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Der Alte und der Vogel

Gedicht zum Thema Humor


von kaltric

Der alte Mann stets einsam war,
          doch eines Tages nun, was sieht er da?
    Droben auf dem Dache ein kleiner Vogel hockt,
der Mann ihm Futter reicht, bald es auch den Vogel lockt.

      Der Mann ihn nun wohl ruhig streicheln wollt,
          so denkt er, doch des Vogels Auge rollt
        und gar wenig erfreut er zur Seite weicht.
      Der Mann, traurig, die Einsamkeit ihm reicht

        und erneut er will es wagen, den Versuch,
          die Last der Jahre ihm folgt als Fluch.
        Doch der Vogel; flink er hüpft von dannen,
        bald findet Ruhe, drüben bei den Tannen.

        So scheint es ihm, doch des Mannes Gier
        zu streicheln das lebende, warme Getier,
            treibt ihn an, zu nehmen den Ast.
        Hoffend zu fangen den Vogel er ohne Rast

    eilt zum Baum, doch es geschieht ein Versehen
und der Mond allein beleuchtet das blutige Geschehen.
          Der Vogel, dort liegt er und zittert noch,
    der Mann wieder kriecht einsam zurück ins Loch.


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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von janna (60) (20.02.2009)
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HarryStraight
Kommentar von HarryStraight (07.12.2015)
Witzig geschrieben, aber das Ende ist voll daneben. Warum schreibst du sowas???
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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Gesammelte Lyrik.
Veröffentlicht am 09.03.2008, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 19.02.2009). Textlänge: 156 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.901 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 08.08.2020.
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