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Geld

Gedicht zum Thema Ermutigung


von GastIltis

Günter Kunert: Um reich zu werden,
muss man viel Geld haben.

Wir sind zu zweit auf dieser Welt.
Darum gilt doppelt: Zeit ist Geld.
Und Geld ist Macht und Macht macht an,
wir sind bereit, denn wir sind dran.

Das Geld liegt auf der Straße
direkt vor deiner Nase.

Schmerzensgeld, Buß- und Flaschengeld,
Weihnachtsgeld, Urlaubs-, Taschengeld.
Freigeld, Heizungs-, Papiergeld,
Schweigegeld, Schwarz-, Falsch- und Schmiergeld.

Lösegeld, Schutzgeld und Hartgeld,
Blindengeld, Trink-, Preis- und Startgeld.
Wegegeld, Kopf-, Not- und Pflichtgeld,
Ruhegeld, Tagegeld, Lichtgeld.

Wassergeld, Spielgeld und Steingeld,
Haushaltsgeld, Kindergeld, Kleingeld.
Krankengeld, Pflegegeld, Pfandgeld,
Sterbegeld, Wechselgeld, Handgeld.

Übergangs-, Wohngeld und Restgeld,
Wirtschaftsgeld, Kostgeld und Festgeld.
Eintrittsgeld, Fördergeld, Fahrgeld,
und Bargeld, Bargeld, Bargeld.

Hätten wir alles Geld der Welt,
wir gäben schnellstens Fersengeld.
und gäben noch mehr Fersengeld,
hätten wir noch mehr Geld der Welt.

Doch wir, wir wissen letztlich eins:
wir hatten nichts und kriegen keins
und haben, geistig umnachtet,
unser Sparschwein notgeschlachtet.




Bemerkung: Um den Satz von Günter Kunert (6.3.1929 bis 21.9.2019) verwenden zu dürfen, hatte ich zunächst telefonisch und dann brieflich um seine Zustimmung gebeten. Er hat sie mit folgendem Wortlaut auf dem Originaltext dieser Zeilen erteilt: „Mit Nachdruck einverstanden! Gruß Kunert“

Anmerkung von GastIltis:

Empfohlen von:
TassoTuwas, Irma, Didi.Costaire, franky, AZU20, AchterZwerg, Al-Badri_Sigrun, Moja, PowR.TocH., Sätzer.
Es möge Euch nie ausgehen!


 
 

Kommentare zu diesem Text


Irma
Kommentar von Irma (24.09.2019)
Was uns bleibt sind dann auch morgen
nichts als Geldnot und Geldsorgen.
LG Irma, die hier ihr Falschgeld an den Mann bringen will.
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GastIltis meinte dazu am 24.09.2019:
Danke, liebe Irma, dein Falschgeld ist wohl doch eher echt! Geldnot und -sorgen können sich andere mit Falschgeld vom Hals schaffen. Herzlich grüßt dich Gil.
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Cora
Kommentar von Cora (24.09.2019)
Der Satz von Kunert spielt ein bisschen auf die Sache mit der Henne und dem Ei an. Mit anderen Worten, der Teufel scheisst immer auf den größten Haufen. Auf der anderen Seite, arm sein ist teuer.
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GastIltis antwortete darauf am 24.09.2019:
Hallo Cora, leider können wir Günter Kunert nun nicht mehr fragen. Aber du weißt doch, der kleine Mann zahlt Steuern und der Großverdiener freut sich über die Subventionen. Oder wer seine Firma auf den Bermudas anmelden kann, hat einen Steuersatz von Null. Immerhin fordern die Unternehmer hier bei uns eine Senkung auf 25 %. Der Bundeswirtschaftsminister Altmaier schließt sich ihnen bedenkenlos an. Schön für uns. LG von Gil.
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (24.09.2019)
Apropos Nachdruck. Der Trend geht zum Buchgeld.

Beste Grüße, Dirk
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GastIltis schrieb daraufhin am 24.09.2019:
Hallo Dirk, stimmt, das fehlt. Zum Glück besteht dafür kein Annahmezwang, habe ich gerade gelesen. Ist das nicht enorm beruhigend!
Danke und viele Grüße zurück von Gil.
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una
Kommentar von una (24.09.2019)
Dann wart ihr befreundet?...es tut immer weh wenn ein guter Freund gehen muss.

Der erste Satz erinnert mich an Heinz Erhardt , diesen Schelm.

Ich mag den Nachruf und die Ehrung für den Dichterkollegen.

LG una
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GastIltis äußerte darauf am 24.09.2019:
Liebe una, mit dem Begriff „befreundet“ gehe ich sehr sparsam um. Ich habe ihn einmal im Leben angerufen, und da auch „nur“ mit seiner Frau gesprochen, weil er sich ausruhen musste. Sie war sehr nett und sagte mir, was ich machen sollte. Brief, Gedicht mit Zitat einlegen, zusätzlichen freien Umschlag einstecken usw. Als mein Umschlag zurückkam, war ich recht froh.
Das habe ich schon mehrfach getan; alle waren freundlich und sehr spontan. Und alle haben in meinem Sinne reagiert.
Danke und sei herzlich gegrüßt von Gil.
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AZU20
Kommentar von AZU20 (24.09.2019)
Schön, dass er Dir noch die Erlaubnis geben konnte. Und das Sparschwein? LG
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GastIltis ergänzte dazu am 24.09.2019:
Hallo Armin, danke. Das mit meinem Anruf und dem Brief ist schon mindestens fünf Jahre her. Also bestand keine Gefahr. Meist sind es ja spezialisierte Kanzleien, die nur auf soetwas warten, und sofort ohne Auftrag loslegen. Das Sparschwein war mein eigenes und fast leer. Aber für dein Buch könnte es noch reichen. Ich prüfe gerade. LG von Gil.
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AZU20 meinte dazu am 24.09.2019:
Da bin ich aber froh. LG
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (24.09.2019)
Mir gefällt - außer Herrn Kunert - das Übergangsgeld am besten. -
Das können wir Charon direkt ins greise Händchen drücken, bevor der uns über den Fluss rudert ...

ahnt
der8.
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GastIltis meinte dazu am 24.09.2019:
Lieber Achter, ich werde es bei Charon mit Schmiergeld versuchen. Vielleicht darf dann jemand mit, der es nicht im Auge hat (oder mit dir sympathisiert). Wie hat Fisch letztens geschrieben: Ich schwanke noch. Aber wir haben noch Zeit. Im Moment warte ich auf meinen Generator!
Danke und viele Grüße von Gil.
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Al-Badri_Sigrun
Kommentar von Al-Badri_Sigrun (24.09.2019)
Lieber Gil,

dein Gedicht zeigt, dass sich unser aller Leben – fast - nur ums liebe Geld dreht, denn:

Otto Normalverbraucher arbeitet viel
und erhält wenig,
gerne würde er sparen,
doch von welchem Geld?

So hat er zwei oder drei Jobs.
Geht er in Rente,
schlägt die Armutsfalle zu.

Otto N. arbeitet daher sogar noch mit achtzig,
abends ein, zwei Bierchen kann er sich daher leisten.

Otto N. war immer fleißig,
wohl aber zu dumm,
zu wissen, wie es geht,
ausreichend Geld anzuhäufen,
um hätte reich werden zu können.

Wie gut, wenn man in der Not ein Sparschwein hat, auf das man zugreifen kann.

LG Sigrun
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GastIltis meinte dazu am 24.09.2019:
Hallo Sigrun, zum Glück jammern wir ja nicht. Uns geht es super. Einen Keller, der voller Wasser laufen kann, haben wir nicht. Das Dach liegt fünf Stockwerke über uns und besteht aus Beton. Ein Hurrikan sagt vorher Bescheid, falls er vorbeikommt. Wenn demnächst die Rente besteuert wird, müssen wir hungern. Oder ein paar Flaschen sammeln. Oder nur noch Kartoffeln mit Quark essen, wegen der Linie. Wir halten durch. Danke und sei lieb gegrüßt von Gil.
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Sätzer
Kommentar von Sätzer (24.09.2019)
Da hat die Greta ja Recht, die in ihrer Rede vor der UNO sagte, dass sich alles ums Geld drehe und die Welt vor die Hunde geht - und das selbst beim klugen Kunert
Dein Gedicht bezeugt das auf vielfältige Weise.
LG Sä
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GastIltis meinte dazu am 24.09.2019:
Es stimmt, Sä, nur, dass einigen die Klimaveränderung überhaupt nichts ausmacht. Wer das nötige Kleingeld zur Verfügung hat, kann dort leben, auch wenn er andere verdrängen muss, wo er gern möchte. Der Rest der Menschheit wird, bis auf einige hundert Domestiken, nicht mehr benötigt. Wenn das bloß so einfach wäre. Der Trugschluss ist, dass dann alle untergehen. Ob sie es mal begreifen?
Danke und lass dich dennoch herzlich grüßen von Gil.
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (25.09.2019)
Lieber Gil, es ist bewundernswert, mit welchen Persönlichkeiten du Kontakte pflegst. In Geldangelegenheiten hatte ich erst neulich ein vertrauensvolles Gespräch mit einem Finanzberater, "Möchten Sie gerne ein kleines Vermögen haben?", seine Frage und als ich erfreut nickt, "Dann geben sie mit ihr großes!".
Das ist halt der Unterschied. Depressive Grüße TT
diesen Kommentar melden
GastIltis meinte dazu am 29.09.2019:
Hallo lieber Freund, wie du feststellen wirst, wird mein Tonfall leicht schmeichelhafter. Das liegt ganz einfach daran, weil du dich geoutet hast, und zwar in Richtung „großes Vermögen“. Nun bin ich kein Finanzberater, d.h. ich sehne also nicht den Tausch groß gegen klein herbei, meine Vorstellungen gehen eher in die Gegend halbe/halbe bzw. nach und nach. Das schließt Depressionen von vornherein für beide aus, denn wir wissen ja: geben ist seliger denn nehmen. In diesem Sinne grüßt und dankt vorausschauend schon mal herzlich Gil.
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plotzn
Kommentar von plotzn (27.09.2019)
Lieber Gil,

Minister lieben Steuergeld,
sie sagen: Das ist euer Geld!

Ich kam bei deinem Gedicht asu dem Geldzählen gar nicht mehr heraus. Neu war mitr das Fördergeld. Wo kann ich abbaurechte beantragen?

Liebe Grüße,
Stefan
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GastIltis meinte dazu am 29.09.2019:
Siehst du Stefan, das ist der Unterschied. Als der Aufbau Ost so richtig losging, wurden Fördermittel bzw. -gelder von überall, auch von der EU, zur Verfügung gestellt. Die zuerst davon Kenntnis hatten, waren natürlich die Aufbauhelfer. Und die wussten, wie Anträge richtig zu stellen sind, bei wem, und wie die Förderung quasi fließend zu gestalten ist. Oder, um es mit deinen Worten zu sagen, abbaugerecht zu erfassen sein könnte.
Gut war natürlich, wenn man die Firmen kannte, die von der Förderung insofern profitieren konnten, dass sie ihre besten Leute, ihr wertvollstes Material und vor allem ihre ganzen Erfahrungen und Kenntnisse nahezu selbstlos vom Betriebsprofil her in der Lage waren einzusetzen. Du bist wohl etwas spät dran, beinah hätte ich geschrieben: wie immer. Nein! Sei herzlich gegrüßt von Gil.
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plotzn meinte dazu am 29.09.2019:
In dem Sinne waren die Aufbauhelfer wohl auch Erntehelfer. Dass Du mich drauf hinweist, dass ich meist zu spät dran bin, vergesse ich Dir nie - oder noch später

Liebe Grüße,
Stefan

P.S.: Ich bin froh, dass Du meinen ersten Kommentar trotz aller Rechtschreibfehler entziffern konntest, aber Du bist ja tagebucherprobt...
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GastIltis meinte dazu am 29.09.2019:
Wenn man die Absicht erkennt ...
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Veröffentlicht am 24.09.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.10.2019). Textlänge: 173 Wörter; dieser Text wurde bereits 107 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.02.2020.
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