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Du gingst und mit dir nahmst du die Sonette

Sonett zum Thema Verlust


von TassoTuwas

Im Garten Poesie sind fort die Blumen
Die mir die liebsten waren all die Tage
Sie blühten schön und wild und ich beklage
Der Ort der Rosen leer - nur Ackerkrumen
.
In meinem Garten fehlt der Vögel Singen
Die Lerche ist des nachts davon geflogen
Ich sehe schwarze Wolken aufgezogen
Mein kleines Glück hat aufgehört zu klingen
.
Sie ragten aus dem Meer der Eitelkeiten
Und werden mich mein Leben lang begleiten
Nicht die mit selbstverliebtem schalen Schall
.
Ich weiß es gab sie hier zu allen Zeiten
Doch lohnt es nicht mit Narren sich zu streiten
Sie sind nie - Rose - Eule - Nachtigall

 
 

Kommentare und Diskussionen zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (01.05.2013)
...was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall...

Aber vor allem sollte Platz sein für jede Art von Federvieh, so oder so. diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 01.05.2013:
Gratulation!!!
Tatsächlich war eines meiner Anliegen, neben zweiunddreißig anderen, in diesem kryptischen Text, das Bewußtsein des Lesers auf die problematische Situation des Federviehs zu lenken!
TrekanBelluvitsh antwortete darauf am 01.05.2013:
Ha, seit Neustem krieg ich ja alles mit! ;-)
TassoTuwas schrieb daraufhin am 01.05.2013:
Daran hab ich nie gezweifelt :-)))))))))))))))
toltec-head
Kommentar von toltec-head (01.05.2013)
Artifiziell und undeutsch!

Wer?

Das Sonett.

Nazi-Jargon?

Mitnichten. O-Ton von jemandem "who is in the know".

Wem?

Eichendorff.

Nachweise?

Hier:

 externer Link diesen Kommentar melden
TassoTuwas äußerte darauf am 01.05.2013:
Herzlichen Dank für den Tipp,
habe mir gerade die ersten drei Eichendorff Sonette reingezogen. Die restlichen seiner insgesamt 56 folgen.
Also bitte nur in Notfällen stören.
Didi.Costaire
Kommentar von Didi.Costaire (01.05.2013)
Hallo Tasso,
es ist eine reichlich kaputte und zerstörte Welt, die du hier in romantischen Bildern beschreibst. Beim dritten oder vierten Lesen richtig gut, das Sonett!
Liebe Grüße, Dirk diesen Kommentar melden
TassoTuwas ergänzte dazu am 01.05.2013:
Hallo Dirk,
vielen Dank für deine interessante Sichtweise aufs Sonett.
Konsequent müßte als nächstes etwas romantisch Schönes richtig niedergemacht werden.
Ich überlege.
Liebe Grüße TT
chichi†
Kommentar von chichi† (01.05.2013)
Dein Sonett finde ich - wie Dirk - auch gut.
LG Chichi diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 02.05.2013:
Auch dir einen herzlichen Dank.
LG TT
ViktorVanHynthersin
Kommentar von ViktorVanHynthersin (02.05.2013)
Jede Zeile möchte ich in diesem Sonett unterstreichen, besonders die vorletzte.
Herzliche Grüße
Viktor diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 02.05.2013:
Hallo Viktor,
das hast du sehr schön gesagt, denn nun weiß ich, du wirst nie mit mir einen Streit anfangen. ;-)))))
Herzliche Grüße TT
Isaban
Kommentar von Isaban (07.05.2013)
Ein wirklich gelungenes Sonett, lieber Tasso!
Sehr schön finde ich die durchgezogenen weichen, ausschleichenden, weiblichen Kadenzen, die sich so herrlich den Inhalt unterstreichen.
Eine winzige Anregung vielleicht noch, nur eine Kleinigkeit:
Die "sich"- Inversion in S4, V2 könnte man leicht ausräumen, so zum Beispiel:

Jedoch mit Narren lohnt es nicht zu streiten

Doch mit den Narren mag wohl niemand streiten

Doch lohnt es sich mit Narren nicht zu streiten


Wie gesagt, nur eine Anregung.
Es war mir ein Vergnügen, hier bei dir zu lesen.

Liebe Grüße

Sabine diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 07.05.2013:
Vielen Dank für die Anregungen.
Ich werde in mich gehen oder mich anrüchigeren Themen widmen. ;-))))))))))))))))))9
Liebe Grüße TT
Möwe
Kommentar von Möwe (21.05.2013)
lieber Tasso
Du betrauerst mein fortgehen ;-)
ach was, ich bin zurück und lese
ein wunderbares Sonett
voller kleiner Nadelstiche
so was mag ich sehr

herzlich zu Dir
Ilona diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 21.05.2013:
Hallo Ilona,
was gut war, kommt wieder, und wenn nicht, dann bleibt es unvergesslich ;-)))
Liebe Grüße
TT
tulpenrot
Kommentar von tulpenrot (28.05.2013)
Diese Lücke muss sofort gefüllt werden - doch wie kann eine Tulpe zu einem Sonett kommen, wenn sie noch nie eins verfasst hat?
Sie muss wohl auf die Nachtigall warten undvhoffen, dass sie den Ton angibt und den Rhythmus oder sie muss doch einer Rose den Vortritt lassen.
Gedankenverloren
tulpenrot diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 28.05.2013:
Liebe rote Tulpe,
dir zum Trost.
Es ist wissentschaftlich bewiesen, dass alle bevor sie ihr erstes Sonett zu Papier gebracht haben, vorher noch keines geschrieben hatten.
Ich halte Sonette für etwas ganz Besonderes, darum:
Rose = Schönheit
Eule = Klugheit
Nachtigall = Harmonie
Liebe Grüße
TT
tulpenrot meinte dazu am 28.05.2013:
Dein Augenwzinkern habe ich wohl bemerkt. Ich war davon so abgelenkt, dass ich vergaß, mein Sternchen dazu lassen... Wird nachgeholt.
Und das Sonett.
LG
tulpenrot
tulpenrot meinte dazu am 04.03.2015:
o weh - hab doch glatt mein Sonett noch nicht zur Hand!Ich geh mal suchen... ;-)
TassoTuwas meinte dazu am 04.03.2015:
Danke für die Anregung:

Erst neulich fand ich ein Gedicht
ganz plötzlich lag´s vor meinen Füßen
es sprach ich soll dich ganz lieb grüßen
von wem - das rätst du nicht

oder so ;-)

Liebe Grüße
TT
tulpenrot meinte dazu am 04.03.2015:
Ich wollte wirklich mal ein Sonett schreiben - am besten gleich einen ganzen Kranz! Völlig irre, die Idee. Dein Sonett war eigentlich vor 2 Jahren(!) eine Anregung - eben auch mal munteres zu schreiben, nicht ein so übliches mit schweren Gedanken. Aber bei dem Vorsatz blieb es. Und jetzt schaute ich mal ein wenig ausführlicher bei dir vorbei und sah meine Bescherung - lauter leere Versprechen! *Schämmodus on*
Die Zeit rennt nur so davon ... zu dir .... und bringt lauter Schönes mit --- heute zumindest!
LG
Angelika :-)
TassoTuwas meinte dazu am 04.03.2015:
Sei herzlich bedankt.
Vielleicht bleibt ja auch noch etwas für morgen.
LG TT
tulpenrot meinte dazu am 12.01.2016:
So und nun endlich hab ich Fahrt aufgenommen - das erste Pseudosonett ist geboren. Hab amüsiert die Kommentare gelesen.
TassoTuwas meinte dazu am 12.01.2016:
Hab ich was verpasst?
Wo?
tulpenrot meinte dazu am 13.01.2016:
na, hier  
gaby.merci
Kommentar von gaby.merci (04.06.2013)
Ein wunderschönes Sonett ... mit Rose, Eule, Nachtigall ... sehr schön und man spürt den Schmerz über den Verlust.
LG gaby.merci diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 05.06.2013:
Hallo Gaby,
herzlichen Dank für das "wundervoll".
Vielleicht war es kein endgültiger Verlust.
Liebe Grüße TT
LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (05.06.2013)
Nun bin ich ja wieder da, lieber Tasso.:-)))

Lotta diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 05.06.2013:
Liebe Lotta (lLilo)
So bewahrheitet sich die alte Volksweißheit
- Was gut war kommt wieder -
Dank auch an den, der Platz gemacht hat ;-))
Liebe Grüße TT
LottaManguetti meinte dazu am 06.06.2013:
Der Gute ist nach San Francisco abgedampft, Tasso. Von dort aus wird er wohl Kolumbien und Mexiko aufmischen. Wünschen wir ihm gutes Gelingen.;-)
TassoTuwas meinte dazu am 11.09.2014:
Der liebsten Wiederholungstäterin ♥♥♥
TassoTuwas meinte dazu am 19.05.2016:
... darauf einen Ouzo ;-))))))
Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (10.07.2013)
Finde es so flüssig zu lesen wie trocken Knäckebrot, dabei hat es formal gesehen alles, was ein Sonett haben könnte: Metrum, Metaphern, Reime, Sonett-Aufbau. Es ist klasse geschrieben. Als gelungenes Sonett würde ich es nur rein formal bezeichnen. Gerade wenn Sonette knäckebroten, ziehen die parodistischen Sonette im Vorwort von Don Quijote. Ich bewundere die Form, aber konnte sie bis jetzt fast nur parodieren. Wirklich schrecklich war mir zu Mute, als sich ein geschätzter kV-Autor abmeldete, nachdem ich sein Sonett parodiert hatte. :( Glücklicherweise registrierte er sich später wieder neu.

Empfehle den Text, weil ich finde, es ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man es machen kann, aber nicht sollte.
(Kommentar korrigiert am 10.07.2013) diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 10.07.2013:
Ich hab gesehen, du hast dir den Kommi nicht einfach gemacht.
Ich hatte hier im Forum schon ausführliche Diskussionen mit Kennern über das Sonett (nicht dieses, sondern allgemein), weiß also um die unterschiedliche Betrachtung, und versuche mich darin nur in Ausnahmefällen.
Dieses ist einer Person gewidmet, die das Forum verlassen hat. Um möglichen Anfällen von Größenwahn oder Peinlichkeiten vorzubeugen, ohne Namensnennung.
Knäckebrot gehört auch zu meinem Frühstück. Da ich mich nicht erinnern kann jemals etwas Lyrisches darüber gelesen zu haben, sollte man vielleicht mal ein Sonett....
Egal, wichtig ist was hinten rauskommt und ich bins zufrieden.
Dieter Wal meinte dazu am 10.07.2013:
Ein Sonett über Knäckebrot ist eine wirklich geile Idee! :)))

Las ein tolles über Wurstbrot. Sein Autor wurde auch schon für ein Drama preisgekrönt. Leider misst er seinem lyrischen Werk zu wenig Bedeutung bei.
TassoTuwas meinte dazu am 10.07.2013:
Ich wünsche ihm, dass er das Wurstsonett nicht aus der Erinnerung geschrieben hat, sondern ihm seine Tantiemen den regelmäßigen Gang in den Feinkostladen gestatten.
Dieter Wal meinte dazu am 11.07.2013:
Das weniger. Als Lehrer hat er ein Auskommen.
LottaManguetti
Kommentar von LottaManguetti (17.02.2015)
Wenn das Arbeitspensum es zulässt, bin ich auch bald wieder öfter da ... Solange lieben wir uns telefonisch, gelle? :-)))))

:-P diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 18.02.2015:
Mädel mach dein Ding.
Ich weiß eines fernen Tages werden wir gemeinsam in die Abendsonne reiten.
Sorgen mach ich mir nur um den Gaul, er ist schon ziemlich alt.
;-)))))
LottaManguetti meinte dazu am 18.02.2015:
Ach, TT, du weißt, wie sehr ich dich gernhabe! :-)))

Den Gaul können wir ja bei Bedarf austauschen ...:-P

Kuss Lotta
TassoTuwas meinte dazu am 18.02.2015:
Ok, aber rheinischer Sauerbraten ist nicht mein Fall :-((
LottaManguetti meinte dazu am 21.02.2015:
Test-Test-Test
Und? Schmeckt? :-D
HarryStraight
Kommentar von HarryStraight (11.07.2015)
warum "nie"? diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 11.07.2015:
Es sind hoffnungslose Fälle!
Graeculus
Kommentar von Graeculus (20.03.2017)
Ein schönes Abscheidsgedicht, auch wenn der Inhalt im Grunde den Titel dementiert ... es sei denn, Du meinstest ihre Sonette. diesen Kommentar melden
TassoTuwas meinte dazu am 21.03.2017:
"Ihre", so war es gemeint.
Aber das Leben geht weiter und plötzlich ist sie wieder da, mit was wohl ;-)
TT

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Veröffentlicht am 01.05.2013, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.02.2015). Dieser Text wurde bereits 1.982 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 20.09.2017.
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