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Warum wird man freiwillig Nutte?InhaltsverzeichnisIdeale

Nutte als sozialer Beruf

Text zum Thema Emanzipation


von Xenia

In meinen Augen hat eine gute Nutte schon seit Anbeginn dieses Gewerbes durchaus die eine oder andere soziale Funktion, die so von niemandem sonst ausgefüllt werden könnte, was vor allem an der gleichzeitigen physischen und psychischen Nähe zwischen Kunde und Nutte liegt, die im Idealfall existent ist. Gleichzeitig muss die Nutte dennoch eine gewisse Distanz wahren, um nicht alles, was sie mitbekommt, mit in ihr privates Leben zu bringen.

Die tröstende Nutte:
Es kommt durchaus öfter vor, als man meinen könnte, dass mich Kunden buchen oder anschreiben, weil sie eigentlich nur jemanden zum Reden brauchen. Einen warmen Körper neben sich. Weil sie einsam sind. Dann ist der sexuelle Aspekt natürlich dennoch vorhanden, aber eher nebensächlich. Meine Hauptaufgabe ist in diesem Fällen eher das zuhören, vielleicht auch Ratschläge zu geben und eben zu trösten. Ich hab schon ein paar Mal Geschichten gehört, da hätte ich am liebsten mitgeweint. Aber wenn ich wieder nach Hause gehe, muss ich diese Geschichten beiseite legen, genau wie das eine Psychologin auch machen würde. Manchmal schreiben mir auch Kunden mitten in der Nacht, wenn sie nicht schlafen können, weil sie etwas beschäftigt und sie einfach nur jemand Unbeteiligten als Zuhörer brauchen.

Die tolerante Nutte:
Gar nicht so selten kommt es vor, dass mich Jungs buchen, weil sie gewisse Fetische haben, für die sie sich schämen. Sie wollen nicht, dass jemand davon erfährt und deshalb brauchen sie jemanden, mit dem sie ihre Vorlieben diskret ausleben können. Oft ist es wohl auch einfacher, solche Dinge mit einer Nutte auszuleben, weil man davon ausgeht, dass diese schon so viele seltsame Dinge gesehen hat, dass sie einen nicht verurteilen wird. Oft fragen mich Jungs auch, was das Seltsamste ist, was mir je passiert ist in dem Bezug. Neugier ist eine gute Eigenschaft. Was mir auch häufig in diesem Bezug passiert, ist dir Trennung von der Frau zu Hause, die sie lieben und mit der sie sich solche Sachen nie vorstellen könnten, und der Nutte, die für genau solche Zwecke existiert. Häufig habe ich auch Kunden, die sich eine Frau buchen, weil sie zu schüchtern sind, eine einfach so anzusprechen.


Die Nutte als Sandsack:
Ab und zu schreiben mir Jungs, deren einziger Grund zur Kontaktaufnahme ist, mich zu beleidigen. Ich denke, dass dies definitiv auch als eine soziale Funktion zu betrachten ist. Diese Kunden scheinen sehr viel Wut in sich zu tragen, die einfach irgendwo hin muss. Mit Kunden, die mich ausschließlich buchen, um mich auspeitschen zu können, wird es sich wohl ähnlich verhalten. Ich denke, dass es besser ist, wenn sie ihre Aggression an mir auslassen als an ihrer näheren Umwelt, weil es mich emotional nicht so berührt wie jemanden, der eine emotionale Bindung zu dieser Person hat.

Die unkomplizierte Nutte:
Einer der häufigsten Gründe, warum Jungs eine Nutte buchen, ist wohl schlicht und einfache die schnelle und unkomplizierte Verfügbarkeit. Der Kunde will einen ganz besonderen Typ Frau? Er muss nur kurz danach suchen in einem ganzen Katalog williger Frauen, anrufen, einen Termin ausmachen und sie kommt und spielt ihr Spiel mit ihm. Er weiß, was sie mag, sie weiß, wonach ihm der Sinn stand. Man muss nicht umeinander rumtanzen, als stünde man auf rohen Eiern.


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Kommentare zu diesem Text


toltec-head
Kommentar von toltec-head (16.11.2018)
Wo genau kann man dich buchen? Ich hätte da ein sehr spezielles Problem, zahle aber Aufpreis.
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Xenia meinte dazu am 16.11.2018:
:) ernsthaft?
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LotharAtzert antwortete darauf am 16.11.2018:
Xenia und toltec-head - da geht doch was ;-)))
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Sternenstaub
Kommentar von Sternenstaub (16.11.2018)
Hallo xemia!
Ich bewundere deinen offenen Umgang mit diesem Thema.
Ich persönlich glaube aber, das Prostitution die Sexualität zu einer Ware macht wie jede andere.
Sie ist aber keine.
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