Gestrandet

Gedicht zum Thema Absurdes

von  Isaban

Wir schwammen zusammen im ewigen Meer
und sahen einander sporadisch an
und konnten nicht fassen, wie rot und schwer
das Sonnenblut zwischen den Fingern zerrann.

Wir suchten das Ufer und fanden es leer,
da mussten wir weinen. Die Nacht begann.
Wir standen am Strand und wir lauschten so sehr:
Ein Garnichtsmehr schlich sich geräuschlos heran.

Wir rissen uns Zungen und Pläne heraus;
sie fielen, noch zuckend, in graugrauen Sand.
So fraß uns das Schweigen. Was Licht war, ging aus.
Im Dunkeln verloren wir uns aus der Hand.

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Kommentare zu diesem Text


 Lluviagata (05.07.12)
Coole wortspielereien! Und überhaupt ... ♥

 AZU20 meinte dazu am 05.07.12:
Stimmt. LG

 Isaban antwortete darauf am 13.07.12:
Herzlichen Dank, liebe Llu!
Und auch du, lieber Armin: Danke schön!
Manu (56)
(05.07.12)
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 Isaban schrieb daraufhin am 13.07.12:
Danke, Frau M.!
AronManfeld (43)
(05.07.12)
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 Isaban äußerte darauf am 13.07.12:
Nicht ganz, lieber Aron, eher eine Bildergeschichte für Denkfähige.
Mach-dir-nichts-draus--vielleicht-wirds-ja-noch-Grüße,

Sabine

 poena (13.07.12)
hammertext- wunderschöne bilder. traurig. sehnsüchtig. das volle programm. muss ich mir ausdrucken, an den eiskasten hängen und öfter lesen. so wie andere von dir. lieben gruß, s

 Isaban ergänzte dazu am 13.07.12:
Ein Text, der mir sehr wichtig ist.
Danke für deine Rückmeldung, S.
Ich freu mich.

Liebe Grüße,

Sabine
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