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Bodensatz und Korkenzug

Essay zum Thema Bewusstsein


von LotharAtzert

In aller Regel wird eine Rückbindung an den Ursprung heute von sich für aufgeklärt haltenden Bürgern belächelt, oder sogar zur Geißel der Menschheit erklärt (Opium fürs Volk - Karl Marx, der Stier), während sich zugleich der Geisteszustand der Menschheit immer rasanter verschlechtert: Artensterben, Klimakatastrophe, Pandemien, Kriege sind die Folge. Einen Zusammenhang mag der Bürger nicht herstellen, da die Wissenschaft noch keinerlei Beweis für einen Himmel gefunden hätte, geschweige für die Existenz von Göttern oder nur eines Gottes, der alles erschaffen habe.
Was über uns ist - das will man mit aller Gewalt in die Ecke des "... ist noch nicht bekannt" bringen, wodurch man sich selbst als "Wissenschaftler" erhöht sieht. (Dementsprechend wird sich am Ende der Fall auswirken.)

Enthebendes, meine hochsehversehrten Damen und Herren, hebt nicht den Närrischen als Belohnung für Verehrung in "höhere" Sphären. Nicht doch! Man muß zuerst die entsprechenden Anhaftungen an- und Abneigungen von- aufgegeben. Also wer das nicht begreifen will, überträgt sein eigen Dunkel  auf unsereins.
- Bei sich selbst, natürlich immer bei sich selbst sind Geistesgifte aufzugeben. Sonst hebt kein Geist je vom Stallboden der ach so durchschaubaren Bürgerlichkeit ab. Ich kann ein Lied davon singen. ...
Durch Gefahr wird man erfahren.  Geschickter. Doch mit jedem Tag warnen überzeugte Eliten mehr ... vor den Geschickten - zur Freude der Folterknechte andernorts.

Als erstes lasse ein Zweifler doch bitte ab von ewigen Vorstellungsvergleichen, wie etwas sein könne, das man selbst einst erfolgreich verdrängte - statt dessen wenigstens stundenweise meditieren, so daß das Schicksal wieder anzuklopfen imstande ist (jetzt klopfen ja grad die Koronarier an. Die klappern als Programm den Weg zu ihren Verdrängern ab, wie Bluthunde, schrecklich) - da sind die meisten Bildungsbürger schon überfordert. Einen Lebenstrieb ohne Vorstellung ist ihnen nicht mehr vorstellbar, also kann es das ihrer "Meinung nach" auch nicht geben. Basta!

Doch wie ein Gasballon erst umso höher steigt, je mehr sein Fahrer an Gewichten abwirft, so ist es auch mit Vergeistigung jedweder Art: Loslassen von Vorstellungen (Konzepte, die durch "gewichtige" Überzeugungen direkt erdwärts führen) genügt zum Entheben. Oder wie ein Wein das Trübe als Bodensatz zum Flaschengrund entläßt, dadurch an Klarheit gewinnt.
Die Essenz des parasympathischen Himmels ist zeitlose Anwesenheit.

Wo ein Leben ursprünglich herkommt, dahin geht es auch wieder zurück. Der Weg hin und zurück ist derselbe. "Das weiß jeder Morgenlandfahrer," ... sprach die Lunge zum Bläschen. "Dort einmal angekommen wird alles zum Lächeln".
Nein, ich glaub es hieß 'sprach der Junge zum Häschen'.


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Kommentare zu diesem Text


Augustus
Kommentar von Augustus (14.03.2020)
es ist halt verführerisch aus den Gesetzen der Physik und Chemie die unbestimmten Felder der Ontologie und Metaphysik abzuleiten zu versuchen.
Das Ableiten aus unbestimmten Räumlichkeiten erzeugte bestimmte Richtungen von Lehren und Glauben.
Gebe ich Dir ein weißes Blatt und Buntstifte und einem anderen ebenso und dem nächsten auch, mit der Bitte etwas drauf zu malen, so kommt stets auf dem Blatt ein anderes Bild heraus.

Ave
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LotharAtzert meinte dazu am 15.03.2020:
Danke für den Kommentar, dessen Botschaft ich durchaus verstehe. Verführung als solche zu erkennen ist wichtig, um die Abwehrkräfte des Parasympathikus gesund zu erhalten.
Das weisse Blatt und die Buntstifte sind allen gemeinsam gegeben und die fertigen Kunstwerke können vom Kenner gedeutet werden. Diese Deutungen sind aber nur möglich, weil es eine Ordnungsgrundlage gibt, dem die Maler unbewußt folgen, während der Deuter bewußt aus ihnen wie in einem offenen Buch liest. Der Schweizer Psychiater Carl Gustav Jung hat in diese Richtung Beachtliches geleistet und zuletzt, nachdem er die Heilkräfte der so genannte "Mandalas" erkannte, sich gänzlich der fernöstlichen Methoden verschrieben.

Tashi delek
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SojawurstInhaltsverzeichnis440 Hertz - Unterordnung versus Unterwerfung
LotharAtzert
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Vom Wind in den Bäumen.
Veröffentlicht am 14.03.2020, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.03.2020). Textlänge: 390 Wörter; dieser Text wurde bereits 100 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 05.08.2020.
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