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Selbstreflexion

Erörterung zum Thema Individualismus


von Ralf_Renkking

Am Beispiel der Schauspielerin Ursula Karven zeigt sich, das Traumata durch die Hilfe zur Selbsthilfe und ein gezieltes Bewusstseinstraining relativ zügig und ohne die Gefahr einer Verschleppung oder Verselbständigung geheilt werden können. Karven jedoch besaß den unschätzbaren Vorteil, dass der körperliche Schaden, den sie bei dem Sturz von einem Pferd erlitten hatte, vollständig behoben werden konnte, auch ihre Lebensführung zuvor dürfte für ihre vergleichsweise schnelle Gesundung mitverantwortlich gewesen sein.
In ihrem Buch über die Zeit nach dem Unfall verweist Karven auf "Diese verdammten Ängste", und in einem Interview bemerkt sie des weiteren: "Jeder kann sein Gehirn trainieren wie einen Muskel." Bewusst oder unbewusst gibt sie damit zu verstehen, dass Körper, Geist und Seele auf einer Plattform zusammenarbeiten müssen, um zu "funktionieren".
Inwiefern Karven dabei die äußeren Einflüsse berücksichtigt, ist ihren Worten nicht eindeutig zu entnehmen, das Trauma jedoch, welches sie durch ihren Unfall erlitten hat, spricht diesbezüglich eine unverkennbare Sprache, so dass sie derartig ausgelegt werden können, dass die Wahrnehmung auch immer an den körperlichen, geistigen und seelischen Zustand gebunden ist.
Training also, in welcher Form auch immer, betrifft somit die gesamte menschliche Natur, die ebenfalls eine bewusste Ernährung sowie eine weitestgehend organisierte Tagesstruktur beinhalten sollte. Allerdings gibt es immer genügend Einwände, die eine konsequente Umsetzung des Trainingsprogramms behindern, deshalb darf auch der Faktor der Bewusstseinserweiterung, bzw. Willensentwicklung nicht unterschätzt werden, der letztendlich zu einem nicht unwesentlichen Teil dazu beiträgt, scheinbar unüberwindliche Hindernisse aus dem Weg zu schaffen.
Willensentwicklung wiederum ist ein Prozess, der in der Kindheit bis zur Pubertät vornehmlich von äußeren Faktoren abhängig bleibt, und ausdrücklich über Liebe und Vertrauen, bzw. Angst und Ablehnung gesteuert wird. Die sogenannte Willensreife stellt sich somit erst im Erwachsenenalter ein, die Willenserziehung allerdings ist damit noch keineswegs abgeschlossen, erfährt jedoch eine Verlagerung, die auf Selbstreflexion angewiesen ist.
Wie auch immer sich diese Selbstreflexion gestaltet, sie scheint ein wesentlicher Faktor zu sein, um Krisen und sonstige Bedrohungen der Existenz besser überstehen zu können, im Gegensatz zum Grübeln also eine lösungsorientierte Methode, die bei der persönlichen Willensschulung auf jeden Fall zum Einsatz kommen sollte.

Anmerkung von Ralf_Renkking:

Quellenverzeichnis:
web.de/magazine/unterhaltung/stars/usrsula-karven-verraet-brach-dreharbeiten-2015-genick-34179414
anthrosophie-lebensnah.de/lebensthemen/willensschulung/etappen-der-willensentwicklung
de.wikipedia.org/wiki/Selbstreflexion bzw. Grübeln


 
 

Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (13.11.2019)
Bleibt die Frage, ob nicht allein die Tatachse, dass sie ein Buch darüber geschrieben hat zeigt, dass es mit dem "Trainieren" doch nicht ein ganz einfaches System gibt, mit dem sie die "verdammten Ängste" losgeworden ist.
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Ralf_Renkking meinte dazu am 13.11.2019:
Soweit ich das beurteilen kann, baut sie im Buch auf Yoga, von einfach war auch nie die Rede, es ging ihr und es geht auch mir vorwiegend um die Dauer, und überhaupt darum, ein Trauma zu bewältigen sowie Effektivität, bzw. Grundlagen und Erkenntnisse.

Ciao, Frank
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TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 13.11.2019:
Darum ging es mir nicht. Wer selbst derartige Krisen durchgemacht hat und anderen helfen will, tut das immer (auch) um sich selbst zu helfen. Denn solche Krisen kann man nicht überwinden. Man kann sie "nur" in sein Leben integrieren, so das die Krisen einen nicht kontrollieren.

Darin sehe ich absolut nichts Verwerfliches. Aber man sollte sich immer der Begrenztheit der eigenen Erfahrungen bewusst sein. So mag jeder sein Gehirn wie einen Muskel trainieren können, dass Ergebnis ist jedoch nicht immer das Gleiche.

Zumal es auch die Frage ist, ob das Funktionieren im Sinne der Gesellschaft - oder im Amtsdeutsch: "dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen" - eine sinnvolle Zielvorgabe bei der Bekämpfung von Ängsten ist.
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Ralf_Renkking schrieb daraufhin am 13.11.2019:
Wenn Du es so siehst, sicher, ein verheilter Beinbruch hat so etwas wie eine Sollbruchstelle, die mit der Zeit jedoch verwächst, und auch ein psychisches Problem kann immer mal wieder zurückkehren, solange es nicht an der Wurzel ausgerottet ist, zudem nutzt jedes verkaufte Buch zumindest dem eigenen Bankkonto,

Als verwerflich empfinde ich aber auch letzteres nicht, und weder Karver noch ich behaupten, über unbegrenzte Erfahrungswerte zu verfügen, und doch, das Ergebnis ist in einem gewissen Rahmen das gleiche, wenn jeder sein Gehirn wie einen Muskel trainiert, denn die Areale dehnen sich bei Übungen auf jeden Fall aus.

Den Begriff "funktionieren" hatte ich extra in Klammern gesetzt, weil Karver ihn benutzte, und ob sie es in gesellschaftlichem Sinne meinte, geht aus dem web.de Artikel nicht hervor, ich meine damit jedenfalls das Ergebnis der Balance zwischen Körper, Geist und Seele, nämlich die Ausgeglichenheit einer Person, die letztendlich durch die Erkenntnis der eigenen Grenzen und Möglichkeiten, also der Selbstreflexion erreicht, bzw. gefördert werden kann.

Mir zumindest geht es in meinem Artikel in erster Linie um einen Erkenntnisförderungsprozess, und ich habe nicht umsonst das Thema Individualismus gewählt.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (13.11.2019)
Hallo Frank, ich kann mir Willensschulung ohne Selbstreflexion nicht vorstellen.
Servus
Ekki
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Ralf_Renkking äußerte darauf am 13.11.2019:
Hallo Ekki,

so spät noch ans Eingemachte? Nun, ich versuche mein Bestes. Willensschulung ist zunächst ein äußerer Akt der Erziehung, die aus Wiederholung, Geduld und der Hinführung zur Entscheidungsfähigkeit besteht. Ab einem bestimmten Alter sollte ( ) dieser Vorgang als abgeschlossen betrachtet werden können, und die sogenannte Willensreife erreicht sein. Sicher kommt bei dem einen oder anderen Menschen die Selbstreflexion schon früher ins Spiel, die besteht jedoch in der Fertigkeit, sein Denken, Fühlen und Handeln analysieren und hinterfragen zu können. Auch diese Fertigkeit muss erst erlernt werden, und ich denke, dass viel weniger Menschen dazu in der Lage sind, als im Allgemeinen angenommen wird. In einem Aphorismus hatte ich kurz angeschnitten, dass die meisten Menschen trotz geöffneter Augen in tiefster Bewusstlosigkeit durch ihr Leben gehen. Genau das meinte ich mit fehlender Selbstreflexion, und obwohl ich über ein recht gutes Analyseverständnis verfüge, habe auch ich das Gefühl, nicht wirklich wach zu sein, und das nicht nur, weil es jetzt schon ziemlich spät ist.

Ciao, Frank

P.S.: Danke auch für Deine Empfehlung.
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Veröffentlicht am 13.11.2019, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 13.11.2019). Textlänge: 335 Wörter; dieser Text wurde bereits 74 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.03.2020.
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