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Sojawurst

Kommentar zum Thema Wahrhaftigkeit


von LotharAtzert

"Wer andere abwertet, macht sich selbst zum Untertan" schriebst Du. Das ist natürlich wahr, aber sobald du Hunger bekommst, mußt du instinktiv ab-werten, wirst ja nicht deinen Freund essen wollen. Nicht bewußt vielleicht, sondern "ich hab Bock auf ein Schnitzel". So oder ähnlich. Damit ist das Schicksal einer Kuh, die du nicht einmal kennst, besiegelt. Will heißen du machst dich, den friedlichen Wiederkäuer unter dich stellend, um ihn ohne Gewissensbisse essen zu können, machst dich, dem Untertan entsprechend, zur Schlachtkuh deiner sozialen Herde, Europa.
Du könntest auch verzichten, lieber verhungern, weil die Kuh eigentlich für ihr Kälbchen da sein muß, das nach Milch und Mutter muht. Ach so, das möchtest du dann nächste Woche als Kalbsfilet verzehren. Oder lieber einen anonymen Hackbraten?

Du siehst, falls du mir, einem gesellschaftlichen "Spätaussiedler", soweit gefolgt sein solltest, daß das Wert-Urteilen an sich noch kein Problem ist: Wenn es zu regnen beginnt, hat ein trockenes Plätzchen durchaus seinen Wert. Es läßt sich auch sagen: Mangel und Not entscheiden, wie wertvoll uns etwas erscheint. In der Wüste ist ein Glas Wasser unbezahlbar.
Der falsche Bewerter ist das vorstellende Ich - ich bin das Problem bei mir selbst - das ist es, was so schwer zu erfassen ist: was nutzt es, wenn ich die Welt verändern möchte - was übrigens schnell und jederzeit zum Zwang (Ideologie) mutieren kann - mich selbst aber auf gar keinen Fall.
Ja, man fällt dann von der Empore.

Anmerkung von LotharAtzert:

 Beredt På Kamp



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Kommentare zu diesem Text


DanceWith1Life
Kommentar von DanceWith1Life (12.03.2020)
Ich verstehe den Titel nur vage, er scheint mir der eigentlich lobenswerten Ernsthaftigkeit des Textes nicht ganz gerecht zu werden, aber eben nur so wie ich ihn verstehe. Hm, ja, da bin gespannt was ich übersehe.
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LotharAtzert meinte dazu am 12.03.2020:
Gestern abend um viertel nach Zwölf überfiel mich beim Einstellen des Textes eine bleierne Müdigkeit. Zehn Minuten saß ich und mir fiel einfach kein gescheiter Titel ein - und jetzt isses mir Sojawurscht - aber du bringst mich gerade auf eine Idee ...
Danke
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DanceWith1Life antwortete darauf am 12.03.2020:
gerne ))))
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Kommentar von Cora (29) (12.03.2020)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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LotharAtzert schrieb daraufhin am 12.03.2020:
Naja, mit dem Automatismus bin ich skeptisch. Automatisch ist fast immer nur die Verschlechterung des globalen Lebens. Das Zauberwort (für mich) heißt Bewußtsein, bzw. bewußt machen.
Danke
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (13.03.2020)
Sollte ich Sojawurst bewerten, fiele sie durch.
Warum sollte ich mir als Vegetarierin Soja einpfeifen, das aussieht wie die verabscheute(?) Wurst, dank einiger Geschmacksverstärker so schmeckt und sich auch noch anfühlt wie Wurst?
Dann besser gleich Schweinebacke.
Insofern passt dein Titel super zum Text.
Das Problem liegt nicht (nur) in der Wurst, sondern auch in ihrer "Visualisierung."
Sozusagen: Die Wurst als Wille und Vorstellung.

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LotharAtzert äußerte darauf am 13.03.2020:
Wie beim Eintänzer schon gesagt: der Titel ist später aufgepfropft und eigentlich geht's um willkürliche Auf- bzw. Abwertung.

Die Wurst als Wille und Vorstellung - Mannmannmann
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Regina ergänzte dazu am 24.03.2020:
Zwerglein, Der Geschmack der Wurst hängt aber von den Gewürzen ab, die hineingearbeitet wurden und bei der Sojawurst ist es genauso. Majoran und co. lassen grüßen. LG Gina
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LotharAtzert meinte dazu am 24.03.2020:
Ihr Lieben, wie hat euch denn die Musik gefallen?
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LotharAtzert
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Dies ist ein Teil des mehrteiligen Textes Vom Wind in den Bäumen.
Veröffentlicht am 12.03.2020, 4 mal überarbeitet (letzte Änderung am 12.03.2020). Textlänge: 235 Wörter; dieser Text wurde bereits 243 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.04.2021.
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