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Genre des Tages, 29.03.2020:
Erzählung
Die Erzählung ist kürzer als ein Roman und behandelt eine Begebenheit im Mittelpunkt. Die Komposition ist wesentlich... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  4. Der rasante Aufstieg vom unbekannten Landprediger zum bibelschwingenden Medienstar von Bluebird (29.03.20)
Recht lang:  Fürs Stricken denkbar ungeeignet - Wollknäuel mit Charme!(Teil 1) von tastifix (29165 Worte)
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Polarstern

Text zum Thema Abschied


von MrDurden

Nur Wenigen ist es gegönnt, Zeuge der Geburt eines Sterns zu werden. Die vollkommene Schönheit des vollkommen natürlichen. Doch weder war, noch ist irgendetwas von ewiger Dauer. Weder du, noch dein unbeschreiblicher Anblick.

Ich sehe dich zum ersten Mal, und trotz Fassung bin ich nicht auf dich gefasst. Deine plötzliche Anwesenheit ist wie ein Geschenk, wie ein Moment des unverfälschten Glücks, der niemandem außer mir bestimmt ist. Und ich verschließe jeden Augenblick dieser Begegnung in mir, versenke ein Stück des Schlüssels in jedem Ozean, um diesen Stern zu behalten, bis der Vorhang fällt.

Die Zeit vergeht und langsam erkenne ich jede deiner Facetten. Ob hell oder dunkel, ich versuche jede einzelne zu verstehen, zu schätzen, zu lieben. Ich schaffe es nicht. Und ich erkenne, dass dein so nahes und wärmendes Strahlen von Anfang an nur ein hübsches Funkeln in unendlich weiter Ferne war. Ein Lichtpunkt in der Schwärze der Unendlichkeit, dem ich folge und nichts anderes sehe.

Deine Schönheit macht mich blind für deine Fehler, blind für jede Gemeinheit, blind für deine Kälte. Und dein Funkeln wird zu einem schwachen Flackern, während langsam der Morgen graut. Deine einzigartigen Augen, dein goldenes Haar, dein perfekter Körper. Plötzlich finde ich Worte für das, was unbeschreiblich war, erkenne die Grenzen von dem, was unendlich zu sein schien. Und allmählich verglüht mein Stern, Milliarden Meilen weit entfernt.

Es gab eine Zeit, da gehörte dein Licht nur mir. Doch ich blicke nicht mehr gen Himmel, erwarte nicht mehr die Dunkelheit der Nacht, um einen flüchtigen Blick auf dich zu erhaschen. Denn ich bin satt von jedem Bisschen deines unerreichbaren Leuchtens. Satt von allem, was ich in dir sah und was ich zu haben glaubte. Selbst der hellste Stern verblasst in unendlicher Ferne. Und zu vieles ist nicht füreinander bestimmt.

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