der Vergleich hat natürlich etwas. Nur: Heine war d e r Dichter schlechthin und ich bin ein einfacher Buchstabierer. Dennoch: in meinen fünf Forumsjahren insgesamt ist es das zweite Mal, dass Zeilen von mir (ein wenig) mit Heines Versen verglichen wurden und da bin ich schon ganz froh. Bei all dem, was man so verzapft …
Herzlich grüße ich zurück. Giltis.
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