Nachtentlang

Gedicht zum Thema Abendstimmung

von  Isaban

Mundlos speien tote Feuer
Atemwolken in das raue,
sternentfernte, nicht ganz blaue
Oben, dem der Gelbschein fehlt.
Alles, was da lieb und teuer

war, hab ich mir abgeschnitten,
Denken in das Nichts gelenkt und
den Wunschbaum abgehängt;
morgen, morgen ist ein neuer
Tag.

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Kommentare zu diesem Text


 franky (25.11.11)
Den Abend so richtig entspannt genießen.
Liebe Sabine, du hast es toll in Worte gefasst.

Liebe Grüße

Franky

 AZU20 meinte dazu am 25.11.11:
Klingt daraus wirklich reine Entspannung? LG

 Isaban antwortete darauf am 25.11.11:
@ franky: Eine interessante Interpretation, lieber franky!
@ AZU20: Man muss den Lesern auch eher textferne Interpretationen zugestehen, lieber Armin, und es ist bei den diversen Texten immer wieder erstaunlich, wie viel und was die einzelnen Leser für sich selbst hin einlegen - aber genau so funktioniert Lyrik: für jeden anders.

Besten Dank und liebe Grüße euch beiden,

Sabine

 Fuchsiberlin (25.11.11)
morgen, morgen ist ein neuer
Tag.

Klingt für mich wie eine oft gehörte und abgegriffene hoffnungserfüllende Formel...

GlG
Jöärg

 Isaban schrieb daraufhin am 25.11.11:
Richtig, Fuchsi. genau so soll es auch klingen.
besten Dank für deine Rückmeldung.

Liebe Grüße,

Sabine

 irakulani (25.11.11)
"in das raue,
sternentfernte, nicht ganz blaue
Oben, dem der Gelbschein fehlt."

Diese Formulierung empfinde ich wie das Bannen einer ganz speziellen nächtlichen traurigen, wehmütigen Stimmung. Wundervoll gewoben.
Zarte Melancholie.

Herzliche Grüße,
Ira
magenta (65)
(25.11.11)
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baerin (53)
(26.11.11)
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