Fehlinvestition

Lehrstück zum Thema Annäherung

von  AchterZwerg

Bonifatius Kiesewetter war ein echter Damenfreund,
traf er eine auf der Straße, bot er höflich seinen Joint.
Tat die sich zunächst genieren, war das Zeug vielleicht gestreckt;
ging sie mit, zwecks Verlustierens, schien das Tauschgeschäft perfekt.
Doch im Laufe der Begegnung schlief manch Dame leider ein,
und des Freiers Riesenschniedel ward mit einem Mal ganz klein!

Moral und christliche Nutzanwendung:

Nur ein guter Stoff macht high;
der aus Kulu wirkt wie Blei.

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Kommentare zu diesem Text

Jo-W. (83)
(24.07.19)
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 AchterZwerg meinte dazu am 24.07.19:
Lieber Jo,
tja, das Leben ist bunt - und eigenartig.
Ich schreibe gern über das Absurde, insbesondere in Bonifatius-Kiesewetter-Manier, die sich dafür geradezu aufdrängt.
Wenn du magst, google mal der Form hinterher. Es gibt die "herrlichsten" Beispiele ...

Schöne Grüße
der8.

 TassoTuwas (24.07.19)
Lach, lach, lach, meine Liebe,
das kommt ja wie gerufen, aber ich werde die gestern an mich gerichtete Frage jetzt nicht postwendend umdrehen!

Nö, das tu ich nicht
Herzlichst
TT

 AchterZwerg antwortete darauf am 24.07.19:
*hüstel.
Bei mir spielt sich sehr(!) viel mehr in der Fantasie ab als im richtigen Leben.
Ich bin aber trotzdem froh, dass einer meiner komischen Lieblinge, Bonifatius Kiesewetter, hier nicht ganz unbekannt zu sein scheint
und offenbar weder auf Ensetzen noch auf moralische Entrüstung stößt.

Lachende Grüße
der8.

 TassoTuwas schrieb daraufhin am 24.07.19:
Ich vermute, du kennst noch andere "schlimme Finger"
Böses ahnend!
TT

 AchterZwerg äußerte darauf am 25.07.19:
Komische Lyrik strotzt davon.
Ich kenne allerdings einen nordbelichteten Kabarettisten, dem zum "Thema" deutlich mehr einfällt als mir.
Als Mädel *hüstel) muss man natürlich auch auf seinen guten (!) Ruf achten. Gerade hier.

Zwinkergrüße
der8.

 EkkehartMittelberg (24.07.19)
hallo Zwerglein, ich sehe da eine Parallele zu Stoffen in der Dichtung, die auch oft gestreckt wirken. Dann schlafen nicht nur die Damen ein.
Doch du sitzt stets an frisch sprudelnder Quelle.
Liebe Grüße
Ekki
Sätzer (77) ergänzte dazu am 24.07.19:
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 AchterZwerg meinte dazu am 24.07.19:
Danke schön, Ekki.
Mir ist klar, dass ein ausgebildeter Germanist die strenge Form hinter der leicht zotigen Verlautbarung zu erkennen vermag.
Und einen Sinn!
Ich habe halt eine deutliche Schwäche für das Komisch-Absurde und gebe der allzugern nach. Besonders, wenn die sich zunächst in eine "normale" Begegnung kleidet und - wie bei Bonifatius Kiesewetter - sogar mit einer "Moral" aufwarten kann.
Die besten (komischen) Gedichtformen haben sich stets im Uni-Milieu entwickelt ... und ich liebe sie alle.

Herzlichst
Pico

 Jorge (24.07.19)
Riesenschniedel oder Drogen - das ist hier die Frage.
LG
an den Achten

 AchterZwerg meinte dazu am 24.07.19:
So isses, Jorge. Und das Gedicht ist ganz auf deiner Seite. :)

Liebe Grüße
der8.

 Jorge meinte dazu am 24.07.19:
Ich freue mich über deine Worte im PN . Leider habe ich es unabsichtlich weggedrückt. So sind wir alten Teetrinker eben. Immer etwas schusselig.

 AchterZwerg meinte dazu am 25.07.19:
Na,
jetzt bin ich aber wirklich beruhigt. Habe dich schon gekränkt vor mir gesehen und nicht so recht gewusst, warum.

Liebe Grüße
der8. (Fan der "Friesischen Mischung")

 TrekanBelluvitsh (24.07.19)
Wo Rauch ist, ist auch eine Nebelapp.

 AchterZwerg meinte dazu am 24.07.19:


Bist'n echter Stand Comedian, Trekan.

 harzgebirgler (31.12.20)
gestrecktes zeug bringt mehr gewinn
und danach steht des dealers sinn -
ob was sein kunde davon hat
steht auf einem ganz andern blatt.

lg
harzgebirgler

 AchterZwerg meinte dazu am 31.12.20:
Ja, ja,

der Kunde is nich imma König,
doch davon ahnt er meistens wönig.

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