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Harmonie, Venus, Waage ...

Essay zum Thema Harmonie


von LotharAtzert

„Es kommt nicht darauf an, daß ich mich in den so eng und so tief ausgeschnittenen Kleidern bequem fühle: viel wichtiger ist, daß die Männer sich unbequem fühlen, wenn sie mich ansehen“
Brigitte Bardot, einstiges Sexsymbol

„Das Konzept von Verhaltensrichtlinien“ schreibt Wolfgang Döbereiner* „kann nur aus den Gedankengängen“ einer Waage entstehen“ (*- Sonne in der Waage). Sie habe die unterschiedlichsten Eigenarten im Gefüge auszugleichen. Dieses versucht sie formal – weil sie auf Grund ihrer Sensibilität Unausgewogenes nicht erträgt. Das Nichtertragenkönnen von Unausgewogenem ist also die Triebfeder zu den Konzepten, die in und mit der Zeit zur Harmonie führen soll. Wobei der Waagemensch als Denkender handlungsschwach bleibt.

Eine kleine Auswahl berühmter Waagen: Sandro Bottichelli, Mahatma Gandhi, Friedrich Nietzsche, Martin Heidegger, Oskar Wilde,
Wladimir Putin, Brigitte Bardot, Sophia Thomalla.
Klaus Kinski, Xavier Naidoo.

"Der Nihilismus ist, in seinem Wesen gedacht, vielmehr die Grundbewegung der Geschichte des Abendlandes. Sie zeigt einen solchen Tiefgang, daß ihre Entfaltung nur noch Weltkatastrophen zur Folge haben kann."
Martin Heidegger,  -„Nietzsches Wort Gott ist tot“ aus „Holzwege“

Der Waage gegenüber steht der Widder –  der Austreibungsvorgang nach dem unbewußten Winterschlaf drängt erst über den Stier, der den Raum vor seinem Austreiber sichert, dann die intellektuelle Erfassung im Zwilling, dann, mit dem Sommer ein subjektives Empfinden in sich, dem Krebs, danach der entsprechende Ausdruck des Empfundenen im Löwen und eine Vernunft in der Jungfrau mündet schließlich in die Gegenwärtigkeit der Waage, wo man seiner selbst bewußt wird durch das spiegelbildlich Andere.

Das „Nichtzusammenpassen“ (- die Empfindlichkeit gegen Verstöße) ist bei der Waage immer präsent: die alles ausgleichende Venus. Deren Tochter Harmonia hat zum Vater den Mars, das im Widder noch unbewußt Austreibende.

"Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns – zu verbrennen."
Friedrich Nietzsche, „Jenseits von Gut und Böse“

Die Harmonie unter den Menschen zu regeln, sei seine Bestimmung – spräche man so zu Putin, würde er das lebhaft bejahen. Seine Gegner (die ihn zumeist nur durch die Medien zu kennen glauben (=Vorstellung), werden das für unverschämt und lügenhaft halten.
Noch krasser bei Heinrich Himmler, der war ebenso Waage. Doch wie es weiter oben heißt: „Das Nichtertragenkönnen von Unausgewogenem ist also die Triebfeder“, mithin der Ausgangspunkt. Und das Konzept von Verhaltensrichtlinien soll die Harmonie notfalls erzwingen – mit allen Mitteln, Moral ist nicht die Sache der Waage. Wir erinnern uns: Heinrich Himmler hat alles für den heiligen Gral vorbereitet, damals, in der Wewelsburg. Der furchtbare Preis war ihm egal. Das Nichtzusammenpassende harrte einer Lösung, die dann auch noch Endlösung genannt wurde. Wer sein Waagepotenzial so ausschließlich auf die dualistische Welt verlegt, erschafft damit den Reinheitszwang, wie ihn die Nazis verstanden. Wie das unter Vorstellungsgebundenen im Einzelnen umgesetzt wird, steht auf einem anderen Blatt. Bindung an Harmonie (Skorpion, das Folgezeichen) ist und bleibt vorstellungsgebunden.

Ist Herr Putin nicht mit unserm Gerhard Schröder dicke … und ist der nicht Widder? O wie wunderbar ist doch die Sternenlehre. Widder, Waage, entsprechend Sonnenauf- und Untergang (AC/DC). …

Dem Rechtsanwalt Mahatma Gandhi war das Menschenmaterial auch relativ egal, als beim Salzmarsch die Marschierenden von Sicherheitskräften niedergeknüppelt wurden. Hauptsache daß die überzogene Salzsteuer der Briten gebrochen wurde. Dieses Recht war für sein Waage-Denken das Entscheidende. Als er vor der Gefahr eines Mordanschlages auf ihn gewarnt wurde, soll ihn das kaum interessiert haben.

John Lennon hätt ich fast vergessen. Der schiß‘ in Sankt Pauli in einer Kirche auf den Altar. Auch er, wie Gandhi, von einem Fanatiker ermordet.

Waage bedeutet daß, sowohl im Mikrobereich, als auch im gesamten Sonnensystem stets ausgeglichen wird, was ein Separierendes an Ungleichgewicht hinterlässt und manchmal geschieht es eben, daß sich ein Waagemensch fürs Prinzip hält und Konzepte des Ausgleichs ersinnt, egal um welchen Preis. Die Ausführung macht er dann nicht selbst, wie es beim Widder wäre, sondern er läßt machen, da er als Denker handlungsschwach ist. Deshalb drängt es ihn oft in Machtpositionen, wobei ihm ein Menschenleben, auch das eigene, nicht eben viel bedeutet, solange nur Unausgewogenes ausgeglichen wird.

Die Waage, so Döbereiner weiter, liebt die Männlichkeit, das Männerwort, die martiale Draufgänger-Geste, wie sie vom Oppositionszeichen Widder ausgeführt wird, doch ich möchte hinzufügen, das gilt auch im umgekehrten Sinne für die weibliche Waagegeborene, die sich, perfekt drapiert, als Vamp, auch mit rauchig-verruchter Stimme gebärdet. Brigitte Bardot, Traum vieler Männer unserer Zeit … da verstehe ich den Skorpion Gunther Sachs, der sich später am eigenen Stachel erstach.

"Wer die Sowjetunion nicht vermisst, hat kein Herz. Wer sie sich zurückwünscht, keinen Verstand."
Wladimir Putin

Ach der Freiherr von Knigge, ja menschenskinder … Ursula von der Leyen, Annalena Baerbock ...

Anmerkung von LotharAtzert:

Empfehlung: Wolfgang Döbereiner, „Der Wandel des Lebens im Tierkreis“ Verlag Döbereiner.



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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Regina (16.02.2021)
Gut gelungener, leicht verständlicher Artikel.
Der Lapislazuli unterstützt die Waage in ihrem Bemühen um Ausgleich. Ein blaues Tor zu durchfahren hatte derjenige, der nach Babylon anreiste. Von Sprache/Sprachen, Handel und Prostitution im Venustempel wird berichtet, und vom Turmbau, eben hinauf in die Luft, wo die Venus am Himmel steht. LG Regina
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LotharAtzert meinte dazu am 16.02.2021:
Vielen Dank, Gina. Welch Bereicherung doch durch die Babylonier, das ist exakt die Waage. Der Lapis, das will ich gern glauben. Tibet, sowieso Waageland, schwärmt von ihm. Ihr Medizinbuddha ist aus Lapislazulifarbe und heilt sämtliche Krankheiten, wenn man ihn visualisiert, sein Mantra sagt, am Ende mit ihm eins wird und den Segen aus dieser Meditation allen Wesen spendet. Also da kann man sich die Impfung samt Kosten und dem ganzen Coronascheiß doch sparen.
Aber gut, die alte Leier ...

LG Lothar
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (16.02.2021)
Dann entspreche ich ja als Widderin mit meiner Vorliebe für Blau gleichsam der natürlichen Anziehung zum eigenen Gegensatz.
Ansonsten bin ich wieder zurück und freue mich, liebwerter Lothar, von dir zu lesen,

liebe Grüße
die Obige
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DanceWith1Life antwortete darauf am 16.02.2021:
Ich spiel mal kurz Schneewittchen und sag hallo 8.ter. Jetzt muss ich aber weiter, die böse Stiefmutter ist schon wieder hinter mir her.

Antwort geändert am 16.02.2021 um 21:06 Uhr
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 17.02.2021:
Auch ich freue mich über deine Rückkehr. Danke 8. Alle Oppositionen spiegeln sich, ziehen sich an und stoßen sich ab, das ist weiter nicht verwunderlich. Schwieriger ist es mit den Quadraten, zb. Widder-Steinbock, das ist Feuer und Erde bzw. Cholerik-Melancholie usw. Oder Steinbock-Waage. Mein Vater war Waage. Nicht nur er hat mir eine kindgerechte Entwicklung unterbunden, dafür hab ich alles sabotiert, was er gern hatte.

Rein statistisch gibt es hier bei 581 Autoren ca. 50 Waagen, von denen vielleicht die Hälfte noch liest. Keiner von diesen losloschis hat etwas zum Thema zu sagen. Welch ein Armutszeugnis für kV.

Auch ich grüß nicht nur darum lieb die hier Anwesenden
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Vom Wind in den Bäumen.
Veröffentlicht am 16.02.2021, 8 mal überarbeitet (letzte Änderung am 18.02.2021). Textlänge: 745 Wörter; dieser Text wurde bereits 97 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.04.2021.
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