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Abschweifung

Kurzprosa zum Thema Betrachtung


von Moja

Vögel flattern im Zimmer umher, fliegen durch die Terrassentür wieder hinaus. Ich sehe ihnen nach, im verwaschenen Himmelsblau ballen sich düstere Wolken. Vögel jagen kreischend über den Hof, schießen dicht über meinen Kopf hinweg. Erinnerungen und Bilder ziehen ungestört an mir vorüber, während ich im Liegestuhl ruhe. Gleißendes Leuchten bricht durch die Wolken, blendet mich. Im Moment meiner Unaufmerksamkeit landet ein kleiner Vogel neben mir, schaukelt sanft auf einer Sonnenblume. Tauben gurren, eine plustert sich auf in der Regenrinne, die andere auf dem Geländer pickt in die Zitronengeranie. Ich wundere mich über ihre Nähe. Bin ich denn Teil des Liegestuhls, eine Pflanze gar oder etwa ein lautloser Vogel? Sind die Vögel Boten, Angreifer oder Antworten? Ich klatsche in die Hände, die Vögel fliegen auf. Alle Bedeutungen stieben auseinander.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Morphea
Kommentar von Morphea (16.05.2019)
ist es nicht so dass wir diese Momente seltenst wahrnehmen?
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Moja meinte dazu am 16.05.2019:
Einzigartiges Erlebnis, eine besondere Gestimmtheit gehört wohl dazu; ganz schön mutig, vorwitzig diese Vögel.
Danke Dir, viele Grüße, Monika
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Kommentar von Regina (16.05.2019)
Vögeln werden ja viele Bedeutungen zugeordnet. Gute Idee von dir, diese Frage mal umzukehren. LG Gina

Kommentar geändert am 16.05.2019 um 12:39 Uhr
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Moja antwortete darauf am 16.05.2019:
Danke für Deine Bemerkung und Empfehlung, liebe Gina!
Sei gegrüßt, Monika

Antwort geändert am 17.05.2019 um 11:56 Uhr
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Jo-W.
Kommentar von Jo-W. (16.05.2019)
manchmal ist es schwer, auszuhalten, dass wir nur ein Teil der Natur sind-interessant geschrieben-Jo
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Moja schrieb daraufhin am 17.05.2019:
Und dass wir AUCH Natur sind, danke! Gruß, Monika
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (16.05.2019)
Hallo Moja,
wie schön, dass ich dich noch vorfinde.

Eine ineressante Kurzprosa.
Passend zur bedrohlichen Wetterlage verhalten sich die Vögel zunächst aggressiv.
Die Taube, die einigen Ethnien als Lebensgeist gilt, und den Übergang von einer Seinsart in die andere begleitet, gibt sich unruhig.
Erst als der Mensch gleichsam mit seiner Umgebung verschmilzt, in deren Form aufgeht, legt sich Sanftmut über das Geschehen. - Gerade dies macht aber Angst. Wie eben Stille vielen Angst macht..
Der Mensch zerstört die Stille abrupt und hat wieder einmal rein gar nichts begriffen.

Das hast du sehr gut beobachtet.

Liebe Grüße
der 8.
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Moja äußerte darauf am 17.05.2019:
Wunderbarst, dass Du Dich quasi über Nacht in einen U.W. Zwerg verwandelt hast, wollte schon einen Vermisstenanzeige schalten!

Und Deine Sicht auf meinen Text bereichert ihn, ich ziehe dankend die Zipfelmütze und knickse.

Liebe Grüße in den Tag!
Moja
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