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Der Bitcoin lässt sich weiter schürfen

Satire zum Thema Umwelt/Ökologie


von GastIltis

Das Meer fällt in ein tiefes Loch.
Ich denke hämisch: Soll es doch!

Die Menschen stürzen hinterher.
Sie wollten immer schon ans Meer.

Die Fische auf dem Meeresgrund,
sie jappen. Das ist ungesund.

Den Möwen fehlt die Nahrungskette.
Ich triumphiere: Hätte, hätte!

Genauso geht’s den Pinguinen.
Solln sie sich doch an Land bedienen.

Der Kongo fängt an zu versiegen.
Nun sterben sie, die Tsetsefliegen.

Die Menschen holen, wenn sie wollen,
sich Mangan- oder andre Knollen.

Am Strand verbietet man das Dürfen.
Doch viele wollen weiter surfen.

Die Umwelt hat sehr schnell begriffen:
Es ist das Aus von Kreuzfahrtschiffen.

Die Wolken warten aufs Verdünsten.
Herr Musk entfleucht samt seinen Künsten.

Dem lieben Gott ist nichts mehr heilig.
Die Welt hat es nicht allzu eilig.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von nobbi (29.04.2021)
Mit anderen Worten: Nach mir die Sintflut.
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GastIltis meinte dazu am 29.04.2021:
Danke! Aber ich habe meinen eigenen Spruch: Nach mir die Vorflut! LG von Gil.
PS: Das hängt mit meinem Beruf zusammen.

Antwort geändert am 29.04.2021 um 12:26 Uhr
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nobbi antwortete darauf am 29.04.2021:
Hm, Vorflut? Irgendwas Technisches? Seefahrt? Schleusenwärter? Oder bin ich da auf dem falschen Dampfer?
LG
nobbi
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GastIltis schrieb daraufhin am 29.04.2021:
Technisch ist gut. Das lässt sich googeln und ist dort sauber erklärt.
Und versteht jeder!
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nobbi äußerte darauf am 29.04.2021:
Ah, interessant; Dinge, von denen gewöhnliche Sterbliche keine Ahnung haben bzw Bauwerke, an denen sie achtlos vorüber gehen.
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GastIltis ergänzte dazu am 01.05.2021:
Na hör mal! Noch nie was von Talsperren gehört, Wasserkraftwerken, Pumpspeicherwerken, Hochwasserschutzdeichen, Aquädukten, Drainagerohren, Brunnen, Schleusen, Kanälen, Kläranlagen, Schiffshebewerken und und …
LG von Gil.
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nobbi meinte dazu am 02.05.2021:
Doch, natürlich! Ich habe mich falsch ausgedrückt; ich dachte an die unterirdischen oder sonst "hinter den Kulissen" vorhandenen Einrichtungen und deren technische Zusammenhänge und Funktionen. "Achtlos" klingt wohl etwas hart. Obwohl für viele der Gully am Straßenrand nur als Aschenbecher dient. Leider.
LG
nobbi
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Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (29.04.2021)
Ja, der Bitcoin...

Verkehrt ist all der ganze Mehrwert,
der sich mitnichten um das Meer kehrt.

Beste Grüße,
Dirk
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GastIltis meinte dazu am 29.04.2021:
Danke Dirk,

wer Falschgeld druckt*, und ungeniert,
der hat die Welt bald ruiniert.

*das Schürfen, so der Fachausdruck dafür, hat angeblich
einen Welt-Energiebedarf, der einem Viertel Deutschlands
entspricht.

Viele Grüße
von Gil.
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Kommentar von indikatrix (29.04.2021)
Sie braucht uns nicht, die Erde,
.dass es umgekehrt ist haben viele immer noch nicht begriffen
Liebe Grüße,
Indikatrx
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GastIltis meinte dazu am 29.04.2021:
Liebe Indi,
du sagst es direkt, fällst also mit der plastschaumgepolsterten Tür ins Haus, ich habe es sati(e)risch versucht. Kommt aber auf dein Fazit heraus.
Danke und liebe Grüße von Gil.
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plotzn
Kommentar von plotzn (29.04.2021)
Servus Gil,

wenn sich zu Plastik Gifte mischen,
dann müssen wir im Trüben fischen...

Es ist hoffentlich noch nicht zu spät für das momentan gerade steigende Umweltbewusstsein.

Liebe Grüße,
Stefan
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GastIltis meinte dazu am 29.04.2021:
Danke Stefan,

wie sagte neulich meine Enkelin, als ich ihr das fünfte Holzscheit zum Stapeln reichte?
Die ersten vier waren aus Birke mit weißer Rinde, das fünfte aus Buche (dunkelgrau):
„Nehme ich nicht an!“
So geht es mir mit deinen Zeilen: „S.o!“
Warum? Der Text ist zu kurz.

Erstmal liebe Grüße
von Gil.
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plotzn meinte dazu am 30.04.2021:
Lieber Gil,

muss ich Dich erst an Knigge Regel #1 erinnern:
Einem geschenkten Kommentar schaut man nicht ins Lästermaul!
Und wo die Würze liegt, weißt Du ja eh...

Das Urteil, ob etwas zu kurz ist,
hängt ab, ob's ein Fest oder Furz ist!

Festliche Grüße,
Stefan
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GastIltis meinte dazu am 30.04.2021:
Den* hättest du jetzt lassen können!

*Hinweis
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Sin
Kommentar von Sin (29.04.2021)
Es passiert mir ziemlich häufig, dass mir andere ihr Leid klagen. Und wie oft habe ich sie dabei sagen hören, dass sie es aufs Tiefste bedauern, nicht rechtzeitig in den Bitcoin investiert zu haben. Ich bin dann immer sehr froh, von diesem Leid verschont geblieben zu sein, da ich sowieso nie eine entsprechende Investitionssumme zur Verfügung hatte. Und ehrlicherweise interessiert mich dieser ganze Scheiß auch nicht. Insofern denke ich dann immer, dass ich trotz allem doch ein recht glücklicher Mensch bin. So einen Regentropfen sich aufspalten zu sehen und eine gelungene Beschreibung dafür zu finden, das empfinde ich als BARES Glück. Also mein Lieber, bitte nicht den Kopf hängen lassen, ich stehe an deiner Seite! Herzlich, Sin
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GastIltis meinte dazu am 29.04.2021:
Hallo, alter Junge,

wieder da, und gleich mit einem richtigen Kommentar!
Bertold Brecht sagte einmal: Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank.
Ich sage: echtes Geld zu fälschen ist eine Sache von verblendeten Künstlern. Die Experten umgehen die kleinlichen Details durch die Einführung von Währungen der etwas anderen Art.
Der Unterschied zwischen dem, was Brecht sagt und meiner Meinung liegt darin, dass man beim gesellschaftlich sanktionierten Geldfälschen durch ein geschickt getarntes Schneeballsystem schnell reich werden kann. Andererseits hat der Analyst Jeffrey Halley ausgesagt: „Mit Ausnahme der wenigen Glücklichen befürchte ich, dass der Weg der Kryptowährungen mit menschlichen Tragödien übersät sein wird.“
Man kann es als Ansporn für die Technikbessenen ansehen, aber auch als Warnung für uns ewig Gestrige. Die Umwelt bleibt so oder so auf der Strecke. Rot oder Schwarz wie beim Roulette ist schon lange nicht mehr die Frage. Die Hehler sind grün.

Sei herzlich gegrüßt von Gil.
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Sin meinte dazu am 29.04.2021:
Ja, die Hehler sind grün. Das sehe ich inzwischen auch so.
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