Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
blackdove (25.07.), Mercia (18.07.), Misanthrop (16.07.), Thomas-Wiefelhaus (12.07.), FliegendeWorte (04.07.), Buchstabensalat (04.07.), Lir (04.07.), Mondscheinsonate (02.07.), hanswerner (30.06.), Gehirnmaschine (29.06.), Jedermann (29.06.), Entscheidungsrausch (26.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 603 Autoren* und 67 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.017 Mitglieder und 437.410 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 09.08.2020:
Grotesk-Zeitkritisches Drama
Drama, das mit den Mitteln der Übertreibung und Verzerrung sowie skurrilen Einfällen und schrillen Effekten... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  XVII Reimschweine am Laufband von LottaManguetti (03.08.20)
Recht lang:  Exkurs: Being alive vs. not being...being... von theatralisch (1915 Worte)
Wenig kommentiert:  Tag III von Kleist (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Verschwitzte Grüße aus dem Kraftraum von eiskimo (nur 82 Aufrufe)
alle Grotesk-Zeitkritischen Dramen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Ein Tag geht schlafen
von sensibelchen13
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook

Gernegrößer

Sonett zum Thema Achtung/Missachtung


von Walther

Gernegrößer

Es lebt ein ziemlich kleiner Mann auf dieser Welt –
Er wäre gerne groß, so fast zwei Meter zehn.
Er reicht bis an den Schoß, kann stets nur Gürtel sehn.
Was gäbe er dafür! Sogar sein ganzes Geld!

Sein Innerstes ist sein Problem. Er will’s verstehn,
Denn äußerlich, da fegt er alle Zimmerdecken:
Man kann sich hinter ihm ganz wunderbar verstecken.
Es hilft ihm leider nichts, sein weinerliches Flehn!

Es ist ein Kreuz mit dieser Größe, wie man sieht.
Er möchte gerne wachsen, man soll ihn erkennen,
Man soll ihn endlich lieben und dann tief verehren!

Es hilft nicht, wenn er dauernd vor sich niederkniet,
Um sich ganz salbungsvoll den größten Geist zu nennen:
Der Welt ist‘s schnurz egal. Wozu es ihm verwehren?

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von FeribaldZuGotthüthausen (32) (01.09.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Walther meinte dazu am 01.09.2018:
Passt zu gut auf dich, gelle.
diese Antwort melden
Kommentar von Piroschka (55) (22.11.2018)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Walther antwortete darauf am 22.11.2018:
Hi Piroschka,
danke für deinen freundichen eintrag und deine noch freundlichere empfehlung. ich hätte vielleicht weniger spitz antworten sollen. man hat sich nicht immer in der gewalt.
gedichte kann man immer "anders" verstehen - und sie müssen einem nicht gefallen. am ende entscheiden leserin und leser. allerdings kann man eine starke meinungsäußerung wenigstens ein bißchen begründen. dann kann der verrissene etwas draus lernen.
in der tat gibt es mitmenschen, die einer eingebildeten eigenen bedeutsamkeit hinterherrennen. man darf sich dieses verhaltens nie sicher sein. gerade als angehender autor nicht. zugleich geht ohne selbstbewußtsein auch nichts voran. was tun?
ich gebe zu, daß ich es auch nicht weiß. aber meine gedanken erinnern vielleicht daran, sich immer wieder einmal kritisch zu hinterfragen. das schadet niemandem. ebensowenig wie gesundes selbstbewußtsein.
lg W.
diese Antwort melden

© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de