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PrologInhaltsverzeichnisAngelnight

Das Rockfestival

Erzählung zum Thema Begegnung


von Mondsichel

Wir waren auf einem dieser Rockfestivals eingeladen, wo wir zusammen mit vielen anderen Künstlern auftreten sollten. Alles war hektisch im Backstage Bereich, das nervte mich total. Ich wollte einfach nur mal einen kleinen Moment meine Ruhe haben. Und so ging ich an die frische Luft, um mich seelisch ein wenig auf den kommenden Auftritt vorzubereiten. Ich setzte mich irgendwo hin und versank in Gedanken. Endlich hatten sich unsere schönsten Träume erfüllt. Unsere Band „Red Sky“ hatte die Welt erobert. Überall kannte man unsere Lieder, die Radios spielten sie auf und ab. Selbst die Frauen im Waschsalon summten die Melodien unserer Songs, und die kleinen Kinder tanzten klatschend dazu. Es war ein langer und beschwerlicher Weg nach oben gewesen. Nichts wurde uns geschenkt, wir haben hart gearbeitet, um irgendwann einmal diesen Erfolg feiern zu können. Und nun waren wir auf diesem Festival.

Schon seltsam, wie schnell sich die Zeiten ändern können. Gestern noch in der Gosse und heute ein gefeierter Star... Ich schreckte aus meinen Gedanken, weil ein lautes und fröhliches Lachen in meine Ohren drang. Ich stand auf und schaute woher diese helle Stimme kam. Nicht unweit von dem Platz, wo ich gesessen hatte, war eine kleine Wiese, auf der ein junges Mädchen zusammen mit ein paar jungen Männern auf mehren Decken saß und sich amüsierte. Ich konnte den Blick nicht abwenden. Auch wenn ich sie nicht wirklich erkennen konnte, faszinierte mich doch irgendetwas an ihr. Ihre Stimme schallte immer wieder lachend herüber und traf mich jedes Mal mitten ins Herz. Auf einmal rief hinter mir eine männliche Stimme zu der Gruppe hinüber: „Daria? Es wird Zeit! Kommt ihr?“ Das junge Mädchen erhob sich und rief zurück: „Ja einen Moment Chaz, wir kommen sofort.“

In Windeseile packte die kleine Gruppe die Decken zusammen und lief in meine Richtung. Die jungen Männer waren düstere Gestalten, drei mit langen schwarzen, einer mit langen blonden und einer mit dunklen kurzen Haaren. Fast alle hatten Ohrringe und trugen seltsame Ornamente um den Hals. Das Seltsame allerdings war, dass sie alle diese dunklen Augen mit einem mysteriösen Funkeln hatten. Diese Augen gingen mir nicht aus dem Kopf, ein unangenehmes Gefühl beschlich mich, als sie an mir vorbei gingen. Sie hatten Lederklamotten an, mit denen sie wie böse Düster-Rocker wirkten, die keinerlei Spaß verstanden. Später allerdings änderte sich meine Meinung diesbezüglich, manchmal kann der erste Eindruck tatsächlich täuschen...

Das Mädchen, das sie Daria nannten, war mit dunklen Jeans und einem schwarzen T-Shirt bekleidet. Auch sie trug jede Menge seltsame Ketten um den Hals, mehrere Ohrringe an jedem Ohr und ihr rötliches Haar war mit einer schwarzen Spange gebändigt. Sie trug eine Brille, was mir aus der Weite gar nicht aufgefallen war. Hinter der Brille funkelten zwei bräunliche Augen, die jedoch einen seltsamen Schein inne hatten. Es war das selbe Funkeln, das auch die jungen Männer in ihrem Blick hatten. Mein Atem stockte, ein leichter Schauer ging mir über den Rücken. Es gibt einen schönen Spruch, der sich später tausendfach bestätigte: „Der Schein trügt manchmal.“ In dem Moment als sie an mir vorbeiging, blickten wir uns an. Es war ein magischer Moment, als ob die Zeit stehen bleiben würde. Sie stand nur da und starrte mir ein wenig ehrfürchtig in die Augen. Später meinte sie zu mir, das sie schon immer heimlicher Fan von unserer Gruppe gewesen sei. Und als ich da plötzlich vor ihr stand, war das doch schon eine große Überraschung gewesen...

Gerade wollte ich etwas sagen, als der mit den kurzen dunklen Haaren sie hektisch mit sich zog. Später erfuhr ich das dies Chris gewesen war, der zweite Kopf der Truppe. „Daria wir haben jetzt keine Zeit zum Quatschen. Später hast Du noch genug Gelegenheit.“ Er schaute mich kalt und stechend an, das ging mir durch Mark und Bein. Sie verschwanden im Eingang, bevor ich die Gelegenheit hatte mit ihr auch nur ein einziges Wort zu wechseln. Von diesem Moment an war ich irgendwie neben mir. Irgendetwas stimmte mit diesen Leuten nicht, sie waren anders als die Menschen die mir bisher begegnet waren. Zu diesem Zeitpunkt konnte ich noch nicht verstehen was mich so fesselte, doch ich sollte es sehr bald erfahren.

(c)by Arcana Moon

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