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Coccinella, mein winterlicher Gast.

Text zum Thema Winter


von Skala

Weiße Hügel, wohin das Auge blickt. Weiße Hügel, die mal Autos waren, oder Rhododendronbüsche, oder Stromkästen. Und zwischen diesen weißen Hügeln, die mal Autos waren, oder Rhododendronbüsche, oder Stromkästen, Straßen, auch weiß. Schnee, Schnee, Schnee. Und noch mehr Schnee.

Ich drehe dem Fenster den Rücken zu, die kalten Hände immer noch an der angenehm warmen Heizung, die leise gluckert. Mein liebstes Wintergeräusch.

Meine Wohnung wirkt irgendwie unnatürlich bunt nach all dem Weiß auf der anderen Seite der Fensterscheibe.  Die Farbe der Wände, die man mir als „Zitronengelb“ verkauft hat, sieht unbestreitbar bananig aus, die Sofalandschaft, azurblau, eigentlich eine kalte Farbe, lässt einen Ozean sich vor meinen Augen ausbreiten. Und die große Yucca-Palme, mein ganzer Stolz, vollendet das Karibikfeeling. Was fehlt sind nur die Kokosnüsse und der Reggae.

Stattdessen steht ein Teller Walnüsse auf dem Tisch und aus dem Radio dudelt Bing Crosby. Oh, ich mag den Winter, ja! Und die Vorweihnachtszeit ganz besonders. Ich bin ein Winterkind.

Doch trotzdem zieht es mich zu meiner Yucca-Palme. Ich möchte ihre barbadosgrünen, fleischigen Blätter berühren und mir vorstellen, sie sei eine echte Palme und keine spargelige Attrappe.

Ich löse mich von dem warmen Heizkörper und stupse vorsichtig gegen eines der Yucca-Blätter. Es wippt auf und ab, hängemattenartig.

Und da sehe ich ihn. Auf einem großen grünen Blatt ein winziger roter Punkt. Komplementär zur Yucca.

Vorsichtig stupse ich ihn mit einem Finger an. Er krabbelt nur ein paar Schrittchen weit. Wenn er könnte, würde er schnaufen, da bin ich mir sicher. Vielleicht ist ihm kalt. Er macht nicht einmal Anstalten, seine Flügelchen auszubreiten. Er hängt einfach nur da an seinem Blatt und zeigt mir seinen schwarzgepunkteten Rücken. Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben Punkte. Ich stupse ihn leicht an eine flachere Stelle des Blattes, nicht dass er sich, schwach und durchgefroren wie er ist, noch in den Tod stürzt.

Ich drehe mich wieder zum Fenster um und schaue in das weiße Schneetreiben. „White Christmas“ ist zu „Oh Holy Night“ geworden.

Oh, ich bin ein Winterkind, und ein Weihnachtskind, und wie! Und meistens gehen mir karibikbunte Farben in der kalten Jahreszeit auf die Nerven. Aber manchmal, ganz manchmal, muss auch im Winter ein bisschen Sommer sein. Da sind wir uns einig, mein kleiner Marienkäfer und ich.

Anmerkung von Skala:

Für meinen kleinen Dauergast... ist schon eine Weile her...



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Kommentare zu diesem Text


Sternenpferd
Kommentar von Sternenpferd (19.12.2010)
die letzten sätze finde ich .....schmunzel

hihi das schön

schneeballwerf
m.
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Skala meinte dazu am 19.12.2010:
*schneeballabkrieg*
Autsch!
*einseif*

Danke dir! Ja, das war schön, dieser Marienkäfer hat sehr lange bei uns gelebt... über zwei Jahre! Vielleicht war's auch jeweils ein anderer... dann sah der zweite dem ersten allerdings täuschend ähnlich!
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princess antwortete darauf am 20.12.2010:
Schneeballschlacht mit Coccinella, Ranky und einem Sternenpferd... finde ich süß.
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Skala schrieb daraufhin am 20.12.2010:
*princessauchbewerf* Los, mitmachen!
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Sternenpferd äußerte darauf am 20.12.2010:
der hatte es soooo gut bei euch, das ganz sicher einundderselbe ;)

höööh seifen gilt nicht hmpfff

*megagroßeschneekugelzusammenroll* fg
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Skala ergänzte dazu am 22.12.2010:
*karottemitbringundinschneekugelstopf* Schneemann ist fertig!
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Kommentar von mbkreativ (61) (29.12.2010)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Skala meinte dazu am 30.12.2010:
Hihi! Bittesehr! Und danke zurück für den Kommentar und die Klixx...
Fastschonsilvestergrüße, Ranky.
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Kommentar von Tautropfen (23) (19.01.2012)
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Dies ist ein Erzählung des mehrteiligen Textes gesammelte Prosa.
Veröffentlicht am 19.12.2010, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.07.2012). Textlänge: 375 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.004 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 24.09.2019.
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